13.09.2021

AbL überreicht bäuerliche Forderungen für eine zukunftsfähige Agrarpolitik an NRW-Landwirtschaftsministerin Heinen-Esser

Vorgefahren mit Trecker und Anhänger übergaben Bäuer*innen und Vertreter*innen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL) ihre Forderungen zur Bundestagswahl und eine Erntekrone an die NRW-Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Ursula Heinen-Esser. Mit dieser Aktion unter dem Motto „Für eine zukunftsfähige Agrarpolitik mit Perspektiven für Mensch, Tier, Klima und Natur“ direkt am Rhein in der Nähe des Landwirtschaftsministeriums will die AbL vor der Bundestagswahl deutlich machen, dass die Politik in der neuen Legislaturperiode eine Agrarpolitik für Bäuerinnen und Bauern umsetzen muss. Dafür haben die Red

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13.09.2021

Der Einsatz der Homöopathie bei Nutztieren auf dem Weg zur Ordnungswidrigkeit

Der Bundestag hat am 24.06.2021 das Tierarzneimittelgesetz (TAMG) beschlossen, das vorbehaltlich der Zustimmung des Bundesrates am 28.1.2022 in Kraft treten wird. Danach dürfen Tierhalter ihren Tieren ab dem 28.01.2022 keine apothekenpflichtigen und frei verkäuflichen Humanarzneimittel ohne eine tierärztliche Verordnung verabreichen. Das Thema steht auf der Tagesordnung des Bundesrates am 17.09.2021. Nach Ansicht von AbL-Vertreter:innen sehen sich insbesondere die vielen homöopathisch arbeitenden Bauern und Bäuerinnen durch das TAMG in ihrem Bestreben der Reduktion von Antibiotika in der Nutztierhaltung eingeschränkt und fordern mit Blick auf die Bunde

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13.09.2021

AbL ruft zur Beteiligung am globalen Friday For Future Streik auf

Für den 24. September ruft die Fridays-for-Future-Bewegung zum nächsten großen Klimastreik auf. In Deutschland wird bundesweit in über 300 Städten gestreikt werden. Zwei Tage vor der Bundestagswahl soll der Protest Klimagerechtigkeit zum wahlentscheidenden Thema machen. Mit dem Aufruf „Höchste Zeit zu handeln: Wir wählen Klima!“ unterstützt ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis, zu dem auch die AbL gehört, den achten Klimastreik. Elisabeth Fresen, Bundesvorsitzende der AbL und Bäuerin in Niedersachsen, erklärt: „Jeder Hof zählt! Die Klimakrise trifft uns Bäuerinnen und Bauern ins Mark, und das in einer wirtschaftlich miserablen Situation. Wir b

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13.09.2021

„Wir haben es satt!“-Bündnis fordert klimagerechte Agrar- und Ernährungspolitik

Mit Tiermasken verkleidete Demonstrant:innen haben vor dem Bundestag in Berlin unter dem Motto „Megaställe stoppen - Bauernhöfe statt Tierfabriken!“ eine zukunftsfähige Agrarpolitik eingefordert. Konkret heißt das für die Vertreter:innen des „Wir haben es satt!“-Bündnisses: Die nächste Bundesregierung muss die Abstockung der Tierzahlen bei gleichzeitigem Erhalt der Höfe voranbringen. Der Brand in Alt Tellin, wo Ende März knapp 60.000 Schweine starben, ist nach Ansicht des Bündnisses nur die Spitze des Eisbergs des brandgefährlichen Billigfleisch-Systems. In der aktuellen Legislaturperiode habe es bundesweit bei 27 Bränden in Großstallanlagen über 240.

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13.09.2021

Vier von fünf Legehennen laufen mit gebrochenem Brustbein herum

Die große Mehrheit, vier von fünf, der Legehennen in Dänemark läuft mit gebrochenen Brustbeinen herum, wie neue Untersuchungen der Universität Kopenhagen zeigen. „Wir stehen vor einem gigantischen globalen Tierschutzproblem“, heißt es laut einer Mitteilung der Universität seitens der Forscher:innen, die die Untersuchung durchgeführt haben. Als Erklärung nennen sie die bisher verfolgten Zuchtziele. In der bisher größten Studie dieser Art haben die Forscher:innen herausgefunden, dass etwa 85 % der dänischen Legehennen einen Brustbeinbruch haben, etliche sogar mehrere Brüche. Die Knochenbrüche scheinen keine externen Ursachen zu haben sondern darauf zurü

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06.09.2021

AbL: Zum Start der Aktionswoche Forderungen zur Bundestagswahl veröffentlicht

Mit der Veröffentlichung von „AbL Forderungen zur Bundestagswahl 2021“ sowie zwei Veranstaltungen für eine gerechte Bodenmarktpolitik hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) ihre Aktionswoche mit dem Titel „Jeder Hof zählt!“ eröffnet. Eine Woche lang wird auf rund 60 Aktionen und Veranstaltungen in ganz Deutschland die ganze Vielfalt der bäuerlichen Landwirtschaft dargestellt. Das große Finale findet am 10. September statt. Dann wird das 12-seitige Forderungspapier der AbL zur Wahl an die Parteien mit Chance auf das Kanzleramt übergeben. Die 12 Kernforderungen der AbL zur Bundestagswahl 2021 lauten:1. Wirksamen Klimaschutz umsetze

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06.09.2021

„Jeder Hof zählt!“-Auftaktveranstaltung: Bauernhof vor Immobilienmakler

Zum Start der Aktionswoche „Jeder Hof zählt“ der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) fand am 3. September die Auftaktveranstaltung in Hamburg statt. Auf dem Futtertisch im Kuhstall der Bauernfamilie Jaacks in Hamburg Rissen diskutierten die Teilnehmer*innen mit dem betroffenen Landwirt und Expert*innen über die Zukunft des Bauernhofs und die Verantwortung der Politik in Hamburg und bundesweit. Zur aktuellen Situation des Hofes erklärt Hauke Jaacks: „Wir wollten die Hofstelle mit unserem wirtschaftlich gut aufgestellten Milchviehbetrieb kaufen, aber der Zuschlag ging vor zwei Jahren an einen außerlandwirtschaftlichen Investor. Gegen dies

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06.09.2021

Nach Krisengipfel: Appelle und Forderung nach „Erzeugerfairpreis-Signal“ statt Strukturzerstörung

Mit einem deutlichen Appell endete laut einer Mitteilung des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums dort am 6.9. das im Vorfeld als Krisengipfel angekündigte Branchengespräch Schwein mit Erzeugern, Handel, Verarbeitung und Verbänden. Agrarministerin Barbara Otte-Kinast formulierte in der Videokonferenz eine deutliche Erwartung an die Marktpartner: „Jeder muss seinen Beitrag zur Krisenbewältigung leisten: Wir brauchen ein klares Bekenntnis des Handels zur deutschen Produktion. Dies muss dringend auch die Stufe der Sauenhalter beinhalten. Wer den Verbrauchern regionale Produkte oder ausschließlich Ware aus den Haltungsstufen 3 und 4 verspricht, mu

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06.09.2021

Meldungen zu Märkten, Handel und Vermarktern

Schweinemarkt spitzt sich weiter zu – Ferkel (fast) zum Verschenken ++ Edeka will Kritik durch Bauern unterbinden ++ DMK und Müller-Milch unter den 20 Weltmilchkonzernen ++ EU: Rindfleischexporte 2,5mal höher als Importe

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06.09.2021

Bundesumweltministerium legt Moorschutzstrategie vor

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat am 01. September seine Nationale Moorschutzstrategie vorgestellt. Mit der Erarbeitung dieses Entwurfs kommt es einem Auftrag aus dem aktuellen Koalitionsvertrag nach. Eine gemeinsame Strategie von BMU und Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) ließ das BMEL kurz vor der Verabschiedung platzen, nach Ansicht des NABU "auf Druck der Agrarlobby". Rund sieben Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen entweichen aus entwässerten Moorböden und Torfnutzung. In ihren kürzlich vorgelegten Kernforderungen zur Bundestagswahl formuliert deswegen die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL): „Moorb

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04.09.2021

Neue Studie: Reserveantibiotika in der Tiermast sind großenteils ersetzbar

Eine jetzt vorgestellte Studie zeigt auf, dass es zu keinem Therapienotstand im Stall kommt, wenn der Einsatz für den Menschen lebensrettender Reserveantibiotika in der Gruppenbehandlung von Lebensmittel liefernden Tieren verboten wird. Im Kontext der fortschreitenden Resistenzentwicklung bekräftigen die Autorin und der Autor den dringenden politischen Handlungsbedarf in der EU und fordern auf, Alternativen in der Tierhaltung stärker in den Fokus zu nehmen. Martin Häusling, agrarpolitische Sprecher der Grünen/EFA im Europaparlament und Auftraggeber der Studie kommentiert: „Nach Daten des Europäischen Antibiotika-Resistenz-Surveillance-Netzwerks (EARS

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04.09.2021

Sieben Millionen Menschen in Afghanistans Landwirtschaft bedroht

Die Kombination aus schwerer Dürre, COVID-19-bedingten wirtschaftlichen Auswirkungen und weit verbreiteter Vertreibung hat die ländlichen Gemeinden Afghanistans hart getroffen, insbesondere die Bauern und Hirten, die das Rückgrat der Wirtschaft des Landes bilden. Die Nahrungsmittelproduktion und die landwirtschaftlichen Existenzgrundlagen stehen unter extremem Druck. Darauf weist die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hin und ruft zu einer Aufstockung der humanitären Hilfe auf, da Afghanistan weiterhin von einer sich ständig verschärfenden Dürre betroffen sei, die die Lebensgrundlage von mehr als 7 Millionen Mensch

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04.09.2021

Tonnenweise Süß- und Backwaren aufgrund von gentechnisch verunreinigtem Reismehl zurückgerufen

In Frankreich wurde im Juni gentechnisch verunreinigtes Reismehl gefundenen. Jetzt zeigt sich, dass der Fall größere Dimension hat als bisher bekannt. Insgesamt wurden laut Europäischer Kommission 500 Tonnen weißer indischer Bruchreis nach Europa importiert, zu Reismehl verarbeitet, weiterverkauft und unter anderem als Zutat von Schokolinsen und Backwaren in zahlreichen europäischen Ländern auf den Markt gebracht, so der Infodienst Gentechnik. Aufgefallen waren die nicht zugelassenen gentechnischen Bestandteile bei firmeninternen Kontrollen des französischen Herstellers von Spezialmehlen, der die Behörden informierte. Die EU-Kommission meldete die fra

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31.08.2021

Eine Woche, vielfältige Aktionen, eine Botschaft: Jeder Hof zählt!

Nur noch wenige Tage bis zur Aktionswoche der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL): Jetzt noch eigene Veranstaltung anmelden und Botschaften an die neue Bundesregierung formulieren! Schon kommenden Freitag startet die bundesweite Aktionswoche der AbL zur Bundestagswahl. Unter der Motto „Jeder Hof zählt!“ setzen Bäuerinnen und Bauern vom 3. bis 9. September gemeinsam mit Bündnispartner:innen ein Zeichen für eine Agrarpolitik, die viele Betriebe erhält und neue Höfe fördert. Den Auftakt am 3. September bilden zwei Veranstaltungen unter dem Titel „Ackerland in bäuerlicher Hand – für einen gerechten Bodenmarkt“. In Hamburg setzt sich die A

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30.08.2021

Ackerbaustrategie erntet Kritik bei Opposition und Umweltverbänden

Die von Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner im Zusammenhang mit dem Erntebericht 2021 vorgelegte Ackerbaustrategie 2035 hat in ersten Reaktionen deutliche Kritik seitens der Opposition und von Umweltverbänden erfahren. Da ist von „Ideensammlung ohne Verbindlichkeit“, einem „konzeptionsarmen Stückwerk“, „großer Enttäuschung“ und einer „Zusammenfassung der meist ohnehin bereits bekannten Einzelmaßnahmen“ die Rede. Ostendorff: Strategie ist ein WitzFriedrich Ostendorff, agrarpolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag, vermisst angesichts der Klimakrise nicht nur schnell wirksame Maßnahmen in der Ackerbaustrategie. „Kein Wirtschaftszweig ist so unm

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30.08.2021

Klöckner legt Ackerbaustrategie 2035 vor

In der vergangenen Woche hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner den Erntebericht 2021 und parallel dazu ihre Ackerbaustrategie 2035 vorgestellt. Letztgenannte nennt Ziele und Maßnahmen, bleibt zu konkreten Umsetzungsschritten, Zeitplänen und Förderangeboten jedoch vielfach ohne Angaben. Der Erntebericht unterstreicht den Zusammenhang von Klimaentwicklung und Wetterextremen, die durch Unwetter mit Hagelschlag, Starkregen und Überflutungen bis zur Flutkatastrophe gekennzeichnet waren, auf der einen und als deren Folge die Auswirkung bezüglich der Qualität und Quantität bis zum Totalverlust der Ernte auf der anderen Seite. Vor diesem Hinterg

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30.08.2021

Bäuerinnen und Bauern fordern bundesweit: „Alle fürs Klima, Klimaschutz global und hier, für Boden, Wasser, Mensch und Tier“

Gemeinsam haben die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL), das Bündnis Junge Landwirtschaft e.V. (BJL), das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft e.V. und die junge AbL (jAbL) eine bundesweite Klima-Schilder-Aktion gestartet. An über 250 Orten deutschlandweit sind die Schilder auf Feldern, Weiden und an Hoftoren aufgestellt. Im Zusammenhang mit dem Motto der Aktion „Alle fürs Klima, Klimaschutz global und hier, für Boden, Wasser, Mensch und Tier“ geht es den Bauern und Bäuerinnen unter anderem um regionale Futtermittel ohne Soja aus Übersee, Weidehaltung, Regionalität und Saisonalität, Generationengerechtigkeit und Zusammenhalt, das E

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30.08.2021

Meldungen von Märkten, Handel und Vermarktern

Rinderpreise im Aufwind ++ Immer mehr Mais nach Mais ++ Deutscher LEH weiterhin Europas Spitzenreiter ++ Schweine für China, Gülle für Argentinien

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30.08.2021

Landjugend: Bundesweit mehr für Junglandwirt:innen tun

Mehr Unterstützung für Junglandwirtinnen und Junglandwirte in der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) ab 2023. Das ist auf europäischer Ebene vorläufig beschlossen und muss sich aus Sicht des Bundes der Deutschen Landjugend e.V. (BDL) auch im nationalen GAP-Strategieplan widerspiegeln – und zwar sowohl in den Maßnahmen der 1. wie auch der 2. Säule. Dazu gehört für den BDL „natürlich die Erhöhung der Junglandwirteförderung auf drei Prozent der nationalen Direktzahlungen.“ Dieser finanzielle Anreiz für Betriebsübergaben an den Berufsnachwuchs wird vom BDL ebenso positiv bewertet wie die Ausweitung der förderfähigen Fläche für Junglandwirt:innen von 90 auf

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30.08.2021

BÖLW: Ziel 20% Bio in Kantinen des Bundes wenig ambitioniert

Der Bio-Anteil in Kantinen des Bundes wird auf 20 Prozent erhöht. Das hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner im Rahmen der Weiterentwicklung des Maßnahmenprogramms „Nachhaltigkeit konkret im Verwaltungshandeln umsetzen“ nach Beschluss im Bundeskabinett verkündet. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) verweist darauf, dass es dieses Ziel schon seit vier Jahre gibt und nennt das Ziel 20% bis 2025 „wenig ambitioniert“. "Als Bund setzen wir auf mehr Bio, mehr Tierwohl und fairen Handel. Wir wollen damit auch Vorbild sein für die Wirtschaft. Gleichzeitig wollen wir zeigen, wie mehr Nachhaltigkeit und Bio-Lebensmittel bezahlbar

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