04.03.2016

Butter noch billiger!

Nicht ganz an den Tiefpreis aus dem Jahr 2009 mit 65 Cent reichen die Anfang März erfolgten Preissenkungen der Discounter bei Butter heran. Jetzt kostet das Stück 250 Gramm Markenbutter bei Norma 75 Cent und wird damit 14 Cent billiger. Nach Butter könnte auch bald der Käse im Preis fallen. Hintergrund ist in beiden Fällen die auch auf lange Sicht prognostizierte Überflusssituation am Milchmarkt. Während die Discounter und der Lebensmitteleinzelhandel den Großteil der Preissenkungen beim Einkauf an die Molkereien weitergeben sind es letzten Endes die Milchbauern, die günstige Butter über einen ruinösen Milchpreis finanzieren.NAch wie vor weigern sich

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29.02.2016

Kommission für Glyphosat

Die EU-Kommission hat sich positioniert und dem EU-Parlament ihren Vorschlag zum Einsatz von Glyphosat vorgelegt. Sie will die Zulassung des heftig umstrittenen Totalherbizids, um 15 Jahre verlängern. Am 7. März geben die Mitgliedsstaaten ihre Empfehlung zur Zulassung ab. Eine Mehrheit für eine Verlängerung gilt als sicher. Forderungen an den deutschen Landwirtschaftsminister sich zumindest zu enthalten scheinen erfolglos. Glyphosat ist weltweit das am weitesten verbreitete Pflanzengift und seit vielen Jahren hoch umstritten. Der Stoff steht im Verdacht eine krebserregende Wirkung zu haben. Sowohl nach Einschätzung der europäischen Behörde für Lebensm

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29.02.2016

Irische Milch nach Afrika

Die ehemals unter dem Namen Irish Dairy Board firmierende Ornua-Molkerei aus Irland will den afrikanischen Markt erschließen. Das Unternehmen eröffnet ein Werk zum Abpacken von irischem Milchpulver in Nigeria. Vertrieben werden soll das importierte Milchpulver unter der, auch in Deutschland bekannten, Marke Kerrygold. Vertriebswege für das Milchpulver in kleinen Tüten, Beuteln oder Dosen sind vor allem kleine, dezentrale Händler. Damit steht das Milchpulver aus den Überschüssen der europäischen Milchproduktion in direkter Konkurrenz zu einer möglichen eigenständigen Milchproduktion in Nigeria. „Die Eröffnung unserer Kerrygold Anlage in Nigeria ist ein

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29.02.2016

OG-Label für die Schweiz

In der Schweiz könnte es nun doch ein Label „ohne Gentechnik hergestellt“ für Tierprodukte geben. Die Regierung habe dem Parlament empfohlen, einen entsprechenden Gesetzesvorstoß des Bauernverbandsdirektors und Abgeordneten Jacques Bourgeois anzunehmen, berichtet schweizerbauer.ch. Damit dürften die Produkte aus schweizerischer Herstellung künftig als gentechnikfrei beworben werden – sie sind es ohnehin, da im Alpenland schon heute kein Gentechnik-Soja oder andere transgene Futterpflanzen im Trog landen. Bislang haben die heimischen Erzeugnisse deshalb einen Wettbewerbsnachteil gegenüber meist billigeren Lebensmitteln aus dem Ausland, bei denen Gentec

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29.02.2016

Gentechnikfreier Mais in USA legt zu

Konventioneller, nicht-gentechnisch veränderter Mais erfreut sich auch in den USA wachsender Beliebtheit. Obwohl die dafür gezahlten Prämien im letzten Jahr um 50 Prozent gesunken seien, verzeichneten Saatguthändler stark steigende Nachfrage, berichtet Corn+Soybean Digest. So verzeichnete Spectrum Premium Non-GMO Seed Corn im letzten Jahr höhere Umsätze, für 2016 wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet. Und die Saatgut-Firma Prairie Hybrids konnte sich in den vergangenen zwei Jahren um Zuwächse von 20 bis 22 Prozent beim gentechnik-freien Saatgut freuen, obwohl viele bisherige Kunden in 2015 bis zu der Hälfte der Maisflächen auf Sojaanbau umgestellt

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18.02.2016

EMMI versucht die Milch zu drosseln

Jetzt ist auch die größte Molkerei in der Schweiz, EMMI, den Schritt gegangen zu versuchen die Milchmenge über einen Bonus zu reduzieren. EMMI kündigt an für jedes Kilo Milch, dass gegenüber dem Vorjahresmonat weniger geliefert wird den Bauern 10 Rappen (ca. 9 Cent) zu zahlen. Befristet ist die Maßnahme für die Monate März und April. Die Maximalmenge ist 50 Prozent der Vorjahresmenge. Möglichkeiten der Reduzierung sei es Altkühe abzustoßen, Milch zur Kälbertränke einzusetzen oder den Kraftfuttereinsatz zu reduzieren. Schon Ende Januar hatte der Vorstand der Schweizer Milchproduzenten (SMP) die bauern aufgefordert die Milchmenge um 3 Prozent zu reduzie

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18.02.2016

Klage gegen Brüterei bekräftigt Druck, Alternativen zum Kükentöten zu finden

Es geht darum, umsetzbare Wege zu finden, in der Legehennenaufzucht auf das Töten der männlichen Küken zu verzichten. Der politische Druck erhöht sich: Die Staatsanwaltschaft Münster hat Anklage gegen die Brüterei Brinkschulte im nordrhein-westfälischen Senden erhoben. Diese Meldung verbreitete sich in den letzten Tagen über zahlreiche Medien und entfachte die Diskussion über die Möglichkeiten und nötigen Anstrengungen neu. Indem die Staatsanwaltschaft verkündet, den Fall als Beispiel mit grundsätzlicher, bundesweiter Bedeutung ggf. bis vor den Bundesgerichtshof zu tragen, wird klar: Es geht nicht um jene eine Brüterei sondern darum, über den Rechtswe

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18.02.2016

Bundespreis REGIOkommune – jetzt bewerben

Gesucht und teilnehmen können kommunal unterstütze Projekte, die Stadt und Land verbinden. Städte und Gemeinden sind dazu aufgerufen, innovative Ansätze zur Steigerung der Erzeugung, der Verarbeitung und des Absatzes von regionalen Produkten und Dienstleistungen vorzustellen. Es geht um Projekte, die in Zusammenarbeit mit der örtlichen Wirtschaft, Institutionen, Regionalinitiativen und Verbänden umgesetzt werden. Unter den Bewerben wählt eine Jury besonders erfolgreiche Konzepte und zeichnet diese aus. Der Bewerbungszeitraum läuft bis zum 15. Juni 2016. Teilnahmebedingungen und Bewertungskriterien finden sie auf der Homepage der Regionalbewegung (sieh

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18.02.2016

Gentechnik-Lachs ausgebremst

Die US-Lebensmittelbehörde (FDA) hat die erst im November erteilte Importerlaubnis für den gentechnisch veränderten Aquadvantage-Lachs ausgesetzt. Das wurde am Freitag bekannt. Grund ist die politische Auseinandersetzung über eine Gentechnik-Kennzeichnung. Der Kongress will, dass der gentechnische Fisch erst dann verkauft werden darf, wenn es Vorgaben für die Kennzeichnung gibt. Diese müssen von der FDA erarbeitet werden – laut Washington Post kann das Jahre dauern. Die Behörde hat angekündigt, sich an den politischen Auftrag zu halten. Vorangetrieben hatte die Kennzeichnungsregelung die republikanische Senatorin Lisa Murkowski  aus Alaska, die i

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18.02.2016

EU-Tierarzneimittelrecht soll neu geordnet werden

Aus insgesamt drei Verordnungsvorschlägen der Kommission besteht das derzeit zur Diskussion stehende EU-Tierarzneimittelpaket. Zu erkennen ist das Ansinnen den Einsatz von Antibiotika weiter zu reglementieren. So soll der Einsatz von Reserveantibiotika der Behandlung bei Menschen vorbehalten bleiben. Der prophylaktische Antibiotikaeinsatz beleibt verboten. Darüber hinaus soll ein Einsatz von Antibiotika auf klinisch kranke Tiere beschränkt werden. Die Halter sollen auf robuste Rassen setzen, Tierdichten verringern oder die Herden teilen, um Erkrankungen vorzubeugen. Strenger dokumentiert werden soll die Abgabe und der Einsatz von Antibiotika. Eine Hürd

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11.02.2016

Handliche Infos und Aktionsmaterial zur Milchkrise

Die Aktion Agrar e.V. hat ein „Hausaufgabenheft für die Agrarwende“ herausgegeben – mit knackig zusammengefassten Infos zu einem möglichen Wegwerfstopp in Supermärkten und zur Milchpreiskrise. Kreativ, bunt und aufmüpfig geht es zu in dem Heft. Sollen die enthaltenen kleinen runden Kuh-Aufkleber als Warnung auf billigen Milchprodukten im Supermarkt hinterlassen werden? Die Broschüre ist Teil der von Aktion Agrar zusammen mit Attac ins Leben gerufenen Kampagne „Kühe und Bauern nicht verpulvern!“ Diese richtet sich gegen den Export- und Wachstums-Wahn der Bundesregierung und der EU, und ruft Agrarminister Schmidt dazu auf, auf Regionalität und Qualität

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11.02.2016

FAO: Vielfalt der Nutztierrassen wichtig für widerstandsfähige Landwirtschaft

Im „Zweiten Bericht zum Status der Tiergenetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft“ wird die zentrale Bedeutung der Nutztiervielfalt herausgestellt - insbesondere für die Anpassungsfähigkeit landwirtschaftlicher Produktionssysteme an die Auswirkungen des Klimawandels und um weltweiten Herausforderungen wie dem steigenden Hunger nach tierischem Protein begegnen zu können. Herausgeber des Berichts ist die Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Auf Grundlage der Feststellung, dass die Vielfalt der Nutztierrassen global weiterhin bedroht ist, werden verstärkte Anstrengungen zum Erhalt des existierenden Pools tiergenetische

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11.02.2016

Zweifelhaftes Angebot

Mit einem befristeten Angebot zur Selbstauskunft über möglichen Nachbau über die vergangenen vier Wirtschaftsjahre meldet sich gerade die Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH (STV) bei vielen Bauern und Bäuerinnen. Man werde von einer juristischen Verfolgung absehen, wenn die Auskunft bis Ende März darauf eingegangen werde. Die Begründung für das Angebot ist die vermeintlich vollständig geänderte Situation in Bezug auf die Zahlung der Nachbaugebühren seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom vergangenen Sommer. Dieser hatte entschieden, dass die Nachbaugebühren bis zum Ende eines Wirtschaftsjahres gezahlt werden müssen, sonst können von den Pflan

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10.02.2016

Bioskandal mit Ansage

Viele hundert Tonnen konventioneller Sonnenblumenkuchen wurde vergangenen Herbst an deutsche und niederländische Bio-Tiere verfüttert. Angebaut worden waren die Sonnenblumen angeblich vom rumänischen Agrarunternehmen Agrocov. Schon im Herbst 2014 wurde nach Aussagen von Rudolf Joost-Meyer zu Bakum gegenüber bio-markt.info deutlich, dass es zwischen der gelieferten Menge und der vom Unternehmen gemeldeten Anbaufläche deutlich Diskrepanzen gab. Meyer zu Bakum, selbst Biobauer und Geschäftsführer der Futtermühle Meyerhof zu Bakum ist auch noch Vorsitzender der Gesellschaft für Ökologische Tierernährung (Goete). Bei Goete sind zehn der dreizehn Futtermühl

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04.02.2016

Immer mehr Kühe im Norden

Trotz der auch in Dänemark spürbaren schlechten Milchpreise stocken die dortigen Milchbauern ihre Bestände auf. Das geht aus einer Erhebung des nationalen Statistikamtes hervor. Zum Ende des vergangenen Jahres wurden in Dänemarks Ställen demnach 4,4 Prozent mehr Tiere gehalten. Die Behörde rechnet diese Entwicklungen dem Auslaufen der Milchquote zu. Erst seit deren Ende hätte die Entwicklung Fahrt aufgenommen. Neben der Aufstallung von Kalbinnen würden auch die Altkühe länger im Bestand gehalten.

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04.02.2016

Kein Genlachs für Europa

Gegen eine Zulassung des jüngst in den USA zugelassenen gentechnisch veränderten Lachs mit dem Namen „AquAdvantage“ hat sich das österreichische Parlament ausgesprochen. Die Gesundheitsministerin Sabine Oberauer soll sich in Brüssel dafür einsetzen, dass der Lachs nicht auf den europäischen Markt kommt. Das österreichische Parlament beweist damit einmal mehr seine kritische Haltung gegenüber gentechnisch veränderten Pflanzen und Tieren. Bisher liegt in Brüssel allerdings noch kein Zulassungsantrag des Unternehmens AquaBounty, dem Hersteller des gv-Lachs vor. Der von der US-Behörde für Lebensmittelsicherheit (FDA) für den amerikanischen Markt zugelasse

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04.02.2016

Mit Kräutern gegen Methan

Im Rahmen der Klimadiskussion werden immer wieder auch die Kühe, bzw. das von ihnen Ausgestoßenen Methan, in den Fokus gerückt. „Kühe als Klimakiller“ wird da schon mal reißerisch getitelt. Nicht auf der argumentativen sondern auf der wissenschaftlichen Ebene versuchen jetzt Forscher von der dänischen Universität Aarhus sich dem Thema zu nähern. Während es schon gelungen ist den Methanausstoß von Kühen durch die Gabe von Fett oder Nitraten zu minimieren bestanden bisher keine Möglichkeiten für ökologisch wirtschaftende Betriebe. Die dänischen Wissenschaftler setzen bei ihren Untersuchungen deshalb auf ökologisch angebauten Oregano. Sie erhoffen sich v

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04.02.2016

Im Sinne der Molkereiindustrie

Auf den ersten Blick wundert man sich über sie Gelassenheit der Teilnehmer des diesjährigen milchpolitischen Frühschoppens des Milchindustrieverbands (MIV) in Berlin. Der Moderator, Anselm Richards, ist erfreut der überraschend positiven Stimmung. Dem Unternehmensvertreter von Zott, Christian Schramm, hängen die Diskussionen über Lieferverträge zu Hals raus. Der MIV-Vertreter erwartet für das gesamte Jahr keine Verbesserung der Lage am Markt und damit auch keine Verbesserung der Erzeugerpreise. Auch Theo Müller von der Molkerei Müller ist nicht zimperliche mit kernigen Sprüchen: „Wem der Preis nicht genügt, der muss eben aufhören.“ Allein Bauer Willi,

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04.02.2016

20 Jahre Saatgutfonds

Vor 20 Jahren hst die zukunftsstiftung Landwirtshcaft in der GLS Treuhand begonnen ökologische Pflanzenzüchtung zu fördern. Zum Jubiläum trafen sich Ende Januar rund hundert Züchterinnen, Landwirte, Spenderinnen und Verbraucher in Kassel, um auf das bisher Geleistete zurückzublicken und einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen zu unternehmen. Die beiden Gründungsväter des Saatgutfonds, Albert Fink und Dirk Lücke, wurden von Oliver Willing, dem Geschäftsführer der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, begrüßt und für ihr vorausschauendes Engagement gewürdigt. 1996 startete der Fond mit 140.000 DM, durch zunehmende Spenden hat er inzwischen eine jährl

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28.01.2016

Bauernproteste in Griechenlands

Mit mehr als 6.000 Traktoren haben griechische Bauern nach Berichten der jungen Welt strategisch wichtige Punkte im ganzen Land blockiert und legten für mehrere Stunden den Autoverkehr lahm. An der Grenze zu Bulgarien, in Promachona, wurden den Berichten zufolge am Donnerstagmorgen 1.300 Traktoren gezählt. Dass sie von Stundenweisen Blockaden auf dauerhafte Sperren umschwenken könnten, machte ein Gewerkschaftsvertreter deutlich. Die Bauern wehren sich gegen eine im Zuge der von der Troika verhängten Sparauflagen, geplante »Rentenreform«, durch die ihre Sozialversicherungsbeiträge in den kommenden Jahren um teilweise mehrere hundert Prozent erhöht werd

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