24.08.2018

Noch im August Antrag auf Rente stellen

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) kritisiert die Mitteilung der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG), mit Verweis auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts derzeit keine Altersrenten bewilligen zu können. Die AbL sieht darin einen Versuch der politischen Einflussnahme zur Entscheidung über die Zukunft der Hofabgabeklausel. Die AbL ruft alle Bäuerinnen und Bauern sowie ihre Ehepartner, die das Rentenalter erreicht und ihre Renten-Wartezeit erfüllt haben, dazu auf, noch im laufenden Monat August einen Renten-Antrag zu stellen. Ob der Betrieb übergeben ist oder nicht, spiele keine Rolle mehr, nac

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24.08.2018

Dürre: AbL stellt Futterportal online

Anlässlich der Dürre hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) ein bundesweites Futterportal online gestellt. Damit setzt die AbL auf Solidarität in den Reihen der Bauern und Bäuerinnen. Wegen der anhaltenden Dürre können viele tierhaltende Betriebe nicht ausreichend Futter für ihre Tiere bergen. In dem Futterportal haben andere Bäuerinnen und Bauern daher die Möglichkeit, Futter zum Verkauf anzubieten. Neben den diversen Forderungen, die die AbL vor dem Hintergrund der Dürre an die Marktpartner oder die Politik stellt, können die Bäuerinnen und Bauern mit diesem Futterportal selbst Verantwortung auf betrieblicher Ebene übernehmen. D

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22.08.2018

Nicht bei notwendigen Dürrehilfen stehen bleiben

Auf Grundlage der Erntezahlen und der Schadensmeldungen der Länder hat Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner die Entwicklung im Zusammenhang mit der Trockenheit „als außergewöhnliches Wetterereignis von nationalem Ausmaß“ eingestuft. Dies ist laut Klöckner die Voraussetzung dafür, dass sich der Bund an Hilfsmaßnahmen der - in erster Linie zuständigen - Länder beteiligen könne. „Die genauen Modalitäten eines gemeinsamen Bund-Länder-Programms verhandeln wir aktuell mit den Bundesländern“, teilte die Ministerin mit. Klöckner sagte auf ihrer Pressekonferenz in Berlin Hilfen in Höhe von 340 Mio. Euro für „bedürftige“ Betriebe zu, die sich Bund und Länder

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21.08.2018

Bauern brauchen Klimaschutz und faire Preise

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) fordert Konsequenzen aus der langen Trockenheit in diesem Sommer zu ziehen. Die Bundesregierung fordert sie auf, den Klimaschutz zu verstärken. Von den Marktpartnern verlangt sie angesichts der diskutierten Nothilfemaßnahmen Verantwortung zu übernehmen indem zum Beispiel Molkereien faire Erzeugerpreise zahlen. Und in der EU-Agrarpolitik müssen gezielt Leistungen der Betriebe etwa im Bereich Klima-, Umwelt- oder Tierschutz honoriert werden. „Bäuerinnen und Bauern bekommen die Folgen des Klimawandels als erste und ganz direkt zu spüren, weltweit und offensichtlich auch bei uns. Wir fordern die Bun

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20.08.2018

Die Politik gehört an die Seite der Milcherzeuger

Zu einem „Verbändegespräch Milch“ mit Vertretern der Milchwirtschaft kommt es morgen in Berlin. Ihre Teilnahme hat auch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner angekündigt. Dazu erklärt Ottmar Ilchmann, Milchsprecher der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL): "Während der Getreidepreis auf die lange Trockenheit und entsprechend geringeren Erzeugungsmengen nun schnell reagiert hat, halten die Molkereien still, ganz besonders auch die größte Genossenschaftsmolkerei Deutsches Milchkontor (DMK). Dabei geht die Anlieferungsmenge schon seit Wochen zurück, viele gehen schon an die Futtergrundlage für den kommenden Herbst und Winter.

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20.08.2018

CIBUS-Raps ist Gentechnik und kommt nicht auf den Acker

Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zu den neuen Gentechnik-Verfahren muss das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) seine Rechtsauffassung zu eben diesen neuen Gentechnik-Verfahren revidieren. Das BVL hat aktuell einen Bescheid zurückgenommen, in dem es 2015 einen mit einem neuen Gentechnik-Verfahren (Rapid Trait Development System; RTDS-Verfahren) hergestellten herbizidresistenten Raps der US-Firma CIBUS nicht als Gentechnik im Sinne des Gentechnikgesetzes eingestuft hatte. Gegen diesen Bescheid des BVL hatte ein Bündnis aus zahlreichen Landwirtschafts-, Umwelt- und anderen zivilgesellschaftlichen Verbände

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19.08.2018

Klagen setzen Bayer unter Druck

„Seit heute sind alle Auflagen der Kartellbehörden zur Übernahme von Monsanto erfüllt. Damit kann Bayer nun das gemeinsame Unternehmen führen und auch zu Monsanto-Themen Stellung nehmen“, twittert der Bayer-Konzern am 16. August. Und ein „Monsanto-Thema“ sind die in den USA gegen den Konzern anstehenden Klagen zu Dicamba und Glyphosat, die dem Bayer-Konzern schon jetzt Ärger, Imageverlust und ein deutliches Einbrechen der Aktienkurse eingebracht haben, zukünftig aber auch noch teuer zu stehen kommen können. Für den Bayer-Konzern besteht nach eigenen Anhaben erst jetzt nach Abschluss der Übernahme die Möglichkeit, sich aktiv in die Verteidigung bei de

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18.08.2018

Gericht stoppt Inbetriebnahme einer Hähnchenmastanlage

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat der Beschwerde des BUND Naturschutz Bayern (BN) im Eilverfahren gegen die Inbetriebnahme einer Hähnchenmastanlage in Eschelbach im Landkreis Pfaffenhofen mit Beschluss vom 6. August 2018 stattgegeben. Die Anlage hat 144.600 Mastplätze und ist durch Änderung einer bestehenden Anlage mit 50.000 Mastplätzen und zwei zusätzlichen Ställen entstanden. Dadurch ist eine der größten Hähnchenmastanlagen in Bayern geschaffen worden, in der pro Jahr über eine Million Hähnchen gemästet werden sollen. Das Gericht folgt in seinem Beschluss der Argumentation des BN, wonach erhebliche Zweifel an der landwirtschaftlichen

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17.08.2018

Minister fordert 40 Cent Milchpreis und kritisiert DMK

Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus (SPD) hat Deutschlands Molkereien aufgerufen, den Bauern endlich 40 Cent pro Liter Milch zu zahlen. "Das ist eine elende Schweinerei, was die Molkereigenossenschaften mit den Bauern anstellen", sagte Backhaus am Mittwoch in Grimmen vor Journalisten, meldet die Süddeutsche Zeitung. Obwohl die Milchmenge zurückgegangen sei und auch das Futter knapp werde, würden den Milchbauern derzeit um 32 Cent pro Liter Milch angeboten. "Das ist unerträglich", sagte Backhaus, der laut der Süddeutschen besonders die größte Molkerei Deutschlands, das Deutsche Milchkontor (Bremen), nannte. Außerdem

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16.08.2018

Kastration mit Isofluran ist praxisreif und sicher

Die Ferkelkastration mit dem Narkosemittel Isofluran ist für den Vorstandssprecher von NEULAND Jochen Dettmer „praxisreif und sicher“. Das vermittelte NEULAND gemeinsam mit dem Institut für Tierwissenschaften der Universität Bonn auf deren Lehr- und Forschungsstation Frankenforst im Rahmen einer Vorführung zur Ferkelkastration. Dabei wurde die Betäubungsanlage PIGNAP der Firma WALDER aus der Schweiz vorgestellt. „Wir setzen die Betäubungsanlagen PIGNAP schon seit zehn Jahren erfolgreich im NEULAND-Qualitätsfleischprogramm ein. In den letzten Jahren wurden einige Verbesserungen an dem Gerät vorgenommen, sodass jederzeit die notwendige Betäubungstiefe u

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15.08.2018

Landwirtschaft als ein Treiber beim Biodiversitätsrückgang

Ein Handeln zur Rettung der Artenvielfalt fordern in einer „Frankfurter Erklärung“ namhafte Biodiversitätsforscher Deutschlands, die sich auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Frankfurt trafen. Für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von 17 Universitäten und Institutionen ist der Verlust der biologischen Vielfalt aktuell eine der größten Herausforderungen für die Menschheit. Auch in Deutschland sei die Situation insbesondere bei den Insekten dramatisch. Als einen „Treiber des Biodiversitätsrückganges“ benennen sie auch die Landwirtschaft. In der Erklärung heißt es: “Der Verlust an biologischer Vielfalt ist

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14.08.2018

Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration

Mit einer Bundesratsinitiative will die bayerische Landesregierung das Ende der betäubungslosen Ferkelkastration um fünf Jahre hinauszögern. Dazu soll das Inkrafttreten des novellierten Tierschutzgesetzes, das ein Verbot der betäubungslosen Kastration ab Januar 2019 vorsieht, bis Ende 2023 ausgesetzt werden. Medienberichten zufolge wollen weitere Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen die Initiative unterstützen. Der Deutsche Tierschutzbund (TSchB) zeigt sich schockiert über den Vorstoß und appelliert an die politisch Verantwortlichen, das Leid für die Ferkel nicht noch länger zu tolerieren. Über den Antrag entscheidet am 3. September d

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13.08.2018

US-Gericht sieht Risiko für Krebserkrankung durch Glyphosat

Das erst kürzlich vom Bayer-Konzern übernommene Chemieunternehmen Monsanto ist in einem Prozess um die Folgen des Einsatzes des Wirkstoffs Glyphosat in den USA zu einer Zahlung von 289 Millionen Dollar (ca. 250 Mio. Euro) an den Krebspatienten Dewayne Johnson verurteilt worden. In dem Urteil heißt es, dass Monsanto die Nutzer der genannten Pestizide nicht ausreichend vor den Risiken der Mittel gewarnt habe und spricht in diesem Zusammenhang von „Heimtücke“. Bayer und Monsanto weisen einen Zusammenhang von Krebs und dem Einsatz ihrer Mittel zurück. Monsanto hat Berufung gegen das Urteil angekündigt. „Die AbL fordert Monsanto und Bayer auf, endlich Ver

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13.08.2018

Gelder bei Dürrehilfen verantwortungsvoll einsetzen

Angesichts der auf Bundes- und Landesebene in Aussicht gestellten Dürrehilfen hat der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) in einem Positionspapier einen verantwortungsvollen Einsatz öffentlicher Gelder angemahnt. „Wir sind in Sorge um unsere Tiere und Milchbetriebe, sehen aber natürlich auch, dass die zur Verfügung gestellten öffentlichen Mittel sehr verantwortungsvoll eingesetzt werden müssen. Der BDM hat daher ein Positionspapier dazu verfasst, wie mögliche Hilfsmaßnahmen so ausgestaltet werden könnten, dass die notwendige Unterstützung der Trockenheitsbetroffenen möglichst zielgerichtet, d.h. möglichst ohne größere Mitnahmeeffekte, genau

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12.08.2018

So will Hessen den Glyphosateinsatz beenden

Den Glyphosateinsatz in Hessen beenden will die dortige Landwirtschafts- und Umweltministerin Priska Hinz und hat dafür ihre Ausstiegsstrategie im Umweltausschuss des hessischen Landtags vorgestellt. „Die Hessische Glyphosat-Ausstiegsstrategie bündelt verschiedene Maßnahmen mit dem Ziel, schnellst möglich den Einsatz von glyphosathaltigen Herbiziden in der gesamten hessischen Landwirtschaft sowie in hessischen Wäldern, Gärten und auf Freiflächen zu beenden“, sagte die Ministerin in Wiesbaden. Das Land sieht sich in einer Vorbildfunktion. Deshalb sei der Glyphosatausstieg auf den selbst bewirtschafteten landwirtschaftlichen Betrieben, wie dem Eichhof

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11.08.2018

Bundesgericht in Brasilien stoppt Glyphosat-Einsatz

In Brasilien hat ein Bundesgericht in der Hauptstadt Brasilia den Einsatz des Wirkstoffes Glyphosat gestoppt. Pestizide, die diesen oder einen von sieben weiteren Wirkstoffen (Methylparathion, Lactofen, Phorat, Carbofuran, Abamectin, Thiram, Paraquat), die in Europa zum Teil bereits verboten sind, enthalten, sollen nicht mehr zugelassen werden. Bereits bestehende Zulassungen sollen innerhalb von 30 Tagen nach der Entscheidung des Gerichts, die am 3. August fiel, aufgehoben werden. Die Regelung soll solange in Kraft bleiben, bis die für die Zulassung zuständige Gesundheitsbehörde ANVISA die Toxizität der beanstandeten Pestizide neu bewertet hat. Das sol

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10.08.2018

AbL für generelle Abschaffung der Hofabgabeklausel

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) begrüßt den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zur Hofabgabeklausel und sieht darin einen großen Erfolg des Arbeitskreises zur Abschaffung der Hofabgabeklausel. Gleichzeitig warnt sie davor, durch Gesetzesänderungen und komplizierte Härtefallregelungen an einer gewissen Verpflichtung zur Hofabgabe festzuhalten. Das Bundesverfassungsgericht hat wesentliche gesetzliche Regelungen der so genannten Hofabgabeklausel für verfassungswidrig erklärt, weil sie in unzulässiger Weise die Eigentumsfreiheit, den Schutz der Ehe und den Gleichheitsgrundsatz verletzen. Die Hofabgabeklausel verpflichtet Bauer

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09.08.2018

Hofabgabeklausel ist verfassungswidrig

Vorschriften über die Pflicht zur Abgabe landwirtschaftlicher Höfe als Voraussetzung eines Rentenanspruchs (Hofabgabeklausel) sind nach einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) verfassungswidrig. Das teilt das Karlsruher Gericht heute in einer Pressemitteilung mit. Darin heißt es: „Die Koppelung einer Rente an die Abgabe eines landwirtschaftlichen Hofs greift faktisch in die Eigentumsfreiheit des Art. 14 GG ein. Die Pflicht zu einer solchen Hofabgabe wird verfassungswidrig, wenn diese in unzumutbarer Weise Einkünfte entzieht, die zur Ergänzung einer als Teilsicherung ausgestalteten Rente notwendig sind. Darüber hinaus darf die Gewährung e

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08.08.2018

BUND fordert klimafreundlichere Landwirtschaft

Verdorrte Felder und vertrocknetes Grünland sind die sichtbarsten Folgen der aktuellen Hitzewelle. Landwirtschaftliche Betriebe, die besonders stark von den Auswirkungen der Dürre betroffen sind, brauchen nach Auffassung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) dringend Hilfszahlungen. "Die Trockenheit ist in Deutschland dramatisch", sagt der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. "Pauschale Zahlungen für Landwirte sind aber keine Lösung, weil nicht alle Regionen gleichermaßen betroffen sind. Manche Regionen sind weniger trocken, deshalb muss genau geschaut werden, welche Betriebe zu Schaden gekommen sind und wo Geld nötig ist&quo

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07.08.2018

AbL für Verantwortung und gezielte Hilfe statt eine Milliarde Euro

Vor dem Hintergrund der Folgen der Dürre für die landwirtschaftlichen Betriebe hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) deutliche Kritik am aktuellen Verhalten von Lebensmittelketten, Großmolkereien und Schlachtkonzernen sowohl im konventionellen wie auch Bio-Bereich geäußert. Die AbL mahnt zur Verantwortung und fordert gezielte Hilfe für die Betriebe statt eine Milliarde Euro ein und erneuert ihre Forderung nach Einberufung eines Agrargipfels durch Agrarministerin Klöckner. „Wir brauchen in der jetzigen schwierigen Situation bei etlichen landwirtschaftlichen Betrieben in den Dürreregionen keine Pauschalforderung nach 1 Milliarde Eu

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