07.08.2019

US-Rindfleisch-Deal – (k)ein Grund zur Aufregung?

Kürzlich sorgte die Meldung für Schlagzeilen, wonach die USA ein zusätzliches Ausfuhrkontingent in die EU für 45.000 Tonnen Rindfleisch pro Jahr erhalten haben. Der Bauernverband aber zum Beispiel auch Tierschützer reagierten mit deutlicher Kritik. Wenig später stellte sich heraus, dass es sich um ein bereits zehn Jahre altes Abkommen handelt und aktuell mit keinerlei weiteren Mengen in die EU gerechnet werden müsse. Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) sieht dieses Abkommen dennoch kritisch, auch wenn für die europäischen Landwirte damit kein unmittelbarer Marktdruck entstehe. „Dieses Abkommen zeigt einmal mehr, dass man bereitwillig die

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07.08.2019

Kleine Ackerflächen fördern die Biodiversität

Kleine Felder und viele Arten von Nutzpflanzen fördern die Biodiversität in Agrarlandschaften. Vor allem eine Verkleinerung der Ackerflächen unter sechs Hektar führt zu einer stark erhöhten Artenvielfalt, weil auf diese Weise viele Insekten-, Vogel- und Pflanzenarten unterschiedliche Ressourcen nutzen können. Zudem unterstützt eine Landschaft mit vielen Rändern die Lebensraum-Vernetzung. Das teilt die Universität Göttingen als Ergebnis einer groß angelegten Untersuchung in acht Regionen in Europa und Nordamerika mit, an der auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Göttingen beteiligt waren. Die Arbeit wurde in der Fachzeitschrift P

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06.08.2019

„Ohne GenTechnik“-Siegel ein voller Erfolg

Politik, Wirtschaft und Verbraucherschutz sind sich einig: Zehn Jahre staatliches „Ohne GenTechnik“-Siegel sind ein voller Erfolg. Die Zahlen sind eindeutig: 69 Prozent der Bevölkerung in Deutschland bevorzugen Lebensmittel mit einer „Ohne Gentechnik“-Kennzeichnung. 71 Prozent bewerten den Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen zur Fütterung von Tieren – als Basis für Milch, Eier und Fleisch – als negativ. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Civey im Auftrag des Verbands Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG). Vorgestellt wurden die Zahlen von Ilse Aigner (CSU), Präsidentin des Bayeris

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05.08.2019

AbL: Verengte Debatte um rassistische Äußerungen von Clemens Tönnies

Die rassistischen Äußerungen auf dem Tag des Handwerks in Paderborn, vorgetragen in einer Festrede von Clemens Tönnies, Miteigentümer der Tönnies–Unternehmensgruppe, schlagen nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) zu Recht hohe Wellen der Empörung. Für Georg Janßen, AbL-Bundesgeschäftsführer, sind sie nicht zu tolerieren. „Die rassistischen Äußerungen von Clemens Tönnies auf einer großen öffentlichen Veranstaltung in Paderborn sind nicht zu tolerieren. Auch wenn sich Herr Tönnies mittlerweile dafür entschuldigt hat, muss aber doch gerade in den jetzigen aufgeheizten Zeiten gelten: Wir haben alle Verantwortung für ein sol

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05.08.2019

Dem BMEL geht Entwurf der Bundesregierung zur Einschränkung von Share Deals nicht weit genug

Die Bundesregierung will das für Investoren lukrative „Steuersparmodell“ der sogenannten Share Deals (Anteilskäufe) einschränken. Share Deals bleiben bisher von der Grunderwerbsteuer befreit, wenn ein Investor weniger als 95 Prozent der Unternehmensanteile, wie beispielsweise eines landwirtschaftlichen Betriebs, kauft. Übernehmen eventuell vorhandene Co-Investoren die verbleibenden Anteile, können nach einer Wartezeit von fünf Jahren beide Teile steuerfrei zusammengeführt werden. Auf diese Art der Steuerumgehung gehen den Bundesländern Schätzungen zufolge jährlich bis zu einer Milliarde Euro verloren. Nach dem auf Vorschlägen der Länder beruhenden jetz

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04.08.2019

Forscher zu GAP-Vorschlägen: Lobby-Interessen wiegen schwerer als Fakten und öffentlicher Wille

Die aktuellen Reformvorschläge der EU-Kommission zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) lassen keine Verbesserungen beim Umweltschutz erwarten. Die EU-Landwirtschaft ist so nicht zukunftsfähig. Dies konstatiert ein Forscherteam aus acht Ländern unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der Georg-August-Universität Göttingen in der Fachzeitschrift Science. Zwar bekenne sich die EU zu mehr Nachhaltigkeit, in den GAP-Reformvorschlägen spiegele sich dies jedoch nicht wider, teilt das iDiv in einer Medienmitteilung mit. 174 Millionen Hektar, 40 Prozent der gesamten

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02.08.2019

Nur Kampf gegen Klimakrise kann Wälder retten

Gerade auch mit Blick auf die Dürre und den Borkenkäfer ist die Lage für den Wald für Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner „unglaublich ernst“. Erforderlich seien ein massives Aufforstungsprogramm, mehr klimaangepasste Bäume und mehr Geld für den Wald. Und weil die Zeit drängt, kündigt sie für den September einen „Waldgipfel“ an. "Der BUND begrüßt den geplanten Waldgipfel. Wir bewerten es positiv, dass Bundesministerin Klöckner die Notsituation der Wälder erkennt. Der Waldgipfel kann jedoch nur ein erster Schritt sein und darf vor allem kein Show-Gipfel werden. Was wir jetzt dringendst brauchen, sind konkrete und effektive Maßnahmen, um

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02.08.2019

EU-Kommission gibt grünes Licht für sieben neue Gentechnik-Pflanzen

Die EU Kommission hat sieben neue Zulassungen für Gentechnik-Pflanzen erteilt. Dabei handelt es sich um Genehmigungen für den Import von Mais-, Baumwolle- und Soja-Pflanzen, die gegen Herbizide resistent gemacht wurden und Insektengifte produzieren. Im März 2019 hatte Testbiotech in einem gemeinsamen Brief mit rund 40 Organisationen die EU-Kommission aufgefordert, diese Zulassungen zu stoppen. Demnach wurden die Risiken des Verzehrs von Produkten, die von diesen Pflanzen stammen, nicht ausreichend untersucht. „Die EU-Kommission darf die wissenschaftlich begründeten Sorgen gegen die Zulassung von Gentechnik-Pflanzen nicht länger ignorieren. Wir appell

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31.07.2019

Bayern will Ökofläche bis 2030 auf dann 30 Prozent verdreifachen

Bayern will den Öko-Landbau kräftig ausbauen. Bis zum Jahr 2030 sollen 30 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche ökologisch bewirtschaftet werden. Das neue Landesprogramm „BioRegio 2030“ setzt dabei laut einem Bericht der Staatsregierung von der Kabinettssitzung Ende Juli auf die Stärkung von Absatz und Nachfrage, um Marktverwerfungen zu vermeiden. Die 30 Prozent bedeuten eine Verdreifachung gegenüber heute. Dieses „ehrgeizige Ziel“, das sich Bayern mit der Annahme des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ gesetzt hat, soll laut Bericht mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen erreicht werden. Das neue Landesprogramm „BioRegio 2030“ baut auf dem nach Ansi

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31.07.2019

Germanwatch kritisiert massenhaften Einsatz von Reserveantibiotika in der Massentierhaltung

Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch kritisiert angesichts der jüngsten Zahlen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zum Antibiotikaeinsatz in der Nutztierhaltung den in großen Mengen praktizierten Einsatz von zwei für den Menschen besonders wichtigen Reserveantibiotika, Colistin und Makrolide. Dabei verweist Germanwatch auch darauf, dass laut BVL-Angaben kleinere Tierhaltungen und ökologisch wirtschaftende Betriebe weniger häufig Antibiotika einsetzen. Colistin und Makrolide, zwei von fünf Reserveantibiotika, die für Menschen bei Resistenzen lebensrettend sein können, sind laut Germanwatch mit Blick a

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29.07.2019

Klöckners Tierwohl-Label muss EU-tauglich werden

Deutliche Kritik an einem nationalen Alleingang für ein unverbindliches Tierwohl-Label übt der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Der BÖLW bezieht sich dabei auf eine kürzlich von der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner gemachte Ankündigung, wonach die freiwillige nationale Kennzeichnung „nicht der Endpunkt der Arbeiten zum Tierwohlkennzeichen sein“ soll, sondern das Ziel immer war, „eine möglichst EU-weit verbindliche Kennzeichnung zu erreichen“ und die von Deutschland übernommenen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020 genutzt werden soll, um die Einführung einer EU-weit verbindlichen Tierwohlkennzeichnung zum Thema z

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29.07.2019

Forderung nach Transparenz nimmt zu

Bei den kritischen Meldungen über die Agrar- und Ernährungsbranche war im vergangenen Jahr die Tierhaltung das am meisten diskutierte Thema. Zu diesem Ergebnis kommt die von der AFC Risk & Crisis Consult GmbH durchgeführte Analyse „AFC-Issue-Monitor Report 2019 – Kritische Themen und Trends in der Agrar- und Ernährungsbranche“. Nach der Tierhaltung (14,8 % der Meldungen) folgen die Themen Lebensmittelinhaltsstoffe (9,9 %), Umweltauswirkungen der Landwirtschaft (7,8 %), Verpackungsmüll (6,9 %) und Kennzeichnung von Lebensmitteln. Besonders sticht laut aktueller Analyse der Trend zum Thema Verpackungsmüll heraus, das 2014 noch bei lediglich 1% der Me

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29.07.2019

Hunger und soziale Ungleichheiten nehmen weiter zu

Mit der Agenda 2030 und den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs ) wollen die UN-Mitgliedstaaten bis 2030 weltweit eine nachhaltige Entwicklung erreichen. „Dieses Ziel werden die Regierungen der Welt krachend verfehlen, wenn sie so weitermachen wie bisher“, zeigt nach Ansicht des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) der erste globale Bericht zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele, der beim Hochrangigen Politischen Forum (HLPF) in New York vorab in Auszügen vorgestellt wurde. „Einige der Nachhaltigkeitsziele unterliegen sogar einem negativen Trend, die Situation verschlechtert sich“, erklärt D

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29.07.2019

Brüssel erhöht Druck auf Deutschland bei Umsetzung der Nitratrichtlinie

Die Europäische Kommission hat bekanntgegeben, dass die zweite Phase des Vertragsverletzungsverfahrens gegen Deutschland wegen Verstoßes gegen die Nitratrichtlinie eröffnet wird. Auch die Verschärfung des Düngerechts aus dem Jahre 2017 und die nachfolgend vorgeschlagenen Maßnahmen reichen nach Ansicht der Kommission nicht aus, um die vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) in 2018 noch vor dem Hintergrund der alten Düngeverordnung ergangene Aufforderung nach vollständiger Umsetzung der Nitratrichtlinie nachzukommen. Für EU-Umweltkommissar Karmenu Vella ist die Wasserqualität in Deutschland eine der schlechtesten in der EU und verursache jährliche Kosten

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27.07.2019

SPD-Fraktion Bayern: "Wir brauchen einen radikalen Neuanfang in der Agrarpolitik"

Anlässlich des Tierschutz-Skandals im größten Milchviehbetrieb Bayerns hat die bayerische SPD-Landtagsfraktion konkrete Verbesserungen im Tierschutz und in der Landwirtschaft gefordert. "Bei den Tier- und Verbraucherschutzkontrollen von Großbetrieben hat die Staatsregierung in den letzten Jahren zu oft versagt. Nach jedem Skandal hat sie beteuert, dass jetzt in Sachen Kontrolle alles besser werde - dann gab es den nächsten Vorfall. Wir wollen die Daumenschrauben anziehen und fordern, dass agrarindustrielle Betriebe halbjährlich unangekündigt kontrolliert werden. Tierschutz-Verstöße müssen zudem hart bestraft werden!" Derzeit bräuchte insbes

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27.07.2019

Minister sieht Betriebsgröße als Problem für Tierschutz-Kontrollsystem

Die Bilder massiver Verstöße gegen den Tierschutz im größten Milchviehbetrieb Bayerns haben zu zahlreichen Reaktionen geführt. Gegen den Betrieb ermittelt die Staatsanwaltschaft, eine Käserei kündigt an, ihre Lieferbeziehungen zum betroffenen Betrieb mit sofortiger Wirkung einzustellen, Politiker zeigen sich „geschockt“. Auf der Suche nach den Ursachen der Missstände wird auch deutliche Kritik an der mangelhaften staatlichen Kontrolle geübt. Für den bayerischen Staatsminister für Umwelt und Verbrauchschutz Thorsten Glauber (Freie Wähler) spielt dabei auch die Betriebsgröße eine entscheidende Rolle. „Betriebe dieser Größenordnung brauchen angepasste K

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27.07.2019

Kükentöten: TVT fordert verbindliches Ausstiegsdatum und Zweinutzungshühner

Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) fordert ein verbindliches Ausstiegsdatum und den Einsatz von Zweinutzungshühnern. Laut Bundesverwaltungsgericht ist das Töten männlicher Küken aus Legelinien weiterhin solange zulässig bis Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Ei zur Verfügung stehen. Gleichzeitig hat das Gericht festgestellt, dass das wirtschaftliche Interesse an speziell auf eine hohe Legeleistung gezüchteten Hennen kein vernünftiger Grund entsprechend des Tierschutzgesetzes für das Töten der männlichen Küken aus diesen Zuchtlinien sei. Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz begrüßt diese Feststellung und damit den Ausstieg au

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26.07.2019

VLOG erkennt Donau Soja Standard an

Der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) hat die Donau Soja/Europe Soya-Zertifizierung als gleichwertig zu einer Zertifizierung nach VLOG-Standard anerkannt. Dies hat für VLOG-zertifizierte Unternehmen den großen Vorteil, dass Donau Soja/Europe Soya Rohwaren, Einzel- und Mischfuttermittel grundsätzlich als „nicht risikobehaftet“ eingestuft werden. Dadurch reduziert sich die Zahl der Analysen und Rückstellproben. Auf landwirtschaftlicher Ebene verlängern sich dadurch Kontrollintervalle. Donau Soja-Systempartner können durch die Anerkennung Futtermittel, die nach dem Donau Soja/Europe Soya-Standard zertifiziert sind, für die Produktion von „ohne G

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26.07.2019

Wiesenschutz in Deutschland unzureichend

Die Europäische Kommission hat Deutschland aufgefordert, den Schutz von blütenreichen Wiesen zu verstärken, um die Verpflichtungen gemäß der Habitat-Richtlinie zu erfüllen ( Richtlinie 92/43/EWG des Rates ). Die Richtlinie ist für die Kommission eines der wichtigsten Instrumente der EU zum Schutz der biologischen Vielfalt. In dem jetzt erfolgten ersten Schritt eines Vertragsverletzungsverfahrens macht die Kommission deutlich, dass Deutschland seiner Verpflichtung, die Verschlechterung zweier Lebensraumtypen zu verhindern, nicht nachkommt. Dies betrifft insbesondere magere Mähwiesen und Berg-Mähwiesen. Diese Lebensraumtypen hätten sich in den letzten Ja

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26.07.2019

Landwirtschaft kündigt nach Ja der Nationalversammlung zu Ceta weiteren Widerstand an

Die französische Nationalversammlung hat mit einer Mehrheit von 266 gegen 217 Stimmen für das umstrittene Ceta-Freihandelsabkommen mit Kanada gestimmt. Zuvor hatte es in Frankreich massiven Widerstand gegen das Abkommen gegeben. Deutliche Kritik kam dabei insbesondere auch aus der Landwirtschaft. Sowohl der französische Bauernverband FNSEA, der wie der deutsche Bauernverband DBV Mitglied im europäischen Verband COPA ist, wie auch die Confédération Paysanne (CP), die wie die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitglied in der Europa-Koordination der internationalen Bauernbewegung La Via Campesina ist, hatten die Abgeordneten aufgefordert, die

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