11.10.2018

Bioland vereinbart langfristige Kooperation mit Lidl

Der Lebensmitteldiscounter Lidl hat eine langfristige Kooperation mit dem Anbauverband Bioland verkündet. „Ab sofort kooperieren wir mit Bioland, dem führenden Verband für ökologischen Landbau in Deutschland und Südtirol. Gemeinsames Ziel ist es, hochwertige und heimische Bio-Produkte auf breiter Basis in die Gesellschaft zu bringen sowie sich langfristig für die Weiterentwicklung einer nachhaltigen Land- und Lebensmittelwirtschaft einzusetzen“, heißt es auf der Lidl-Homepage.. Nach intensiven Gesprächen über 18 Monate sei nun der Startschuss für die langfristige Zusammenarbeit gefallen. „Die Kooperation mit Bioland ist der nächste konsequente Schritt

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10.10.2018

Milch: Herstellungskosten und Erzeugerpreise kommen nicht zusammen

Die Ergebnisse der aktuellen Berechnung der Milchproduktionskosten in sechs europäischen Ländern zeigen die wirtschaftlichen Fakten, die für die Milcherzeuger bitteres Tagesgeschäft sind, schwarz auf weiß: Milcherzeugungskosten und Milchauszahlungspreise bewegen sich auseinander! Auch in den sogenannten „guten Jahren“ – zwischen den Milchkrisen – liegen die Preise permanent unter den Produktionskosten. Das zeigt eine Kostenstudie mit aktuellen Zahlen zu Frankreich, Deutschland, Dänemark, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden, die das European Milk Board (EMB) jetzt veröffentlicht hat. Laut der Studie „Was kostet die Erzeugung von Milch“ des Büros fü

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10.10.2018

AbL will mit Leistung für Tier und Umwelt bei der Agrarreform punkten

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) will in der aktuellen Reform der EU-Agrarpolitik erreichen, dass mit den umfangreichen Direktzahlungen der EU in Zukunft konkrete Leistungen der Bauern für Umwelt- und Tierschutz honoriert werden. Wie sich der konkrete Vorschlag der AbL auf die Betriebe auswirkt, können Bauern und Bäuerinnen anonym anhand eines Online-Rechners ermitteln, den die AbL in Netzt gestellt hat. „Wir wollen wegkommen von dem heutigen Prinzip, dass für jeden Hektar Fläche eine gleich hohe pauschale Prämie ausgezahlt wird, egal wie auf der Fläche und im Stall gewirtschaftet wird. Die allermeisten Bäuerinnen und Bauern erb

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10.10.2018

Milchpreise noch nicht zufriedenstellend

Mit Verwunderung haben Vertreter des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM) Äußerungen des Milchmarktexperten der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zur Kenntnis genommen, wonach ein Großteil der Betriebe aktuell kostendeckend arbeiten könne und im ersten halben Jahr die Preise zu niedrig waren. „Aus meiner Sicht kann es nicht im Sinne eines Milchmarktexperten der Landwirtschaftskammer sein, wenn Betriebe in der Produktion seit über 6 Monaten Verluste generieren und jetzt nur auskömmliche Preise erzielen", argumentiert Peter Habbena, BDM-Landesteamleiter Niedersachsen, und verweist auf die aktuellen Ergebnisse vom Milch Marker Index, di

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10.10.2018

Alternativer Nobelpreisträger warnt vor zunehmender Konzernmacht durch Digitalisierung

Große Konzerne bestimmen die Regeln in der digitalisierten Landwirtschaft und bäuerliche Landwirtschaft gerät zunehmend unter Druck: Das ist die Kernaussage der Studie „Blocking the chain – Konzernmacht und Big-Data-Plattformen im globalen Ernährungssystem“, die die Herausgeber ETC Group, GLOCON, INKOTA-netzwerk und die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt haben. Die Studie zeigt in alarmierender Weise, wie das massenhafte Sammeln landwirtschaftlicher Daten in neuen Big-Data-Plattformen mündet, auf denen Boden- und Wetterdaten und Informationen über Verbraucher und Verbraucherinnen zentral gespeichert und ausgewertet werden.

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10.10.2018

Biokreis-Betrieb erlebt massive verbale Attacken von Rechts

Nach massiven menschenverachtenden Anfeindungen, die ein Betrieb des ökologischen Anbauverbands Biokreis e.V. kürzlich im sozialen Netzwerk Facebook erlebte, solidarisiert sich der Biokreis mit dem Betrieb und positioniert sich für Toleranz, Respekt und Weltoffenheit. Am Donnerstag, den 2. Oktober 2018 veranstaltete die AfD in der Reichenberghalle in Reichelsheim in Hessen ein Bürgergespräch. Nicole Denk und Gerd Arras vom Biokreis-Betrieb Hardthof in Gumpen nahmen an der friedlichen Gegenkundgebung zu dieser Veranstaltung teil. Auf dem Parkplatz vor dem Veranstaltungsort stellten sie ihren Traktor auf, an dem ein Plakat mit folgendem Text befestigt

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09.10.2018

Experten fordern mehr Wolfsmanagement

Mehrere Wölfe haben eine Moorschnucken-Herde der Naturschutzstation "Östliche Oberlausitz" in Sachsen angegriffen. 40 Tiere der 140 Mutterschafe umfassenden Herde seien getötet worden, die übrigen 80 würden noch vermisst. Das berichtet der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) am heutigen Dienstag. Einen Tag zuvor haben Experten im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Bundestages mehr Wolfsmanagement gefordert, wie das Nachrichtenportal heute im bundestag (hib) mitteilt. Es muss ein "Miteinander von Wolf und Weidetier" möglich sein, sagte dort laut hib Alois Gerig (CDU), Vorsitzender des Ausschusses, zum Auftakt eines Fachgespräc

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08.10.2018

Weltklimarat fordert rasches Handeln

„Rasche, weitreichende und beispiellose Veränderungen in sämtlichen Bereichen der Gesellschaft" und die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad mahnt der Weltklimarat IPCC zwei Monate vor der nächsten UN-Klimakonferenz an, denn nur so ließen sich die Risiken der Erderwärmung einigermaßen einschränken. "Der Bericht wird als eine der wichtigsten Veröffentlichungen unserer Zeit in die Geschichte eingehen. Er zeigt, dass die katastrophalen Folgen des Klimawandels schon bei einer globalen Erwärmung von mehr als 1,5 Grad eintreten“, erklärt der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger. Auf der Klimakonfere

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08.10.2018

Tausende sagen „Mia ham’s satt“

Eine Woche vor der Landtagswahl haben in München bis zu 18.000 Menschen unter dem Motto „Mia ham’s satt!“ ein Zeichen gesetzt für eine tiergerechte, ökologische und bäuerliche Landwirtschaft., für mehr Umwelt- und Naturschutz, für den Kohleausstieg und gegen den Flächenfraß und einen drohenden Verkehrskollaps. Zu den Initiatoren der Demonstration gehört auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Bayern, deren Vorsitzenden Josef Schmid gemeinsam mit Vertretern und Vertreterinnen eines breiten Bündnisses den Demonstrationszug unmittelbar hinter einigen Traktoren anführt. Viele Teilnehmer tragen Transparente mit landwirtschaftlichem Bezug wie

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08.10.2018

Ein deutliches Signal für den Kohleausstieg

50.000 Menschen haben am Hambacher Wald in Nordrhein-Westfalen friedlich für einen schnellen Kohleausstieg und gegen die Zerstörung des Waldes demonstriert. Es war die bislang größte Anti-Kohle-Demonstration im Rheinischen Revier. Die Veranstalter der Großdemonstration, die Initiative Buirer für Buir, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Greenpeace und die NaturFreunde Deutschlands, forderten gemeinsam mit den Teilnehmern von der Bundesregierung einen zügigen Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohle und von dem Energiekonzern RWE einen Komplettverzicht auf die geplante Rodung des Hambacher Waldes. Noch einen Tag vor der Veran

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04.10.2018

Die wahren Kosten der Gentechnik-Soja

Der Anbau von Gentechnik-Soja in Südamerika führt zu einem erschreckenden Ausmaß an Umweltschäden und steht den von den Vereinten Nationen (UN) verabschiedeten globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung entgegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Testbiotech und Germanwatch. Die Schäden reichen von der Zerstörung der biologischen Vielfalt und von Wasserkreisläufen über Schäden an Böden und Klima bis hin zu schwerwiegenden Auswirkungen auf die Gesundheit der ländlichen Bevölkerung. Zwischen 2005 und 2014 stieg die Sojaanbaufläche in Brasilien, Argentinien und Paraguay um 40 Prozent oder 15,5 Millionen Hektar, meist auf Kosten von ökologisch wert

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03.10.2018

Patent auf Bier nach Einspruch eingeschränkt

Das Europäische Patentamt (EPA) in München hat am 2. Oktober nach einer öffentlichen Anhörung das Patent EP 2384110 der Brauereikonzerne Carlsberg und Heineken auf Pflanzen mit bestimmten Mutationen eingeschränkt. Für das Bündnis „Keine Patente auf Saatgut“ nur ein Teilerfolg, denn das Ziel ist der komplette Widerruf. Das Patent erstreckte sich auf Gerste aus konventioneller Züchtung und deren Verwendung durch die Brauereien sowie das damit produzierte Bier. Das Patent umfasste ursprünglich alle Pflanzen, in denen bestimmte unerwünschte Geschmacksstoffe fehlen. Jetzt ist das Patent auf die Pflanzen beschränkt, die eine bestimmte Mutation aufweisen, d

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03.10.2018

Entwicklung am Bodenmarkt bereitet Sorge

„Die Landwirtschaft in Ostdeutschland ist wettbewerbsfähig und ein stabilisierender Faktor in strukturschwachen Regi­onen. Die nach der Wiedervereinigung mit erheblichen Mitteln von Bund, Ländern und Europäischer Union geför­derte Neuausrichtung der Agrarstrukturen hat dafür einen wesentlichen Beitrag geleistet.“ So steht es im kurz vor dem Tag der Deutschen Einheit veröffentlichten Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2018, der dann jedoch fortfährt: „Anlass zur Sorge gibt die zunehmende Übernahme von wirtschaftlich gesunden Betrieben durch überregionale, teilweise branchenfremde Finanzinvestoren. Nachdem viele lan

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03.10.2018

Neuland setzt Standards im Tierschutz

Zum Welttierschutztag am 4.10. rufen Bauern und Bäuerinnen die Verbraucher und Verbraucherinnen zu bewussten Kaufentscheidungen auf und fordern von der Bundesministerin Julia Klöckner eine aktive und möglichst schnelle Unterstützung beim Umbau der Tierhaltung. „Damit der notwendige Umbau hin zu einer tierschutzgerechten Haltung von Schweinen, Geflügel und Rindern gelingt, sind wir alle auch als Verbraucherinnen und Verbraucher gefordert“, sagt Schweinehalter Martin Schulz. Seit 1995 mästet der Wendländer Schulz seine 850 Schweine nach den Richtlinien des Neuland-Programms für eine besonders artgerechte Nutztierhaltung. Die Richtlinien sind gemeinsam v

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02.10.2018

Union und SPD beschließen Fristverlängerung bei Ferkelkastration

Die Koalitionsfraktionen von Union und SPD haben beschlossen, zeitnah eine Fraktionsinitiative auf den Weg zu bringen mit dem Ziel, noch in diesem Jahr die Übergangsfrist bis zum vollständigen Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration um zwei Jahre zu verlängern. Das teilt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) am 2. Oktober mit und begrüßt den Beschluss. „Ferkelproduktion soll auch künftig in Deutschland möglich bleiben. Dabei ist der Tierschutz dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ein sehr wichtiges Anliegen, für das sich das Bundesministerium auch künftig mit Nachdruck einsetzen wird“, heißt es vom Minister

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02.10.2018

Mia ham’s satt!

„Wir müssen uns gemeinsam auf den Weg machen, wenn wir die ländlichen Strukturen, das Leben auf den Dörfern und die bäuerliche Landwirtschaft auch in Zukunft erhalten wollen“ erklärt Josef Schmid, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) in Bayern, im Interview mit der Unabhängigen Bauernstimme und ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Mia ham’s satt!“ am 6. Oktober in München auf. „Wir wollen mit der Demo das Thema Bäuerliche Landwirtschaft, Artenschwund, Flächenfraß, aber auch unsere Verantwortung für die Landwirtschaft in den Ländern des Südens, wo wir mit unseren Dumpingexporten die gewachsenen kleinbäuerlichen Struk

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30.09.2018

Längst überfällige Entscheidungen bei Milch bleiben aus

Deutlich sicht- und hörbar zeigte sich der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) auf der Agrarministerkonferenz (AMK) in Bad Sassendorf. Zwar stand das Thema Milch nicht an vorderster Stelle auf der Tagesordnung, in ihrem Engagement für einen zukunftsfähigen, krisenfesten Milchmarkt sieht sich der BDM von vielen Ministerinnen und Ministern aber dennoch bestärkt. Der BDM habe den Gedanken von Mengendisziplinmaßnahmen in die AMK nachhaltig eingebracht und dafür gesorgt, dass sich die Mitglieder der AMK mit den Möglichkeiten der Umsetzung befassen, erklärte beispielsweise Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU). In die gleiche Ric

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28.09.2018

Agrarministerkonferenz von Protesten begleitet

Gleich mehrere Demonstrationen begleiteten die Agrarministerkonferenz (AMK) in Bad Sassendorf. Vor dem Tagungshotel der Minister und Ministerinnen hielten mehrere Landesbauernverbände, die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) sowie die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW – kurz: Die Waldeigentümer) eine Kundgebung ab. Dort sammelten sich auch die Mitglieder des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM), die dann in einem Demonstrationszug vor das Tagungszentrum der AMK zogen, um dort ihre Kundgebung abzuhalten. Hier hatten sich zum „stillen Protest“ auch Mitglieder des Deutschen Tierschutzbundes (TSchB

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28.09.2018

UN-Menschenrechtsrat verabschiedet Erklärung für Bauernrechte

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN) hat mit großer Mehrheit die Erklärung für die „Rechte von Kleinbauern und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten“ angenommen. 33 Staaten votierten dafür, 3 Staaten dagegen und 11 Staaten enthielten sich, darunter auch Deutschland. „Die heutige Entscheidung im Menschenrechtsrat ist ein wichtiger Schritt für die Durchsetzung der Menschenrechte. Die UN-Erklärung ist ein Auftrag an die Staaten, Kleinbauern und ihre Gemeinschaften besser gegenüber den Interessen von Agrarkonzernen zu schützen. Sie stärkt uns darin, die zunehmende Verdrängung von Kleinbauern zu stoppen, Landflucht zu vermeid

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27.09.2018

Agrarminister sollen Leistungen der Bauern unterstützen

Neben praktikablen Lösungen für die Umsetzung der betäubungslosen Ferkelkastration steht die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) heute ganz oben auf der Tagesordnung, wenn die Agrarministerinnen und Agrarminister von Bund und Ländern im nordrhein-westfälischen Bad Sassendorf zu ihrer Herbstkonferenz zusammenkommen. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) fordert die Agrarministerinnen und Minister auf, die Chancen der EU-Agrarreform zu nutzen, um die jeweiligen positiven Leistungen der Betriebe für Umwelt, Klima, Natur und Tierschutz gezielt zu honorieren. „Die bäuerlichen Betriebe leisten bereits heute viel, und gleichze

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