04.09.2019

Die Grünen können CETA im Bundesrat verhindern - wenn sie wollen

Aktion bei Landesdelegiertenkonferenz der Grünen Ba-Wü am 21. September 2019 Das freihandels-kritische Bündnis in Baden-Württemberg ruft zu einer Aktion auf zur Landesdelegiertenkonferenz der Grünen in Baden-Württemberg. Sie wollen mit dieser Aktion darauf aufmerksam machen, dass im Bundesrat mit den Stimmen der Grünen das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada gestoppt werden könnte. Aber einige Grünen-Landesminister_innen drohen zu wackeln. Bisher wird CETA nur vorläufig angewandt. Da es zum dauerhaften Inkrafttreten von allen EU-Staaten ratifiziert sein muss, kann es noch gestoppt werden. In Deutschland besteht v.a. die Chance, CETA im Bu

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03.09.2019

Unruhige Zeiten für Möbelkonzernfamilie

Vorwürfe gegen Steinhoff Die Möbelkonzernfamilie Steinhoff aus Westerstede (Nieders.), eine der großen nichtlandwirtschaftlichen Investoren und großer Flächenbesitzer in Ostdeutschland (Experten sprechen von über 20.000 Hektar), erlebt weiter unruhige Zeiten. Dem südafrikanisch-deutschen Möbelkonzern Steinhoff wird vorgeworfen, den Kapitalmarkt und die Aktionäre nicht rechtzeitig über Bilanzmanipulationen informiert und schwer nachvollziehbare Transaktionen in Milliardenhöhe durchgeführt zu haben. Jetzt hat nach Informationen der „FAZ“ das Oberlandesgericht Frankfurt/Main das Gerichtsverfahren eröffnet, Termin der mündlichen Verhandlung ist der 18. De

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03.09.2019

UN-Menschenrechtsausschuss macht Paraguay für Einsatz verbotener Pestizide verantwortlich

Der Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen gibt dem paraguayischen Staat die Schuld an schweren Pestizidvergiftungen durch den Einsatz verbotener Agrochemikalien in Sojaplantagen. Es handelt sich um die erste derartige Entscheidung des AusschussesDer Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen gibt dem paraguayischen Staat die Schuld an schweren Pestizidvergiftungen durch den Einsatz verbotener Agrochemikalien in Sojaplantagen. Es handelt sich um die erste derartige Entscheidung des Ausschusses. Das UN-Gremium fordert Paraguay auf, die Verantwortlichen strafrechtlich zu verfolgen, die Opfer vollständig zu entschädigen und den Beschluss

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03.09.2019

Großes Bündnis mobilisiert für Klimastreik von Fridays for Future

Rückenwind für den Klimastreik: Nun schließen sich auch die Erwachsenen an. Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis hat der Fridays-For-Future-Bewegung Unterstützung für den Klimastreik am Freitag, 20. September zugesichert. Dann wollen weltweit Menschen für einen gerechten und wirksamen Klimaschutz auf die Straßen gehen. Allein bundesweit sind Hunderte Klimastreik-Demonstrationen geplant, täglich kommen weitere hinzu. Zu den Unterstützern gehören auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Bioland, Naturland, Demeter und die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands. „Als breites zivilgesellschaftliches Bündnis rufen wir alle auf, am

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02.09.2019

Umstrittene Begünstigung von Agrarkonzern in Brandenburg

In Brandenburg sorgt der mögliche Verkauf von Agrarflächen an einen Agrarkonzern für Schlagzeilen. Von einem „Ausverkauf der Brandenburger Landwirtschaft“ spricht der Vorsitzende der Grünen-Fraktion im dortigen Landtag, Axel Vogel, und CDU-Chef Ingo Senftleben sieht in dem Vorgang einen „verheerenden Trend“ und die Sache „an einen Skandal“ grenzend. Und der Bauernbund Brandenburg erklärt: "Das ist ein handfester agrarpolitischer Skandal. Der Minister muss sofort einschreiten." Den Hintergrund der Äußerungen bildet ein Schriftverkehr zwischen dem Bauernbund Brandenburg und dem Landwirtschaftsamt Teltow-Fläming. Konkret geht es darum, dass der

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02.09.2019

Aldi übernimmt Agrarbetrieb

Aldi steigt bei Agrarbetrieb in Sachsen-Anhalt ein. Der Agrarbetrieb Kayna eG, entstanden durch Umwandlung der LPG Pflanzenproduktion Kayna, im Süden Sachsen-Anhalts ist durch drei Unternehmen einer ALDI-Stiftung übernommen worden. Wie Agra Europe meldet, sind die drei Unternehmen der Boscor-Gruppe zuzurechnen. Alleiniger Gesellschafter aller drei Unternehmen ist dem Vernehmen nach, so Agra Europe, jeweils eine Familienstiftung der Familie Albrecht, auf die sowie auf zwei andere Familienstiftungen das Vermögen der ALDI Nord-Gruppe verteilt sein soll. Drei der bislang fünf Mitglieder der Agrargenossenschaft Kayna sind Ende Juni aus dem Vorstand ausgesch

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02.09.2019

BDM sieht Milchviehhalter in der Dauerkrise

Die Situation für die Milchviehhalter kann nach Ansicht des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) nur als „Dauerkrise“ bezeichnet werden. Unterdurchschnittliche Erntemengen im Getreidebereich, eine unter dem Vorjahr liegende Milchanlieferung, trotzdem deutlich niedrigere Milcherzeugerpreise und gleichzeitig Preise für Kälber und Schlachtrinder, die als „unterirdisch“ zu bezeichnen sind. „Mit einem Milcherzeugerpreis von aktuell rund 33 Cent/kg Milch, Tendenz weiter fallend, liegen wir deutlich unter dem Vorjahresniveau und weit entfernt von einer Deckung der Vollkosten, die bei rund 43 Ct/kg läge. Von Gewinnen, mit denen wir unsere Betriebe

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31.08.2019

BMEL plant höhere Umschichtung der EU-Agrargelder

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) plant eine höhere Umschichtung von den Direktzahlungen der 1. Säule hin zu den Agrarumweltprogrammen in der 2. Säule. „Über den Umschichtungssatz für 2020 findet zurzeit eine Ressortabstimmung statt. Er wird ein höherer sein“, hat das BMEL auf Anfrage von top agrar mitgeteilt. Einen konkreten Prozentsatz will das BMEL laut top agrar noch nicht nennen und es gebe auch noch keinen Termin für die Abstimmung darüber im Bundeskabinett. Noch im Mai hatte das BMEL bei der Vorlage des Entwurfs zur Änderung des Direktzahlungen-Durchführungsgesetzes vorgeschlagen, auch im Jahr 2020 wie schon in den Jahren zuvor ledigli

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30.08.2019

Düngeverordnung: „Gute Fortschritte“ aber noch keine Lösung

Von einem „konstruktiven Gespräch“ mit „guten Fortschritten“ spricht EU-Umweltkommissar Karmenu Vella nach dem Treffen mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) zur Düngeverordnung. „Eine Grundlage für weitere dringende Arbeiten an rechtlichen Verpflichtungen & Umsetzung, welche vor Ort konkrete Verbesserungen der Wasserqualität erzielen werden“, schreibt Vella auf Twitter. Laut Bundeslandwirtschaftsministerium bekräftigten die Ministerinnen gegenüber Karmenu Vella, mit der Kommission in allen Punkten zu einer einvernehmlichen, zielorientierten sowie praktikablen Lösung gelangen zu wol

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30.08.2019

Linke: Maßnahmen der Bundesregierung zum Bodenmarkt nicht ausreichend

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur Veränderung des Gesetzes über die Preisstatistik beschlossen. Dabei hatte sich das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) nach eigenen Worten „vor allem bei den Regelungen zur Statistik über die Kaufwerte landwirtschaftlicher Grundstücke eingebracht“. Auf seine Initiative hin werde im Rahmen der Erhebung über die Kaufwerte solcher Grundstücke zukünftig zusätzlich erhoben werden, ob Verkäufer sowie Käufer Landwirte sind oder nicht, um so die Transparenz auf den landwirtschaftlichen Bodenmärkten zu verbessern und der landwirtschaftlichen Nutzung von Agrarflächen Vorrang einzuräumen. "Die Äcker sollen

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29.08.2019

Mercosur-Abkommen schadet Mensch, Klima und Tierwohl

„Wir sind zutiefst betroffen von den aktuellen Bränden in Brasilien, die auch Menschen in Lebensgefahr bringen“, sagt Martin Schulz, konventioneller Neuland-Schweinehalter und Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). „Aber auch das Freihandelsabkommen der EU mit den Mercosur-Ländern Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay, das die EU plant abzuschließen, werten wir als falsches Signal, denn damit werden Menschenrechtsverletzungen noch unterstützt. Die massive Ausdehnung der brasilianischen Rindfleischexporte in den letzten Jahren stehen in Verbindung mit zahlreichen Morden an Kleinbäuerinnen und -bauern, Indigene

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29.08.2019

Mercosur-Abkommen als Brandbeschleuniger für den Amazonas

Der Bund für Umwelt und Narurschutz Deutschland (BUND) fordert die Bundesregierung anlässlich der anhaltenden Waldbrände im Amazonasgebiet und ihrer Zurückhaltung dazu beim G7-Gipfel auf, das Assoziationsabkommen mit den Mercosur-Staaten zu stoppen. "Das Mercosur-Abkommen wirkt als Brandbeschleuniger für das Amazonas-Gebiet. Das Handelsabkommen zielt hauptsächlich darauf ab, brasilianische Soja- und Rindfleischexporte weiter anzukurbeln, die schon heute die Tropenwälder zerstören und deren Ausweitung die letzten Wälder in den Mercosur-Staaten bedroht. Die Bundesregierung muss sich deshalb deutlich gegen das Mercosur-Abkommen positionieren anstatt

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28.08.2019

G7 klimapolitisch nicht gemeinsam handlungsfähig

Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch sieht in dem Ergebnis des Gipfels in Biarritz einen klaren Beleg, dass die G7 mit dieser US-Regierung klimapolitisch nicht handlungsfähig ist. Zugleich gibt es einige Anzeichen, dass die "G6"-Staaten die internationale Kooperation vorantreiben und die USA isolieren wollen. „Die G7-Mitglieder haben nicht mehr versucht, einen substanzlosen Text zu verabschieden, der die Verweigerungshaltung der US-Regierung zukleistert“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Nun ist es wichtig, dass die G6-Staaten - also ohne die USA - gemeinsam mit wichtigen Schwellenländern

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24.08.2019

Demo in Dresden für eine andere Agrarpolitik

Mehr als 20 Bauern und Bäuerinnen mit ihren Traktoren und über 250 Menschen haben in der Dresdener Innenstadt ein starkes Zeichen für eine andere Agrarpolitik in Sachsen gesetzt. Auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL) hatte ein breites Bündnis aus ErzeugerInnen, VerbraucherInnen und 10 Organisationen der Bereiche Landwirtschaft, Umwelt-, Natur- sowie Tierschutz zur „Wir haben es satt! Agrarindustrie abwählen!“ - Demonstration eingeladen. Das Bündnis möchte eine Politik, die eine bäuerliche und enkeltaugliche Landwirtschaft ermöglicht. „Wir brauchen eine Landwirtschaftspolitik, die dafür sorgt, dass Bau

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24.08.2019

DBV und BÖLW: Ambitionierte Umweltschutz- und Tierwohlziele finanziell absichern und vor unfairen Importstandards schützen

Das starke Wachstum der Ökologischen Landwirtschaft und das steigende Interesse der Landwirtschaft, sich an Agrarumweltprogrammen zu beteiligen, zeige die Veränderungsbereitschaft der Bauern. Das erklären angesichts ihres „traditionellen Sommertreffens“ der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Die Verbraucherinnen und Verbraucher riefen der BÖLW-Vorsitzende, Felix Prinz zu Löwenstein, und DBV-Präsident Joachim Rukwied auf, diesen Wandel mit ihrer Kaufentscheidung zu unterstützen. Beide Verbände sehen deutliche und langfristig gesicherte Etataufstockungen für Agrarumweltprogramme und die Ökolandbau-Förder

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24.08.2019

Sei kein Frosch, keine Angst vor existenzsichernden Kakaopreisen!

Wer im Supermarkt Schokolade mit dem grünen Frosch der Rainforest Alliance kauft, geht davon aus, dass der Kakao in der Schokoladentafel nachhaltig ist. Doch das stimmt nach Ansicht der entwicklungspolitischen Organisation INKOTA so nicht: „Denn die Mehrheit der Kakaobauern und -bäuerinnen, die für die Rainforest Alliance arbeiten, lebt unterhalb der Armutsgrenze! Und damit nicht genug: Fällt der Kakaopreis, sinken ihre Einnahmen. Sie sind den ständigen Preisschwankungen auf dem Weltmarkt schutzlos ausgeliefert. Dabei schuften sie jeden Tag hart, um die Anforderungen der Rainforest Alliance zu erfüllen. Das ist nicht fair“, erklärt INKOTA. Dabei könnt

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24.08.2019

Bundesregierung schlägt weitere Verschärfung der Düngeverordnung vor

Das Bundesagrarministerium (BMEL) und das Bundesumweltministerium (BMU) haben sich auf „verschärfende Anpassungen zur Düngeverordnung“ geeinigt, die auch der EU-Kommission vorgelegt werden. „Das Ziel ist eine praktikable und zugleich umweltschonende Lösung“, teilt das BMEL mit. Die grünen Landwirtschafts- und/oder Umweltminister und -ministerinnen bezweifeln, ob die Anpassungen ausreichen, und wollen nicht alle Betriebe in Mithaftung nehmen. In einem Länder- und Verbändegespräch auf Einladung von Bundesministerin Julia Klöckner, an dem auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze teilnahm, hat es laut BMEL „breite Zustimmung für die Vorschläge der Bund

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24.08.2019

„Hambi-Honig“ als Botschafter für nachhaltige Entwicklung und mehr biologische Vielfalt

Der Hambacher Forst, von der Klimaschutz-Bewegung auch Hambi genannt, hat sich im vergangenen Jahr zu einem Symbol für ein gesellschaftliches Umdenken und die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Klimawandels entwickelt. Jetzt hat der Bürgermeister Georg Gelhausen (CDU) der Gemeinde Merzenich, am Braunkohle-Tagebau Hambach gelegen, auf einer Pressekonferenz den ersten „Hambi-Honig“ vorgestellt. Die Gemeinde will damit die Bemühungen zum Erhalt des Hambacher Forstes, der natürlichen Lebensräume und der biologischen Vielfalt unterstreichen und nennt in diesem Zusammenhang auch eine gestiegene Wertschätzung gegenüber einer weitgehend ökologisch ori

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23.08.2019

Neues Bio-Recht: Vorsorgepflichten „angemessen“ und „verhältnismäßig“

In einem gemeinsamen Papier haben der Deutsche Bauernverband (DBV), der Lebensmittelverband Deutschland und der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) aufgezeigt, was die neue Öko-Verordnung mit Blick auf Vorsorgemaßnahmen und den Umgang mit nicht zugelassenen Stoffen bedeutet. Das Bio-Recht, das laut BÖLW strengste Gesetz für Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion in Europa, bleibt sich im Kern treu: Ein Lebensmittel ist dann bio, wenn es gemäß der Regeln der EU-Öko-Verordnung hergestellt, kontrolliert und gekennzeichnet wurde – vom Saatgut bis in die Läden. So wird nach Ansicht des BÖLW das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher i

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23.08.2019

Umweltverbände: Erhalt der Artenvielfalt zur Chefsache machen

Anlässlich des G7-Gipfels in Biarritz/Frankreich fordert ein breites Bündnis aus deutschen Umweltverbänden die Unterstützung der Bundeskanzlerin für eine französische Initiative zum Schutz der Artenvielfalt. Kanzlerin Angela Merkel muss dafür sorgen, dass der Kampf gegen das weltweit dramatisch voranschreitende Artensterben und den Verlust der Natur auf dem G7-Gipfel endgültig zur Chefsache gemacht wird, fordern die Verbände. „Der Internationale Biodiversitätsrat (IPBES) prognostiziert, dass in den nächsten Jahrzehnten eine Million Arten vom Aussterben bedroht sind. Wenn das Realität wird, ist die Menschheit selbst in Gefahr. Die Bundeskanzlerin muss

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04.10.2019

In Gesprächen mit Bauern in Ostdeutschland landet man immer