19.05.2016

Ökologische Transformation gefordert

Zuviel Pflanzenschutz schädigt die Biodiversität, boden- und naturschutzbezogenen Maßnahmen der guten fachlichen Praxis sollten konkretisiert werden. Das sind zwei Themenfelder des Gutachtens, das der Sachverständigenrat für Umweltfragen jetzt vorstellte. Deutschland habe „auf eine Abschwächung der ökologischen Reformbemühungen der Europäischen Kommission“ hingewirkt stellen die Wissenschaftler fest. Beim Pflanzenschutz empfehlen die Gutachter die Einführung einer Abgabe auf Pflanzenschutzmittel. Bei der EU-Agrarreform sollte den Wissenschaftlern zufolge dem Bundesumweltministerium (BMU) eine größere Rolle zukommen. Konkret fordern die Wissenschaftler

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19.05.2016

Milchgipfel Ende Mai

Jetzt wird Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt aktiv. Für den 30. Mai hat er einen Milchgipfel anberaumt. An den Strukturen ändern will der Minister auch diesmal nichts. „Die Lösung der Milchkrise kann nur im Markt selbst und durch die Beteiligten gefunden werden.“ sagte er schon im März und auch jetzt will er vor allem zwischen Handel, Molkereien und Bauern moderieren. Keine Spur davon, dass er den Druck auf die Branche, den die Agrarminister versucht haben aufzubauen indem sie mit einer verpflichtenden Mengenreduzierung drohten sollte die Milchmenge von den beteiligten bis zum Herbst nicht reduziert werden, aufrecht erhält oder gar steigert. Fatal

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12.05.2016

Milchbauerndemo macht Bauernverband mitverantwortlich für Milchpreisverfall

Mit 40 Treckern und insgesamt rund 300 Menschen bot heute eine Demonstration von schleswig-holsteinischen Milchbäuerinnen und -bauern vor der Landesgeschäftsstelle des Bauernverbands in Rendsburg ein beeindruckendes Bild. Die eindeutige Botschaft: Die Menge muss runter, damit sich die Preise erholen können. Die Milcherzeuger machen den Verband mitverantwortlich für die aktuelle Preismisere am Milchmarkt und die dramatische Situation auf den Höfen. Sie forderten einen Politikwechsel hin zu marktgerechten Lösungen statt auf grenzenlose Erzeugung zu setzen. Die Verbandsvertreter sollten sich einsetzen für Maßnahmen, die eine koordinierte, europaweite, ze

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11.05.2016

Internationales Lob und Schub für Leguminosen

Im Rahmen des Internationales Jahres der Hülsenfrüchte 2016 fanden Ende April zwei Veranstaltungen statt, die den vielfältigen Nutzen der Körnerleguminosen als nährstoffreiche, bodenverbessernde und „klima-smarte“ Kulturen betonten und größere Anstrengungen zur Ausdehnung des globalen Anbaus forderten. In Marokko tagte die „Internationale Konferenz zu Hülsenfrüchten für Gesundheit, Ernährung und nachhaltige Landwirtschaft in Trockenregionen“ und in Italien veranstaltete die Landwirtschaftsorganisation der UN, die FAO, das Seminar „Böden und Hülsenfrüchte: eine Symbiose für's Leben“. Insbesondere wurde diskutiert, welche Rolle Leguminosen für die neuen

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11.05.2016

Der Preis muss rauf!

Das zumindest fordert der Bundeslandwirtschaftsminister laut Bildzeitung. Seine neueste Initiative sei ein Milchgipfel, der noch im Mai stattfinden soll. Hilfe für die unter den ruinösen Preisen leidenden Milchbauern ist jedoch nicht wirklich zu erwarten. Mit am Tisch sitzen sollen neben den Bauern auch die Molkereien und der Handel. Während die einen verlieren machen die anderen Geschäfte. Dass es Schmidt gelingt auf der einen Seite für internationale Märkte und liberale Wirtschaftsstrukturen zu stehen und auf der anderen Seite wie angekündigt den Handel in die Pflicht nehmen zu wollen muss wohl als nicht aufzulösender Widerspruch angesehen werden. D

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11.05.2016

Milchpreis im Discounter gesenkt

Aldi und Norma haben ihre Preise für konventionelle Milch um 13 Cent bzw. 25 Prozent pro Liter gesenkt. Auch bei der Bio-Milch von Aldi Nord und Süd sank der Preis, wenn auch nur um acht Cent. Auch andere Molkereiprodukte, wie Butter, Quark, saure Sahne, Joghurt und Käse, wurden billiger. Die Unternehmen reagieren damit auf die weiterhin katastrophale Lage am Milchmarkt. Das Überangebot und die begrenzten Absatzmöglichkeiten vor allem großer Molkereiunternehmen wie dem Deutschen Milchkontor lassen den Einkäufern der Discounter viel Spielraum in den Preisverhandlungen Druck zu machen. Allerdings steckt wohl auch das Kalkül dahinter, dass vor allem klei

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11.05.2016

OG-Milch bei Lidl

Ab Juli trägt die Lidl-Frischmilch der Eigenmarke „Milbona“ in allen Filialen das „Ohne GenTechnik“-Siegel. Damit steht einer großen Zahl an Verbrauchern in ganz Deutschland eine weitere Alternative zu Milch aus Tierfütterung mit Gentech-Pflanzen zur Verfügung. Ab August sollen außerdem zwei „Milbona“-Käsesorten mit der grünen Raute gekennzeichnet werden, die der Verband Lebensmittel Ohne Gentechnik im Auftrag des Bundes vergibt. Das teilte Lidl am Freitag mit. Für die Verbraucher sollen die Produkte nicht teurer werden: „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Kunden dies ohne Preisaufschlag anbieten können“, betonte Lidl-Geschäftsleiter Jan Bock. Die

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11.05.2016

Neue Koalitionen: Positionen zur Gentechnik

In drei Bundesländern stehen neue Regierungskoalitionen: Grün-Schwarz in Baden-Württemberg, Rot-Gelb-Grün in Rheinland-Pfalz und Schwarz-Rot-Grün in Sachsen-Anhalt. Was bedeutet das für die Gentechnik-Politik? 1)      Baden-Württemberg: Der Koalitionsvertrag liest sich gentechnik-kritisch, so wollen Grüne und CDU „den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen (…) untersagen, weil in der kleinräumigen Agrarstruktur Baden-Württembergs eine Koexistenz mit dem konventionellen und ökologischen Landbau sowie mit Imkern nicht gewährleistet ist. Grün-Schwarz will gegenüber dem Bund auf deutschlandweiten Gentechnik-Anbauverboten beste

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29.04.2016

Bundeskartellamt ermittelt

Die Lieferbeziehungen zwischen Landwirten und Molkereien sind Gegenstand eines Verwaltungsverfahren der Bundeskartellamts. Prüfen will das Amt in einem Pilotverfahren bei der Molkerei Deutsches Milchkontor GmbH und deren Muttergesellschaft Deutsches Milchkontor ob sich der Verdacht der Wettbewerbshüter bestätigt, dass die landwirtschaftlichen Erzeuger durch ein bundesweites Netz von Verträgen mit langen Laufzeiten in ihren wettbewerblichen Handlungsmöglichkeiten eingeschränkt werden und der Rohmilchmarkt so gegen neue Molkereien abgeschottet wird. Im Focus der Untersuchung steht neben den langen Vertragslaufzeiten auch die hundertprozentige Andienungs

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29.04.2016

Sich Einmischen und Einbringen

Bisher waren die Sozialwahlen und vor allem die zu wählenden Vertreter in aller Regel eine Bastion des Bauernverbands. Obwohl die Interessen aller landwirtschaftlicher Betriebe vertreten werden sollten spiegelte sich dies nicht bei der Zusammensetzung der Gremien wieder. Dabei haben die Entscheidungen der Gremien zur Ausrichtung und Ausgestaltung beispielsweise der Berufsgenossenschaften weitreichenden Auswirkungen auch auf die Strukturen der Landwirtschaft, indem sie ermöglichen Betriebe ihrer Struktur und Größe nach zu Be- bzw. zu Entlasten. In den aktuellen Regelung sind insbesondere kleine vielfältig strukturierte, viehhaltende Betriebe von überdur

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29.04.2016

Wie gut dass niemand weiß ….

… was wirklich in den TTIP-Papieren steht. Das ist natürlich nur eine dunkle Ahnung, Angst vor dem Neuen, am Ende gar nationalistische Abschottung, oder? Am vergangenen Samstag waren es viele 10 tausende, die Organisatoren sprachen von 90.000, Menschen, die zur Demonstration gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA nach Hannover gekommen waren. An der Spitze des Demonstrationszuges über dreißig Traktoren, denn die Freihandelsabkommen sind auch eine massive bedrohung für die Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung in Europa. Wie neue Veröffentlichungen von Greenpeace zeigen sind die US-amerikanischen Unterhändler sehr daran interessiert mittels TTI

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21.04.2016

Obama und Merkel kommen: Wir auch!

TTIP&CETA stoppen! Für einen gerechten Welthandel!

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21.04.2016

Milchbauern ohne Unterstützung aus dem Ministerium

„Die Milchquote ist erst vor einem Jahr ausgelaufen und nach Jahrzehnten des regulierten Marktes befinden wir uns jetzt in einer schwierigen Anpassungsphase. Die Lösung der Milchkrise muss im Markt selbst und durch die Beteiligten gefunden werden. Wir haben heute die Voraussetzungen geschaffen, die Rohmilchproduktion auf freiwilliger Basis zu begrenzen. Nun haben es die Produzenten in der Hand, den Sektor Milch und Milcherzeugnisse zu stabilisieren und dem gegenwärtig bestehenden Marktungleichgewicht entgegenzuwirken.“ schreibt der Bundeslandwirtschaftsminister. Er selbst bleibt weiter in Deckung. „Die Milchbauern und Molkereien haben jetzt die Möglic

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21.04.2016

GVO-Schweine in fünf Jahren marktreif

Sich selbst Bezeichnet PIC als „das größte Schweinezuchtunternehmen der Welt und führend in der Anwendung moderner Zuchttechnologien.“ Das 1962 von sechs Landwirten in England gegründete Unternehmen gehört heute zum weltweit in der Tierzucht aktiven Mutterkonzern Genus. „Niederlassungen befinden sich in 30 Ländern verteilt über fünf Kontinente, sowie Laboratorien in Kentucky (USA) und Cambridge (UK).“ Das Unternehmen „kombiniert die klassische quantitative Genetik mit fortschrittlicher Biotechnologie in der Tierzucht. Diese Kombination ist einsetzbar bei nahezu allen Tierarten, die in irgendeiner Weise zur Zucht eingesetzt werden. Hinter dieser Techno

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07.04.2016

Gentechnik, Züchtung und Biolandbau

Da passt doch was nicht zusammen, will man sofort sagen. Gentechnik und Bio? Nein, das ist ausgeschlossen! So jedenfalls argumentiert die Biobranche, alle Verarbeiter die Verbandsfunktionäre aber vor allem die Produzenten. Bäuerinnen und Bauern, die über Jahre ihre Höfe entwickelt haben, die eine eigene Vermarktung aufbauten und mit ihrem Namen und Gesicht für gentechnikfreie, ökologisch produzierte Lebensmittel stehen. Und dann diese Diskussion, die seit geraumer Zeit und ganz aktuell in einem Interview in der TAZ von Prof. Urs Niggli angestoßen wird. Ein großes Potential hätten die neuen gentechnischen Züchtungsmethoden, gibt der Professor zur Antwo

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06.04.2016

Kanada will keine Gen-Luzerne

Die kanadische Interessenvertretung der bäuerlichen Betriebe, die National Farmers Union (NFU) hat im vergangenen Jahr mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen dafür gesorgt, das der Einzug von gentechnisch veränderter Luzerne in die kanadische Landwirtschaft zumindest vorerst abgewendet werden konnte. Mit Protesten und Verbrauchersolidarität konnte eine Art Moratorium installiert werden. Die Provinzregierung in Alberta sprach sich jüngst für ein Anbauverbot aus, mindestens bis sich eine „Markt- und Verbraucherakzeptanz eingestellt habe.“ Nun allerdings drängt Monsanto offenbar mit gentechnisch verändertem Luzernesaatgut auf den kanadischen Markt. Die NF

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05.04.2016

Vier Schweizer Volksbegehren zur Zukunftsausrichtung der Landwirtschaft

Für die Volksinititative „Für Ernährungssouveränität“ hat die Schweizer Bauernorganisation Uniterre, Mitglied der internationalen Bewegung La Via Campesina und der europäischen Milchbauernvereinigung European Milk Board (EMB), gemeinsam mit 70 weiteren Organisationen mehr als 109.000 beglaubigte Unterschriften gesammelt und in der Bundeskanzlei eingereicht. Die Initiative wendet sich gegen die derzeitige auf Wachstumsstrategien setzende Agrarpolitik, die mehr Ressourcen verbrauche als unter dem Strich produziere. Gefordert wird eine bäuerlich nachhaltige, regionale, einträgliche, klimaschonende und gentechnikfreie Landwirtschaft mit regionalen Verarbe

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01.04.2016

Solidaritätsfond für Schweinehalter

Im März trafen sich die Akteure, Vertreter aus Tierhaltung, Schlachtung, Weiterverarbeitung, den Genossenschaften und des Handels, zur konstituierenden Sitzung des einzurichtenden Solidaritätsfonds. Ausgestattet werden soll dieser einmalig mit 100 Mio Euro. Geplant ist ein Preisaufschlag der Hersteller und Verarbeiter von Schweinefleisch in Höhe von 10 Cent pro kg Produktgewicht gegenüber ihren Abnehmern. Dem Handel wiederum steht es offen den Preisaufschlag an die Kunden weiter zu geben.

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01.04.2016

Cioloş will Ausverkauf Rumäniens stoppen

Einen „umfangreichen Aufkauf von Agrarflächen durch Ausländer“ beklagte der Präsident des rumänischen Bauernverbandes (LAPAR), Laurentius Baciu. Seit der Bodenliberalisierung im Januar 2014 sei „fast die Hälfte der Agrarfläche Rumäniens“ in die Hände ausländischer Investoren gewechselt. Um eine Relativierung der Aussage war Landwirtschaftsminister Achim Irimescu bemüht. Nach seiner Aussage gehörten lediglich „mehr als 10 %“ der Ackerfläche Ausländern. Neben Italienern, Deutschen, Dänen investieren auch Niederländer, Franzosen und US-Amerikaner in Rumänien. Gegen einen Bodenverkauf an Ausländer sprach sich jetzt Rumäniens Ministerpräsident Dr. Dacian C

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01.04.2016

Gentechnik versus Fungizideinsatz

Die gute Meldung: Forschern der Universität im niederländischen Wageningen ist es gelungen eine Pytophtereresistente Kartoffel zu „züchten“ Damit könnten beim Anbau der Knolle, so die Wissenschaftler, auf bis zu 80 Prozent der eingesetzten Phytophtera-Spritzungen verzichtet werden. Der schlechte Teil der Botschaft: Erzeugt wurde die Kartoffel mit einen Verfahren der neuen Gentechnik: Cisgenese. Dabei werden Gene von miteinander kreuzbaren Pflanzen mittels Gentechnik vom einen in das andere Genom transferiert. Derzeit wird diskutiert wie mit derartigen gentechnischen Eingriffen umzugehen sei. Kritische Verbände und Organisationen fordern eine Kennzeich

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