06.03.2021

AbL: Mach mit beim Klimastreik auf den Feldern!

Am 19. März ruft Fridays for Future zum globalen Klimastreik auf. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ruft zur Unterstützung auf und wird als einen Beitrag eine „Acker-Demo“ mit Schildern durchführen. „Die Auswirkungen der Klimakrise kommen in dramatischer Weise auf unseren Höfen und Wäldern an – es ist Zeit, dass die Politik handelt! Wir sind bereit für Klima-, Wasser- und Biodiversitätsschutz auf unseren Höfen, wenn er nicht zulasten der Wirtschaftlichkeit geht“, heißt es bei der AbL. „Vor fünf Jahren wurde das Pariser Klima-Abkommen unterzeichnet. Vor drei Jahre gelangte der alarmierende Bericht des IPCC an die Öffentlichkeit. Es ist

weiter lesen...


06.03.2021

USA: Kosten von Bodenerosion berechnet

Ein Drittel der Düngemittelmenge, die US-Landwirte auf Maisfelder ausbringen, dient nur dazu, den durch Erosion bedingten Mangel an Bodenfruchtbarkeit auszugleichen, und fördert nicht zusätzliches Wachstum. Für die Farmer entstehen daraus jährliche Zusatzkosten in Höhe von mehr als einer halben Milliarde Dollar, berechneten Wissenschaftler an der Universität in Boulder im US-Bundesstaat Colorado. Sie benutzten ein Analysemodell, das die Bestimmung des Einflusses von Variablen wie Düngermengen, künstliche Bewässerung und Klima auf das Pflanzenwachstum zulässt. Die Ernteerträge in den USA sind gleich hoch oder höher als in der EU, aber die USA haben den

weiter lesen...


01.03.2021

Klöckner legt Entwurf für nationale Umsetzung der GAP vor

„Stärkere Förderung kleinerer Betriebe – Honorierung von Umweltleistungen – bessere Unterstützung von Junglandwirten“. Unter dieser Überschrift hat Bundesministerin Julia Klöckner heute ihren Entwurf für die nationale Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik Europas vorgestellt. „Die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) steht vor einem Systemwechsel“, heißt es in der Mitteilung aus ihrem Ministerium. Unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft habe die Ministerin (BMEL) erreicht, „dass zum einen Einkommen in der Landwirtschaft weiterhin stabilisiert werden, die wegen des großen internationalen Wettbewerbs, steigender Anforderungen und Klimaunsicherheit

weiter lesen...


01.03.2021

AbL: Marktmaßnahmen für MilcherzeugerInnen notwendig

Weltweit werden stark steigende Preise für Futtermittel und Dünger prognostiziert. Der Milchpreis zieht allerdings nur äußerst zögerlich nach und ist bereits ohne diese Kostensteigerungen weit davon entfernt, die Kosten der Milcherzeugung zu decken. Dies hat einschneidende Folgen für die LandwirtInnen. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hat daher in einem Brief Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit konkreten Vorschlägen zum Handeln bei den im März stattfindenden Trilog-Verhandlungen zur Reform der Gemeinsamen Marktorganisation (GMO) der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) aufgefordert. Lucia Heigl, Milchbäuerin in Bayern u

weiter lesen...


01.03.2021

Ein Mindestpreis zur Erzielung kostendeckender und existenzsichernder Preise

Die vom Bundesrat gemachten Vorschläge zur Ausgestaltung des Agrarmarktstrukturgesetzes (UTP-Richtlinie) stoßen bei der Bundesregierung auf Ablehnung. Diese gilt laut einer vom Bundeskabinett beschlossenen Gegenäußerung zum Votum der Länder unter anderem für ein generelles Verbot der in der „grauen Liste“ aufgeführten Handelspraktiken, die Einführung einer Generalklausel und eine Ausweitung des Anwendungsbereichs. Prüfen will die Bundesregierung ein mögliches Verbot einer auf Niedrigpreise abgestellten Werbung für Fleisch und Fleischerzeugnisse, wobei eine entsprechende Regelung ihrer Ansicht nach nicht in das Agrarmarktstrukturgesetz gehöre. Übereinst

weiter lesen...


01.03.2021

Germanwatch und AbL: Außenhandel mit verbindlichen und sanktionierbaren Standards qualifizieren

Im Rahmen einer Expertenanhörung im Handelsausschuss des Europäischen Parlaments zum Freihandelsabkommen zwischen der EU und den südamerikanischen Mercosur-Ländern wurde deutlich, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen des Abkommens insgesamt begrenzt sein werden. Eine Reihe der ExpertInnen und Abgeordneten wies allerdings darauf hin, dass auch ein geringer Anstieg der Entwaldung durch höhere Agrarexporte aus den Mercosur-Ländern zu viel wäre. Wirksame Instrumente für mehr Nachhaltigkeit seien in dem Abkommen nicht verankert. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt die neue Studie „Auswirkungen des EU-Mercosur Abkommens auf den Agrarhandel und die Ziele für n

weiter lesen...


01.03.2021

Kaniber und Hauk: Erzeugungsmethode statt Preis bewerben und regionale Wertschöpfung stärken

Mehr Wertschätzung und Wertschöpfung für die Schweinefleischerzeuger, mehr regionale Strukturen und Wertschöpfung, mehr Qualitäts- und weniger Preiswerbung, so lauteten vor dem Hintergrund der derzeitigen angespannten Marktsituation im Schweinebereich die Themen eines virtuellen Austausches der bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) und des baden-württembergischen Ministers für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Peter Hauk (CDU) mit führenden Unternehmen des süddeutschen Lebensmitteleinzelhandels (LEH). „Es geht nun darum, den Blick nach vorne zu richten und unseren Erzeugerinnen und Erzeugern Perspektiven für eine zukunftsfäh

weiter lesen...


01.03.2021

Petition: „Weiße Flächen“ nicht nur für LPG-Nachfolger

Auch mehrere Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung existiert in Ostdeutschland noch das Problem der sogenannten „weißen Flächen“. Das sind die Flächen, denen damals und bis heute keine Eigentümer zuzuordnen waren beziehungsweise sind. „Teilweise klafften in den Grundbüchern riesige Lücken, die sich nicht einfach von heute auf morgen schließen lassen“, erklären Experten. In diesen Fällen wurde den Kommunen/Landkreisen die treuhändische Verwaltung und somit auch Verpachtung er Flächen übertragen. Gemäß § 52 II Landwirtschaftsanpassungsgesetz (LwAnpG) kamen in den Neuen Bundesländern ausschließlich die Nachfolgeorganisationen der LPG in den Genuss der Anp

weiter lesen...


27.02.2021

Fachgespräch im Bundestag - Neue Gentechnik: Nachweisverfahren anwenden, Gentechnikfreiheit sichern!

Auch „neue Gentechnik“ ist Gentechnik, stellte der Europäische Gerichtshof 2018 klar. Um sicherzustellen, dass keine illegalen Gentechnik-Pflanzen in unsere Lebens- und Futtermittel gelangen, braucht es den Einsatz verlässlicher Nachweisverfahren. Vor fast einem halben Jahr hat der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) gemeinsam mit Greenpeace und weiteren Organisationen das erste frei verfügbare Nachweisverfahren für eine „Neue Gentechnik“-Pflanze vorgestellt. Das war am 24.02.2020 Thema eines von den Grünen im Bundestag veranstalteten digitalen Fachgesprächs mit Behördenvertretern und anderen Experten. und einer "bemerkenswerten Einsicht&q

weiter lesen...


27.02.2021

Bund legt unzureichende Eckpunkte für tierschutzkonforme Putenhaltung vor

Der Bund hat den Bundesländern ein Eckpunktepapier zur bisher nicht geregelten Putenhaltung vorgelegt. Das führt nach Ansicht der Tierschutzbeauftragten des Landes Hessen jedoch nicht zum Ziel einer tierschutzkonformen Haltung wie sie beispielsweise in einer jetzt in Österreich veröffentlichten Studie zur Haltung von Mastputen vorgestellt wurde. Die nimmt auch der Tierschutzbund zum Anlass, um verpflichtende gesetzliche Vorgaben für die Putenhaltung einzufordern. Während die Europäische Union klare Regelungen etwa für die Haltung von Legehennen, Masthühnern oder Schweinen vorschreibt, gibt es bisher auf EU-Ebene nicht einmal Mindeststandards für die H

weiter lesen...


27.02.2021

Heumilch verzeichnet Rekordjahr

Ein Rekordjahr 2020 meldet die nach eigenen Worten Nummer 1 bei der Erzeugung und Vermarktung von Heumilch in Europa, die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Heumilch in Österreich. Deren wichtigster Exportmarkt ist Deutschland und mit deutschen Heumilch-Erzeugerinnen und -Erzeugern besteht laut der ARGE Heumilch seit 2019 eine Kooperation. „Wir freuen uns, dass die Konsumentinnen und Konsumenten auch in einem schwierigen Umfeld zu Heumilch aus Österreich greifen. Dank dieses Vertrauens sind auch unsere Heumilch-Betriebe bisher gut durch die herausfordernden Zeiten gekommen“, sagt Karl Neuhofer, Obmann der ARGE Heumilch. Insgesamt verarbeiteten die Betriebe im

weiter lesen...


27.02.2021

NABU: Weidetierhalter besser unterstützen und entlohnen

Angesichts der Bedeutung der extensiven Weidetierhaltung für den Arten- und Biotopschutz muss das arbeitsintensive Engagement von Weidetierhalterinnen und -haltern in vielen Schutzgebieten besser unterstützt und entlohnt werden. Das fordert der Naturschutzbund (NABU) anlässlich des Weidekongresses der Umweltakademie Baden-Württemberg unter Hinweis auf fehlende Erträge aus der Verwertung der Erzeugnisse sowie eine zu geringe Förderung für die Weidetierhaltung. Notwendig sei eine Strategie für die Zukunft der Weidetierhaltung insgesamt. „Die Haltung von Weidetieren blickt auf eine jahrhundertealte Tradition zurück. Viele wertvolle Lebensräume, die wir i

weiter lesen...


22.02.2021

Donau Soja: Deutsche Eier-ProduzentInnen können CO2-Ausstoß fast halbieren

Zertifiziertes Soja aus Europa führt nach Ansicht von Donau-Soja zum klimafreundlichen Ei und verhindert unter anderem das Abholzen des Regenwaldes im Amazonas. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Bayern (AbL) setzt sich, auch im Austausch mit Donau Soja, ebenfalls für entwaldungsfreie Futtermittel ein und hat unter anderem dazu auch eine Petition gestartet. Grüne und SPD unterstützen die Petition. Deutsche Legehennen-Betriebe können ihren ökologischen Fußabdruck massiv reduzieren. Das zeigt eine Studie des renommierten Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) in Österreich, die im Rahmen der virtuellen EuroTier-Fachmesse präs

weiter lesen...


22.02.2021

Leguminosen-Anbau in Hessen: Hochwertig, gentechnikfrei, klimaschonend

In Hessen werden vermehrt Leguminosen angebaut. Das führt die zuständige Landwirtschaftsministerin auch auf die Förderung durch das Land zurück. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Hessen (AbL) begrüßt die Eiweißinitiative des Landes, verweist jedoch auf noch fehlende Möglichkeiten zur Aufbereitung und Abnehmer bei der Verwendung als Lebensmittel. „Wir fördern gezielt den Anbau von Eiweißpflanzen in Hessen. Zu den sogenannten Leguminosen gehören zum Beispiel Hülsenfrüchte wie Erbsen, Soja, aber auch Grünleguminosen wie Klee und Luzerne. Sie werden überwiegend als Futtermittel für Tiere eingesetzt, wobei Hülsenfrüchte zunehmend auch als h

weiter lesen...


22.02.2021

Superwahljahr: Bioland fordert von Bundes- und Landespolitik mehr Engagement

Anlässlich der coronabedingt nur virtuell stattfindenden BIOFACH fordert Bioland von den aktuellen und zukünftigen Regierungen auf Bundes- und Landesebene mehr Engagement für den ökologischen Landbau. „Aktuell fehlt in Bund und Ländern der politische Wille, die eigenen Ziele im Ökolandbau erreichen zu wollen. Die Betriebs- und Flächenzuwächse der letzten Jahre reichen bei weitem nicht aus, um die verbindlichen Zielsetzungen der Bundesregierung bzw. die noch ambitionierteren Flächenziele von Bundesländern zu erreichen“, kritisiert Jan Plagge, Präsident von Bioland. In ihrer Nachhaltigkeitsstrategie hat sich die Bundesregierung darauf festgelegt, bis 203

weiter lesen...


22.02.2021

EU-Kommission verklagt Deutschland wegen mangelnder Umsetzung der Habitat-Richtlinie

Die EU-Kommission hat beschlossen, Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof zu verklagen, weil das Land seine Verpflichtungen im Rahmen der Habitat-Richtlinie (Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie; FFH-Richtlinie) zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (Richtlinie 92/43/EWG) nicht eingehalten hat. Gemäß der Richtlinie müssen die Mitgliedstaaten besondere Schutzgebiete ausweisen und gebietsspezifische Erhaltungsziele sowie entsprechende Erhaltungsmaßnahmen festlegen, um einen günstigen Erhaltungszustand der dortigen Arten und Lebensräume zu erhalten oder wiederherzustellen. Sowohl im europäischen Grünen Deal al

weiter lesen...


22.02.2021

Saisonarbeitskräfte: IG BAU befürchtet „soziale Discount-Ernte“

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) macht sich dafür stark, die Frist für die sozialversicherungsfreie Beschäftigung von Erntehelfern und Erntehelferinnen wie schon im Vorjahr von 70 Tage auf 115 Tage zu verlängern und hat mit Hinweis auf die kritische Haltung von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) ihre Kabinettskollegen Horst Seehofer (CSU) sowie Jens Spahn (CDU) um Unterstützung gebeten. Auch der Bauernverband (DBV) fordert in einem Bündnis mit weiteren Agrarverbänden die Ausweitung auf 115 Tage. Kritik kommt von der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Sie schlägt "Ernte-Alarm" und warnt, dass der Landwirtschaft in diesem Jahr

weiter lesen...


21.02.2021

BÖLW: Bioentwicklung 2020 mit historischem Plus

„Das historische Bio-Plus zeigt: Die Kundinnen, Bauern und Lebensmittelunternehmen bauen die Land- und Lebensmittelwirtschaft längst um“, kommentiert Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) die im jetzt vorgelegten Branchenreport 2021 dokumentierte Bio-Entwicklung 2020 und ergänzt: “Die starken Impulse aus Wirtschaft und Gesellschaft können die Politik unterstützen, Probleme zu lösen, die heute dringlicher sind als je zuvor: der Schutz von Klima, Gewässern, Tieren und Biodiversität. Der Schwung muss von der Politik auch genutzt werden, um der Perspektivlosigkeit auf vielen Bauernhöfen zu begegnen.

weiter lesen...


20.02.2021

Erzeugerpreise deutlich gesunken

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Dezember 2020 um 9,1 % niedriger als im Dezember 2019. Einen ähnlich starken Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat hatte es zuletzt im Juli 2015 gegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Preise gegenüber dem Vormonat November 2020 leicht um 0,3 %. Die Preise für tierische Erzeugnisse gingen im Dezember 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 15,5 % zurück. Damit verstärkte sich der Rückgang im Vorjahresvergleich nochmals; im November hatte er -13,5 % betragen. Er kommt vor allem durch die bereits seit einigen Monaten sinkenden Preise für Schlachtschweine zu

weiter lesen...


20.02.2021

Online-Petition fordert Schluss mit Patent-Monopolen auf Saatgut und ein Moratorium für Patente auf Pflanzen und Tiere

Die Organisation „Keine Patente auf Saatgut!“ und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) rufen zu einem Morato­rium bei Patentanträgen auf Pflanzen und Tiere auf, um zu verhindern, dass am Europäischen Patentamt (EPA) weitere Patente auf konventionelle Züchtungen erteilt werden. Das Europäische Patentamt (EPA) muss jetzt rasch Maßnahmen ergreifen, um die Interessen der Allgemeinheit und den Zugang zu Saatgut für Bäuerinnen und Bauern, Gärtner*innen und Züchter*innen zu schützen. Saatgut-Monopole sind zu stoppen. Obwohl das EPA nach jahrelangen Kontroversen endlich ein Verbot der Patentierung von konventionell gezüchteten Pflanzen u

weiter lesen...


Sie sehen Artikel 141 bis 160 von 1812

Kostenloser Nachrichtenbrief

Kontakt

Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: verlag@bauernstimme.de
Telefon: 02381-49-22-88
Telefax: 02381-49-22-21

Lesen Sie auch Artikel der Bauernstimme

17.05.2021

Ferkelaufzuchtställe mit hohen Tierwohlansprüchen sind in de