23.06.2015

Deutscher Raiffeisenverband (DRV) zum Freihandelsabkommen TTIP

„Auf dem kaufkräftigen US-Markt für Lebensmittel bestehen aus Sicht des DRV gute Absatzchancen für deutsche und europäische Lebensmittel. Die USA sind ein wichtiger Lieferant von Rohstoffen, die die europäische Agrarwirtschaft vor allem im Futtermittelsektor dringend benötigt.“ so schreibt es der Deutsche Raiffeisenverband in der Einleitung zu seinem Positionspapier zum derzeit diskutierten Freihandelsabkommen TTIP mit den USA. Während bei Futtermitteln, Getreide und dem Ölsaatenhandel schon jetzt die Einfuhrzölle der EU und den USA auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau lägen erhofft sich der Verband vor allem für Milchprodukte einen Abbau nichtt

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22.06.2015

Kappung bei 100.000 Euro

In der aktuelle Debatte zum Agrarbericht und Möglichkeiten zum Erhalt bäuerlicher Betriebe und einer ausgewogenen Agrarstruktur fordert Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Grünen die Entwicklung eines Aktionsprogramms für eine bäuerliche Landwirtschaft. Zentral sei die Kappung der Agrarförderung für Großbetriebe bei 100.000 € und eine Umverteilung an kleine und mittlere bäuerliche Betriebe, aber auch eine Umverteilung zugunsten der zweiten Säule für mehr Tierschutzmaßnahmen. Des weiteren fordert Ostendorff ein Agrarstrukturgesetzes, dass in Zusammenarbeit mit den Ländern erarbeitet werden soll, um die zunehmende Landkonzentration durch

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22.06.2015

Öffentliche Leistungen statt erster Säule

Vertragsnaturschutz, der Ökolandbau, die Anlage von Gewässerrandstreifen, tiergerechte Ställe, der Anbau von Eiweißpflanzen sowie Beratungsleistungen für den Klima-, Tier- und für den Gewässerschutz.sind nach den Vorstellungen, des Schleswig-Holsteinischen Agrarministers Dr. Robert Habeck Gegenleistungen der Landwirtschaft, auf die eine zukünftige Förderung ausgerichtet seien sollte. Habeck stellt in seiner Regierungserklärung fest, dass in Schleswig-Holststein bis zum Ende der Förderperiode 2020 419 Mio Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) 2 Mrd Euro an Direktzahlungen gegenüberstehen. Damit w

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22.06.2015

Aldi, Macht, Globalisierung

Hierzulande wenig bekannt ist, dass der Discounter nicht nur in Europa, sondern auch in den USA aktiv ist. Bereits 1.400 Filialen betreibt das Unternehmen aus Essen in 32 US-amerikanischen Bundesstaaten. Mit einer „aggreessiven Expansionsstrategie“ sollen insgesamt weitere 650 weitere Filialen eröffnet werden. 25 davon wurden bereits im Juli in Kalifornien fertig gestellt. Neben Aldi will auch die Schwarzgruppe mit Lidl zukünftig in den USA aktiv werden. IN drei Jahren, 2018, soll eine erste Filiale jenseits des Atlantiks eröffnet werden.

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22.06.2015

Preis für Netzwerk Solidarische Landwirtschaft

Das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft wurde mit dem Nachhaltigspreis der Neumarkter Lammsbräu, dem „Lämmchen, ausgezeichnet. In seiner Lausdatio bezeichnete Alexander Gerber, Vorstand bei Demeter, solidarische Landwirtschaft als Modell für die Zukunft, das nicht nur eine individuelle Lösung zwischen landwirtschaftlichem Betrieb und Verbrauchern bietet, sondern auch als politisches Statement, damit Landwirtschaft eine andere Stellung in unserer Marktwirtschaft erreicht. Immer mehr Menschen wollten das Verhältnis zwischen Landwirt und Verbraucher ändern. Auch wenn die meisten an den üblichen arbeitsteiligen Handelsprinzipien hängen, entdecken immer m

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21.06.2015

I dont't want a GMO

Neil Young, der heute 70 jährige und für seine kritische Haltung bekannte kanadische Musiker, hat ein neues Album mit dem Titel „The Monsant Years“ veröffentlicht. Kritisch setzt er sich in den darin enthaltenen Songs mit dem Agrarkonzern Monsanto auseinander. In einem Song thematisiert er das Verhältnis der Coffee-to-go-Kette Starbucks zu gentechnisch veränderten Organismen und Monsanto. "Yeah, I want a cup of coffee, but I don’t want a GMO / I like to start my day off without helping Monsanto" (Ich will 'ne Tasse Kaffee aber kein GMO / Ich will meinen Tag nicht damit beginnen Monsanto zu helfen.). Im Video zum Clip halten die Musiker die S

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21.06.2015

Tonne statt Teller

30 bis 40 Prozent der Lebensmittel gehen verloren

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21.06.2015

Lidl mit "Ohne Gentechnik"

Ab sofort erhöht Lidl die Zahl seiner gentechnikfreien Produkte. In seiner Pressemittelung spricht sich das Unternehmen deutlich gegen Gentechnik aus. Desweiteren kündigt Lidl an: „Ab sofort bietet Lidl erste Produkte mit dem Label "Ohne Gentechnik" an und wird dieses Sortiment künftig konsequent weiter ausbauen.“ Die konkreten Schritte beschreibt Lidl wie folgt: Die Produkte von "Ein gutes Stück Heimat", die aus bayerischer Bauernmilch produziert werden, werden ab sofort sukzessive um die Kennzeichnung "Ohne Gentechnik" erweitert. Das vom Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG) vergebene, grüne "Ohne-Gentec

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21.06.2015

Milch „ohne Gentechnik“ im Discounter

Zumindest in Bayern wird es ab sofort bei Aldi Milch ohne Gentechnik geben. Unter der Marke milfina wird die „meine bayrische Bauernmilch“ im Regal stehen. Produziert wird sie von 61 Landwirten, die an die Molkerei Gropper liefern. „Die Landwirte für milfina 'meine bayrische Bauernmilch'“ schreibt Aldi auf seiner Website „beteiligen sich am Programm 'Geprüfte Qualität - Bayern', halten die Tiere in Laufställen und verzichten auf gentechnisch veränderte Futtermittel.“ Laut Agrarzeitung soll die Milch 65 Cent (bei 3,8 Prozent Fett) und 61 Cent (1,5 Prozent Fett) pro Liter kosten. Das ist deutlich weniger als Konkurrent Lidl für ebenfalls gentechnikfreie

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18.06.2015

Milch, Gülle, Biogas und keine Weide

Immer neue gigantische Milchviehhaltungsanlagen mit über 1.000 Tieren entstehen in Deutschland. Vor dem Hintergrund der weggefallenen Milchquoten ist dies eine neben der schieren Größe der Ställe eine bedenkliche Entwicklung. Vor allem in Bezug auf die zukünftige Entwicklung des schon aktuell wegen der hohen Anlieferungsmenge stark unter Druck stehenden Milchpreises. Bei Herden dieser Größenordnung ist Weidegang absolut ausgeschlossen. 2.280 Milchkühe will das Unternehmen Agrarhof Brüel eG bei Keez zukünftig im mecklenburgischen Landkreis Ludwigslust-Parchim halten. Geplant sind ist ein Boxenlaufstall mit Gülle, ein Bereich für 280 Kälberiglus, in den

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18.06.2015

Abluftfilter ohne Wirkung

Die gesetzlichen Abluftfilter in industriellen Tierhaltungsanlagen funktioniern oft nicht. Das geht aus einem Vortrag des Vertreters der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) Nord-West, Lars Broer, bei einer Vortragstagung des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) hervor. Broer berichtete über aktuelle Prüf-Ergebnisse bei Rieselbettfiltern, die laut Zertifizierung eigentlich die in den Großanlagen entstehenden Emissionen (Ammoniak, Staub und Gerüche) um mindestens 70% vermindern sollten. Stattdessen hätten von insgesamt 61 geprüften Luftwäschern nur 21% die Funktionsprüfungen bestanden. Bei 26% wa

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18.06.2015

Essen direkt vom Bauernhof

Der BUND und Friends of the Earth stellen in der Broschüre "Essen direkt vom Bauernhof" innovative Ideen vor, mit denen NahrungsmittelproduzentInnen und KonsumentInnen in verschiedenen Regionen Europas einen Beitrag zur regionalen Versorgung leisten. Alle Beispiele haben eines gemeinsam: Bäuerliche Betriebe und handwerkliche LebensmittelherstellerInnen nehmen die Kontrolle über das Nahrungsmittelsystem wieder in die eigenen Hände. Die Beispiele gehen auf Initiativen zurück, die sich zusammengeschlossen haben, um regional und nachhaltig wirtschaftende Bauern und Bäuerinnen zu unterstützen und so die lokale Wirtschaft zu stärken. Download der

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17.06.2015

Futtertröge ohne Importsoja möglich und gewünscht

Der World Wide Fund for Nature (WWF) bestätigte, was Neulandbauern schon lange wissen. Eine Schweinefütterung ohne Soja ist möglich. Zwar wurde in den beiden Versuchsbetrieben des WWF zum Anfang der Mast noch Soja eingesetzt, das aber um ein vielfaches reduziert. In der Endmast landeten als Eiweißträger nur noch Rapsschrot und Körnerlegumnosen wie Erbsen, Ackerbohnen und Lupinen im Futtertrog der Schweine. Die Tageszunahmen waren nicht geringer als beim ausschließlichen Einsatz von Soja in der Futterration. Antrieb für die Versuche ist eine Partnerschaft mit EDEKA, die eine Umstellung auf heimische Futtermittel für von ihnen verkauftes Fleisch will. D

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16.06.2015

Der Kampf ums Land auch in Europa

Land Grabbing findet nicht nur in Entwicklungsländern statt, sondern auch in zunehmendem Maße in Europa. Die vom Landwirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments veröffentlichte Studie "Extent of farmland grabbing in the EU agriculture" beschreibt deutlich die voranschreitende Landkonzentration in Europa. Es wird daher Zeit, gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, um diese Entwicklung zu stoppen! „Als ersten Schritt sollte die EU Kommission Daten über den Aufkauf von Agrarland durch Kapitalgesellschaften und Spekulanten vorlegen.“ fordert die Europaabgeordnete Maria Heubuch. Die gesamte Studie in Englisch siehe unten

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16.06.2015

Kleingruppenhaltung: Und wieder keine Lösung

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt hält nichts von Tierschutz könnte man meinen, wenn man seine kompromisslose Haltung beim Ende der Kleingruppenhaltung von Legehennen betrachtet. Dabei verlangen die Probleme der Kleingruppen-Käfighaltung nach einer schnellen Lösung: Platzmangel, Gitterboden, kein Tageslicht, Verhaltensstörungen, Verletzungen und daraus folgende Erkrankungen. Laut BMEL werden heute immer noch 5 Millionen Legehennen in Kleingruppenkäfigen in Deutschland gehalten. Das Verfassungsgericht hat die Kleingruppenhaltung bereits 2010 als verfassungswidrig erklärt. Seitdem warten die Bundesländer darauf, dass die Bundesregierung endlich reag

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16.06.2015

Bundestag soll Glyphosat verbieten

Es ist die Bundestagdrucksache 18/5101 in der der Antrag gestellt wird: „Bevölkerung vor Krebsgefahr durch das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat schützen und EU-Neuzulassungsverfahren für Glyphosat stoppen.“ Die Antragsteller fordern das aktuell auf europäischer Ebenen stattfindende Bewertungsverfahren für eine Zulassungsverlängerung von Glyphosat vorerst zu stoppen damit die Ergebnisse der Arbeitsgruppe der Krebsforschungsagentur (International Agency for Research on Cancer, IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“ eingestuft hat berücksichtigt werden können. Darüber hinaus soll die

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16.06.2015

Müllers Macht am Markt

Hierzulande ist Müllermilch den meisten Menschen ein Begriff. Auch wenn man die Milchshakes, Den Milchreis und Butttermilch nicht selbst kauft hat zumindest die Werbung einen mit dem Produkt bekannt gemacht. Das Der Molkereikonzern auch in England sehr präsent ist, dürfte dagegen deutlich weniger bekannt sein. Schon seit einigen Jahren expandiert Müller in England, vor allem durch den Kauf dortiger Unternehmen. Großbritannien gilt neben Deutschland und den USA als wichtigster Markt im Molkereigeschäft. So berichtet die Lebensmittelzeitung von der Übernahme des Trinkmilch-Hersteller Robert Wiseman Dairies Anfang 2012, im Sommer des Jahres folgte ein Pro

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15.06.2015

Burger ohne Antibiotika

Die in den den USA gängige Praxis Antibiotika als Leistungsförderer zu nutzen soll jetzt eingeschränkt werden. Antibiotika sollen zukünftig nur noch angewendet werden, wenn Tiere krank sind und dies von einem lizensierten Veterinär festgestellt wurde. Diese neue Regel gilt jedoch nicht für alle Antibiotika. Betroffen sind vorerst nur die auch in der Humanmedizin relevanten Antibiotikagruppen, wie Peneciline und Tetracycline. Die neuen Regelungen hierfür hat die US-Behörde für Lebensmittelüberwachung und Arzneizulassung (FDA) Anfang Juni veröffentlicht. In Europa ist diese Form der Leistungssteigerung schon lange verboten. Hier gelten deutlich höhere V

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15.06.2015

Volksbegehren gegen Massentierhaltung startet in Brandenburg

Vom 15. Juli bis zum 14. Januar 2016 sind alle Brandenburger ab dem 16. Lebensjahr aufgerufen sich am Volksbegehren „gegenMassentierhaltung“ zu beteiligen. Die Initiative Agrarbündnis Berlin-Brandenburg reagiert mit dem Volksbegehren auf die breite Ablehnung, die eine von 34.000 Bürgern unterstütze Volksinitiative im Potsdamer Landtag erfahren hatte. Die Volksinitiative hatte den Landtag aufgefordert zu beschließen, dass ausschließlich die artgerechte Haltung von Tieren finanziell gefördert wird. Darüber hinaus sollte das Abschneiden („Kupieren“) von Schwänzen und Schnäbeln bei Schweinen und Hühnern verboten werden. Daneben forderten die Unterzeichner

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10.06.2015

Nationale GVO Verbote sind möglich

Entgegen den Behauptungen aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium und von Minister Schmidt erachten führende Rechtswissenschaftler nationale Verbote von in Europa zum Anbau zugelassener gentechnisch veränderter Organismen (GVO) als möglich, wenn nicht sogar als geboten. Im Interview mit der Bauernstimme führt Prof. Winter, Umweltrechtler der Universität Bremen, eine Reihe von Verbotsgründen auf, die seiner Einschätzung nach „eigentlich ausschließlich durch bundesweite Maßnahmen umgesetzt werden können“. Das seien insbesondere umweltpolitische, agrarpolitische, sozio-ökonomische und ethische Gründe. Winter stellt fest, dass nationale Politiken einen we

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