10.12.2015

Reis ganz neu. Die Wissenschaft macht's möglich

Die Menschheit wächst und die Ernährung muss gesichert werden. Das ist auch für eine Forschergruppe, die an der Ertragssteigerung von Reis arbeitet, eine der Hauptbegründungen ihres tuns. Die Forscher wollen den Stoffwechsel von Reis grundlegen umbauen, damit dieser Trockenheitstoleranter wird. Im Detail soll die C3-Pflanze Reis zur C4 Pflanze werden. Hierbei handelt es sich verkürzt um zwei Wege mit denen die Pflanze kohlendioxid aufnimmt bzw. speichert. Während C3 Pflanzen das zur Photosynthese benötigte CO2 während unmittelbar aufnehmen müssen wenn es hell ist, die Sonne scheint, könne C4 Pflanzen die Co2-Aufnahme zwitlich von der Fotosynthese tren

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10.12.2015

Messwerte fehlen, aber das Wasser ist gut

Mit einer Onlinepetition will die Qualitätsgemeinschaft für nachhaltige Düngung und Ressourcenschutz (QDR) die Novellierung der Düngeverordnung stoppen. Zur Begründung führt die QDR an, die von der Bundesregierung verfassten Nitratberichte seien untauglich. Zum einen würde gezielt nur eine Auswahl der schlechtesten Messergebnisse aufgenommen und zur EU-Kommission nach Brüssel geschickt. Zum anderen sei das Netz der Messstellen viel zu gering. Auch die QDR, die keine eigenen Messstellen betreibt, ist auf die offiziellen Daten angewiesen. Der Verband kommt dennoch zu dem Schluss: „Würden hingegen repräsentative Messwerte zugrunde gelegt, sei die Qualitä

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10.12.2015

Den Unterboden im Visier

Eigentlich ist es die Sache der Pflanzen, mit ihren Wurzeln in die tieferen Bodenschichten vorzudringen, um Nährstoffe und Wasser zu erschließen. Wurzelbilder zeigen, dass Weizen seine Wurzeln bis in über 2 Meter Tiefe wachsen lässt. Luzerne übertrifft dies bei weitem und bildet Wurzeln bis in über 4 Meter Tiefe. Ganz von alleine machen das die Pflanzen: allerdings nur dann, wenn man sie nicht züchterisch dahingehend bearbeitet, dass sie ihre ganzen Nährstoffe in den oberen Bodenschichten, dem Pflughorizont, bekommen. Genau dies aber haben die Intensivierung, und der Einsatz von Mineraldüngern mit sich gebracht. Zeit für die Forschung aktiv zu werden.

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07.12.2015

Er kam, die Bauern und Bäuerinnen aber auch

Nicht nur EU-Agrarkommissar Phil Hogan sondern auch noch 100 Bauern und Bäuerinnen und 15 Trecker sind dann doch noch mehr als spontan nach Hersching am Ammersee zur Landesversammlung des bayerischen Bauernverbandes gereist. Wie geplant sprachen BDM-Vorsitzender Romuald Schaber und die AbL-Bundesvorsitzende Gertraud Garfus vor nun umso aufgebrachteren Bauern, angesichts des Hickhack und des Versteckspiels des Kommissars. Einmal mehr kritisierten sie seine starre Haltung in der Milchkrise und forderten alle Beteiligten zum Handeln auf. Hogan hingegen spielte allerdings weiter und wurde in seiner Limousine „in einem Affenzahn“ wie Bäuerin Lucia Egner be

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03.12.2015

Kommt er oder kommt er nicht?

Der Bayerische Bauernverband (BBV) hat EU-Agrarkommissar Phil Hogan zu seiner Landesversammlung nach Hersching am 3.12. eingeladen. Daraufhin hat der Bundesverband deutscher Milchviehhalter (BDM) unter dem Motto „Phil Hogan, Krisen ignorieren heißt Bauern ruinieren!“ zum laut- und bildstarken Protest in den Ort am Ammersee aufgerufen. Hogan hatte im Hinblick auf die aktuelle Milchmarktkrise bislang wenig Interesse am Erhalt einer bäuerlichen Milchviehhaltung in Europa gezeigt. Stattdessen hatte er den Bauern und Bäuerinnen vielmehr in einem Interview unterstellt, sie würden immer nur Jammern, um mehr Geld locker zu machen und dann doch einfach weiter

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03.12.2015

Milchbauern und die Gesellschaft

Nun kriegen auch die Milchbauern und -bäuerinnen ihre Imagekampagne von Milchindustrie und Bauernverband. Damit wird zur üblichen Lösung gegriffen, wenn die gesellschaftliche Akzeptanz schwindet. Davon waren die Milchbauern und -bäuerinnen bislang eigentlich verschont geblieben, eine neue Forsa-Umfrage zeichnet nun ein etwas anderes Bild. Die Hälfte der Befragten bezweifelte dort, dass es Kühen in modernen Milchviehställen gut geht. Sogar etwas mehr als 50 % kritisieren die Exportstrategie und wollen eine Abkehr von dieser von Industrie und Verbänden bislang priorisierten Handlungsweise hin zu einer Produktion vornehmlich für den heimischen Markt. Zum

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02.12.2015

Der Wolf in Brandenburg

Die kontroverse Diskussion über die Rückkehr des Wolfes nach Branderburg hat jetzt den Präsidenten des Bauernbundes, Karsten Jennerjahn, veranlasst vom zuständigen Agrarminister Jörg Vogelsänger zu fordern den Wolf wieder in das Jagdrecht aufzunehmen. In seiner Presseerklärung warnt Jennerjahn vor einer flächendeckenden Ausbreitung des Wolfes und zunehmenden Konflikten. Dem bisherigen Ansatz von Herdenschutz und Entschädigung erteilt der Präsident des Bauernbundes eine Absage. Gleichzeitig lehnt er die verantwortliche Zusammenarbeit in der vom Ministerium einberufenen Arbeitsgruppe, Plenum Wolfsmanagement, mit dem Hinweis auf dessen „willkürliche“ Zus

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02.12.2015

US Umweltbehörde zieht die Genehmigung Agent Orange Herbizid zurück

Gut ein Jahr nachdem die US Umweltbehörde (EPA) das Herbizid ‚Enlist Duo’ von Dow AgroScience zur Nutzung frei gegeben hatte kam die Kehrtwende: das Mittel habe eine stärkere Wirkung als zunächst angenommen, hieß es. Selbst durch eine 10 Meter breite Pufferzone könne nicht ausgeschlossen werden, daß das Herbizid ‚unzumutbare Schäden an Pflanzen’ anrichte. ‚Enlist Duo’ ist ein Unkrautvernichter, der nicht nur Glyphosat enthält, sondern auch 2,4-D, der aktive Bestandteil des im Vietnamkrieg eingesetzten Entlaubungsmittels ‚Agent Orange’. Dow AgroScience bietet das Herbizid für die Glyphosat und 2,4-D resistenten GM Mais und Soja der Marke ‚Enlist’ an. V

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19.11.2015

Medienpreis für gentechnikkritische Berichterstattung

Der Chef des Naturarzneimittel-Herstellers Salus und Stifter des Presigeldes, Otto Greither, prämiert die Gewinner des Medienpreises. Das Preisgeld von 13.500 Euro war für besonders gelungene Beiträge zu den Risiken der Agro-Gentechnik und den Chancen einer ökologischen Landwirtschaft ausgelobt. Der Hauptpreis ging zur Hälfte an den Autor und Filmemacher Valentin Thurn sowie den Co-Autor und Journalisten Stefan Kreutzberger für ihr Buch „Harte Kost. Wie unser Essen produziert wird – Auf der Suche nach Lösungen für die Ernährung der Welt“. Das preiswürdige, 320 Seiten starke Buch ist im November 2014 im Ludwig Verlag erschienen. Der zweite Teil des Hau

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19.11.2015

Direktzahlungen müssen bleiben

Dafür setzt sich der Deutsche Bauernverband ein und bereitet die Diskussion um die zukünftige Ausgestaltung der Agrarpolitik nach 2020 vor. Nur wenn diese Gelder fließen, so die Argumentation, seien die Bauern in der Lage die europäischen Umwelt-, Naturschutz- und Tierschutzstandards einzuhalten. Schon im Vorfeld der vergangenen Agrarreform waren vor allem aus den Reihen der Umwelt-, Tierschutz- und Verbraucherorganisationen Forderungen nach einer Qualifizierung der Direktzahlungen gestellt worden Auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft fordert die Direktzahlungen nicht pauschal an die Fläche zu binden, sondern ihr strukturell wirksames

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06.11.2015

Gentechnisch veränderte Rapssaat auf britischen Feldern

Auf mehreren Feldern ist in diesem Herbst mit GVO-Anteilen verunreinigtes Rapssaatgut eines französischen Lieferanten ausgesät worden. Der verunreinigende gv-Raps hat für Europa keine Zulassung. Bei den Feldern auf denen das Saatgut breriets ausgesät wurde handelt es sich offenbar zum Großteil um Versuchsflächen für die amtliche Registrierung neuer konventioneller Pflanzensorten. Wie das Ministeriumsberichten hervor geht, war die Verunreinigung einem britischen Saatgutunternehmen aufgefallen, welches den Fund dem GV-Kontrolldienst der britischen Agentur für Tier- und Pflanzengesundheit (APHA) meldete. Neben einer Rückrufaktion für die noch nicht ausge

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06.11.2015

Hormonellen Pflanzenschutz regulieren

Die EU debattiert derzeit darüber wie in Zukunft mit hormonell wirksamen Bestandteilen in Pflanzenschutzmitteln umgegangen werden soll. Auf der Konferenz "Endokrine Disruptoren: Kriterien zur Identifizierung und damit verbundene Folgen" im Juni wurden die Auswirkungen auf verschiedenen Bereiche der Lebensmittelkette diskutiert sowie Kriterien vorgestellt mit deren Hilfe hormonell wirksam,e Substanzen mit schädigenden Wirkungen identifiziert und verboten werden können. Diese als Endokrine Disruptoren bezeichneten Stoffe umfassen Substanzen wie PCB, DDT, Bisphenol A, Atrazin, Triclosan und viele mehr. Sie unterscheiden sich von anderen Ebenfal

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04.11.2015

Ab nach draußen

Unter dem Motto: „Heute schon draußen gewesen?“ schreibt das Bundeslandwirtschaftsministerium in diesem Jahr seinen Wettbewerb landwirtschaftliches Bauen aus. In Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) würden innovative und zukunftsweisende Praxisbeispiele für tier- und umweltgerechte Ausläufe gesucht. Entscheidend sei auch, dass Tierwohl, Umwelt- und Wirtschaftlichkeitsaspekte im Einklang stünden. Noch bis 15. 2. 2016 können Beiträge eingereicht werden. Dass in diesem Jahr Ausläufhaltungssysteme prämiert werden, zeigt offensichtlich einmal mehr, das auch das Ministerium trotz seiner Verlautbarungen, es

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28.10.2015

„Zäune gegen Wölfe“

Unter diesem Titel haben sich die Berufsschäfer Anfang Oktober in der Eifel getroffen, um über das Thema Wolf zu diskutieren. Lobend äußerten sich die Anwesenden Schäfer gegenüber der Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken und der Stiftung Natur und Umwelt, vertreten durch Herrn Krebühl. Schon frühzeitig und intensiv habe man sich mit dem Thema Wolf beschäftigt und einen Wolfmanagementplan erarbeitet. Auch seien Mittel für Schutzmaßnahmen und Schadensersatz in anerkannten Wolfsgebieten bereitgestellt worden. In der folgenden Diskussion wurde eine Reihe von Aufgabenfelder identifiziert. Wenig Handlugsbedarf sahen die Schäfer für den Fall eines Wolfsan

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28.10.2015

Intransparenter Verkauf staatlicher Flächen in Ungarn

Schätzungsweise 350.000 ha bis 400.000 ha verteilt auf etwa 50.000 Grundstücke will die Regierungspartei in Ungarn im kommenden Jahr verkaufen. Bei den bisher im nationalen Besitz befindlichen Flächen handelt es sich vor allem um Ackerland. Sollte der Verkauf wirklich vollzogen so würden 30% des staatlichen Flächenbesitzes bzw. 7% der gesamten ungarische Ackerfläche im nächsten Jahr privatisiert. Die Bodenversteigerungen sind für den Zeitraum 23 November bis 22. Dezember diesen Jahres angesetzt. Ortsansässige ungarische Bauern sollen den Vorzug erhalten und dürfen maximal 300 ha ersteigern. Wer ein transparentesVerfahren erwartet wir enttäuscht. Die A

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21.10.2015

Bauern solidarisieren sich mit Streiks der Molkereibeschäftigten

Anlässlich der anhaltenden Warnstreiks der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) bei bayrischen Molkereien in der Tarifauseinandersetzung um Lohnerhöhungen hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) dem NGG-Landesverband und weiteren Gliederungen der NGG ihre Solidarität ausgesprochen. Die AbL erinnerte daran, dass von Bauernseite der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) vor einigen Jahren einen bundesweiten Milchstreik für faire Milcherzeugerpreise organisiert und dabei wichtige Solidarität auch aus den Reihen von NGG und von Molkerei-Betriebsräten erfahren habe. „Es geht um faire Bezahlung von Milch und Arbeit“, s

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15.10.2015

Polnische Bauern wegen Blockade von Landverkäufen festgenommen

Weil sie einer Gruppe angehören, die aktiv versucht den Verkauf von staatlichem Land an Fremdinvestoren zu verhindern, sind am 6. Oktober 11 Landwirte des Bauern Protest Komitees Westpommern (KPRWZ) festgenommen worden, wie die International Coalition to Protect the Polish Countryside (ICPPC) berichtete. Im Rahmen der Bauernproteste hatten sie auf zum Verkauf vorgesehenen Flächen Getreide ausgesät und Andere am Zutritt gehindert. Die Staatsanwaltschaft wirft den Landwirten vor, zwölf Ausschreibungen für Landverkäufe im Wert von rund 1,4 Millionen Euro zu blockieren. Fünf der Bauern wurden inzwischen zu zwei Monaten Haft verurteilt, die anderen erhielt

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14.10.2015

Quartalsverlust bei Monsanto

Wie der Nachrichtenkanal n-tv berichtete geht Monsanto geht im laufenden Geschäftsjahr 2015/16 von einem um Sondereffekte bereinigten Ergebnis je Aktie von 5,10 bis 5,10 Dollar aus. Analysten hatten auf 6,19 Dollar gehofft. In der Folge der jetzt angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen würde die Belegschaft in den kommenden 18 bis 24 Monaten um rund 2600 Mitarbeiter reduziert, so der Sender weiter. In der ersten Phase der Restrukturierung bis Ende des Geschäftsjahres 2016/17 will das Unternehmen 275 bis 300 Millionen Dollar im Jahr einsparen. Schuld am Quartalsverlust des im US-amerikanischen St.Louis beheimateten Unternehmen sei laut n-tv der stärke

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14.10.2015

Länder nutzen Opt Out

Anfang Oktober veröffentlichte die Brüsseler Behörde eine abschließende Liste der Länder, die beantragen, als Anbaugebiet bereits zugelassener oder in der Warteschleife befindlicher gentechnisch veränderter Organismen (GVO) ausgenommen zu werden. Neben Deutschland sind dies 17 weitere EU-Mitgliedstaaten. Die Option nicht genutzt haben neben Spanien, in dem aktuell die größte Anbaufläche von GVO-Mais liegt, noch sechs der 28 EU-Staaten vollständig: Es handelt sich dabei um Estland, Finnland, Irland, Portugal, Rumänien, die Slowakei, Schweden und Tschechien. Darauf verzichtet verzichtet einen Antrag zu stellen haben auch die Regionen England innerhalb G

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14.10.2015

Individuelle Fleischkennzeichnung

In einer Arbeitsgruppe beschäftigten sich die Bundesländer mit der Fleischkennzeichnung, die Auskunft über die Haltungsbedingungen gibt. Grundsätzlich halten die Länder eine derartige Kennzeichnung für europakonform, wollen aber vorab eine Zustimmung in Brüssel einholen.In einem ersten Schritt solle von einer Regelung vor allem in Deutschland produziertes und vermarktetes Fleisch betroffen sein. Ausländische Ware könne freiwillig gekennzeichnet werden. Auch soll die Kennzeichnung nach Empfehlung der Arbeitsgruppe zunächst auf Mastschweine und Mastgeflügel beschränkt werden. Betroffen wäre sowohl verpacktes als auch unverarbeitetes Fleisch. Stammt das

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