10.07.2019

REGIOtester zum Tag der Regionen gesucht

Einmal im Jahr dreht sich rund um das Erntedankfest für den Bundesverband der Regionalbewegung „alles um die Stärken unserer Regionen“. In einem mehrwöchigen Aktionszeitraum, in diesem Jahr vom 27. September bis zum 13. Oktober, macht der Verband mit dem Projekt „Tag der Regionen“, dass von einem bundesweiten Aktionsbündnis und vielen Einzelakteuren in den Regionen getragen wird, in Hunderten von Projekten, Veranstaltungen, Festen, Ausflügen, Märkten und anderen Events sichtbar, wer in Deutschland alles einen Beitrag dazu leistet, regionale Wirtschaftskreisläufe zu erhalten. „Die Aktionen wollen den Menschen vermitteln, dass es Spaß machen kann, region

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08.07.2019

Weidetierhalter angemessen honorieren

Der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) fordert extensive Weidetierhaltung endlich angemessen zu honorieren, um diese multifunktionale Zukunftsform der Landbewirtschaftung dauerhaft zu sichern. Im Rahmen der Eröffnung des Deutschen Landschaftspflegetages 2019 unterstrich der Dachverband der deutschen Landschaftspflegeorganisationen, dass Beweidung ein wichtiges Instrument für Schutz und Entwicklung unserer Kulturlandschaft sei. Die Zahl weidetierhaltender Betriebe in Deutschland ist seit Jahren rückläufig. Doch Weidetiere sind nach Ansicht des DVL die Voraussetzung einer lebendigen Kulturlandschaft. Während weltweit eine Million aller Tier- u

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08.07.2019

Oxfam: Menschenrechtsverletzungen in Supermärkten an der Tagesordnung

Leid, Ausbeutung und Diskriminierung sind in den Lieferketten deutscher Supermärkte an der Tagesordnung. Die Supermärkte tun zu wenig dagegen, dass die Menschen, die das Essen in ihren Regalen herstellen, ausgebeutet werden. Das zeigt der Oxfam Supermarkt-Check 2019, der die Geschäftspolitik der führenden bzw. am schnellsten wachsenden Supermärkte in Deutschland, Großbritannien, den USA und den Niederlanden in Bezug auf ihren Umgang mit Menschenrechten analysiert. Demnach schneiden die deutschen Ketten auch im zweiten Jahr der Durchführung des Checks schlecht ab, kein deutscher Supermarkt erzielt in der Gesamtwertung mehr als 20 Prozent der möglichen 1

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06.07.2019

DVL: GAP muss bei Beweidung „landwirtschaftliche Tätigkeit“ und nicht „Art der Vegetation“ fördern

Ein jüngstes Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) fordert eine Änderung der Bewertung von Dauergrünland. Bisher hängt die Förderwürdigkeit mit Agrarzahlungen im Rahmen der aktuellen europäischen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in hohem Maße davon ab, in welchem Umfang „Futterpflanzen“ auf Wiesen und Weiden wachsen. Für die EuGH-Richter ist das kein förderwürdiges Kriterium. Nicht die Art der Vegetation zählt, sondern ob auf der Fläche eine „landwirtschaftliche Tätigkeit“ stattfindet. Darauf weist der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) hin und begrüßt das Urteil. „Die Rechtsprechung muss sich in der Ausgestaltung der Agrarpolitik nach 2

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06.07.2019

Grüne legen Gesetzentwurf zur Verbesserung der Agrarstruktur vor

In Brandenburg will die Landtags-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen den Ausverkauf der Brandenburger Landwirtschaft stoppen und Bodenspekulation bekämpfen und hat zu diesem Zweck ein Gesetz zur Verbesserung der Agrarstruktur erarbeitet. Ziel ist es, ortsansässige Bauern und Existenzgründungen in der bäuerlichen Landwirtschaft zu stärken. „Das Thünen-Institut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei hat mit seinen Untersuchungen eindrucksvoll belegt, dass der Ausverkauf der Brandenburger Landwirtschaft an Investoren bereits in vollem Gange ist, weil das gültige Bodenrecht ins Leere läuft. Deshalb müssen wir dieses Recht modernisieren, mit der Föderali

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06.07.2019

Bayerischer Gemeindetag: Glyphosat verbieten!

Der Bayerische Gemeindetag, ein kommunaler Spitzenverband mit über 2000 kreisangehörigen Gemeinden, hat die Bayerische Staatsregierung aufgefordert, die Verwendung von Glyphosat in Unkrautvernichtungsmitteln zu verbieten. „Auch wenn sich die Experten untereinander streiten: das potentiell giftige Zeug gehört nicht auf Bayerns Grünflächen, Äcker und Felder. Die Verwendung sollte verboten werden“, erklärt der Gemeindetagspräsident Dr. Uwe Brandl. Und mit Blick auf das kürzlich in Österreich beschlossene Verbot des Einsatzes von Glyphosat fährt er fort: „Österreich hat es vorgemacht, Bayern sollte nachziehen“. Das Thema Glyphosat hänge seit Jahren wie ein

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06.07.2019

Geplante Regeln des BMEL zum Kastenstand „rechts- und verfassungswidrig“

Tierärzte und Tierschutzorganisationen halten den Referentenentwurf des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur Siebten Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV), der unter anderem die Kastenstandhaltung bei Sauen neu regeln soll, für rechts- und verfassungswidrig. Das haben sie auch in Stellungnahmen zum Referentenentwurf dem BMEL mitgeteilt. „Es ist ein nicht nachvollziehbarer Rechtsbruch, dass nunmehr eine – seit 27 Jahren bestehende - tiergerechte Formulierung („…dass jedes Schwein im Kastenstand in Seitenlage die Gliedmaßen ungehindert ausstrecken kann“) und über die das BVG Leipzig b

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05.07.2019

BÖLW-Vorsitzender fordert Kurswechsel von Ministerin Klöckner

Anlässlich der Ökofeldtage im nordhessischen Grebenstein hat der Vorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner aufgefordert, sich in Brüssel für einen Kurswechsel in der Agrarpolitik einzusetzen. „Damit die Bundesländer enkeltaugliche Landwirtschaft gut unterstützen und aktive Landwirte stärken können, braucht es zukunftsfähige Agrarpolitik für ganz Europa. 60 Mrd. Euro Steuergeld stecken im EU-Agrarbudget. Mit jedem Euro muss die GAP deutlich steuern – und zwar in Richtung Nachhaltigkeit“, erklärt der BÖLW-Vorsitzende und fährt mit Blick auf die Ministeri

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04.07.2019

Breite Ablehnung des Mercosur-Abkommens durch die Landwirtschaft

Heftige Kritik an dem zwischen der EU und den Mercosur-Staaten abgeschlossenen Freihandelsabkommen üben die Milchbauern und -bäuerinnen des European Milk Board (EMB und des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) sowie der Bauernverband. Frankreich will das Abkommen auch mit Blick auf die Auswirkungen für die eigene Landwirtschaft in der vorliegenden Form nicht ratifizieren. „In der EU arbeiten wir Milcherzeuger seit Jahren daran, dass der Milchsektor krisenstabil und wieder zukunftsfähig wird. Das Mercosur-Abkommen konterkariert diese Bemühungen leider“, erklärt die EMB-Vizepräsidentin Sieta van Keimpema. Durch die nun beschlossene hohe Rin

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04.07.2019

Bienen – Artenschutz mit Gentechnik?

Immer häufiger propagieren interessierte Kreise den Einsatz gentechnisch veränderter Organismen als Mittel zum „Schutz“ gefährdeter Arten. Dabei sollen natürliche Populationen durch gentechnisch „optimierte“ Organismen auch vollständig ausgetauscht werden. Darauf weist das Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie Testbiotech hin. Im Februar 2019 erschien in Südkorea die erste Publikation einer Forschungsarbeit, deren Ziel darin bestand, Bienen per CRISPR-Technologie resistent gegen Pestizide zu machen. Auf diese Weise sollen die Bestäuber mittels Gentechnik vor Insektengiften „geschützt“ werden. Ein Ziel der Masterarbeit in Sü

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01.07.2019

AbL lehnt unqualifiziertes Mercosur-Abkommen ab

Die EU und die Mercosur-Staaten (Brasilien, Paraguay, Uruguay und Argentinien) haben eine politische Einigung über ein entsprechendes Abkommen zur Bildung der größten Freihandelszone der Welt getroffen. Die von der EU-Kommission ausgehandelte Einigung muss noch von den 28 Mitgliedstaaten und danach vom EU-Parlament gebilligt werden. Einzelne Details müssen noch verhandelt werden. Von einem „historischen Moment“ spricht EU-Kommissionspräsident Juncker und von einem „Durchbruch und Erfolg für uns alle“ der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier. EU-Agrarkommissar Phil Hogan sieht „einige Herausforderungen“ auf die europäische Landwirtschaft zukomme

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01.07.2019

BUND widerspricht der Forderung von Bauernverband und Klöckner nach Gentechnik gegen den Klimawandel

Eine Änderung der europäischen Gentechnik-Gesetze hat der Präsident des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied auf dem Bauerntag in Leipzig/Schkeuditz gefordert, um mit speziellen Pflanzenzüchtungen gegen den Klimawandel gerüstet zu sein. Unterstützung bekam Rukwied auf dem Bauerntag von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. "Wir brauchen neue Züchtungen, die klimastressresistent sind", so die Ministerin. Für den BUND-Vorsitzender Hubert Weiger ist die Neue Gentechnik hingegen keine Lösung für die Klimakrise. "Die Landwirtinnen und Landwirte werden auch in diesem Jahr wieder unter der Hitze zu leiden haben, das zeichnet sic

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30.06.2019

Bundesrat befürwortet Unterstützung für Weidetierhalter aus 1. Säule der GAP

Die zusätzliche Belastung, die Weidetierhaltern durch den notwendigen Herdenschutz vor Angriffen durch Wölfe entsteht, erfordert nach Ansicht des Bundesrates eine finanzielle Kompensation durch den Bund. In einer am 28. Juni 2019 beschlossenen Entschließung, einem Antrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern, spricht er sich dafür aus, dass Weidetierhalter zur Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage und zur Honorierung ihrer Biodiversitätsleistungen baldmöglichst eine Förderung von 30 Euro je Mutterschaf/Ziege erhalten sollen. Die Zahlungen sollen aus der ersten Säule der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) geleistet werden. „Eine Förderung aus der – aussc

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30.06.2019

Klöckner verteidigt freiwilliges Tierwohl-Label

Niedersachsen hat seine Forderung nach einem verpflichtenden Tierwohl-Label per Entschließungsantrag in den Bundesrat eingebracht. Mit dem von der SPD-CDU-Koalition regierten Niedersachsen geforderten Label soll eine Vollkennzeichnung erfolgen, die sowohl Tierwohlkriterien als auch die Herkunft von Fleisch und -Wurstwaren umfasst. Dies liege im Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich Auskunft über die Haltungsbedingungen, den Transport und die Schlachtung von Tieren wünschten, argumentiert Niedersachen. Ein freiwilliges Label ist nach Ansicht des Landes nicht zielführend und auch nicht geeignet, Märkte außerhalb des Lebensmitteleinzelh

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29.06.2019

Tierschutzbund fordert Exportstopp lebender Tiere

Anlässlich des internationalen Tags gegen Tiertransporte am 1. Juli erneuert der Deutsche Tierschutzbund (TSchB) seine Forderung nach einem Ende von Lebendtierexporten in Drittländer. Die Bundesländer Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen fertigen laut TSchB auch weiterhin direkte Transporte in Drittstaaten ab. Daher hat sich der TSchB schriftlich an diese gewandt: Der Verband fordert von den zuständigen Landesministern Verbesserungsmaßnahmen, damit die seit langem bekannten und immer wieder dokumentierten tierschutzwidrigen Praktiken bei Langstreckentransporten beendet werden. Gleichzeitig appellieren die Tiersch

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28.06.2019

Niedersachsen mit Erlass zum schrittweisen Ausstieg aus dem Kupieren

„Schweinehalter müssen sich ab sofort verstärkt für das Wohl ihrer Tiere einsetzen“, teilt das niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (NMELV) mit. Per Erlass setzt Niedersachsen einen entsprechenden nationalen Aktionsplan zum schrittweisen Ausstieg aus dem Kupieren um, der ab dem 1.7.2019 durch Tierhalter und Behörden umzusetzen ist, denn „Ringelschwänze sollen dranbleiben“, so das NMELV. Demnach dürfen die Ringelschwänze nur noch in nachgewiesen unerlässlichen Ausnahmefällen gekürzt werden. Das routinemäßige Kürzen der Schweineschwänze ist schon seit Jahren EU-weit verboten. Dennoch werden laut Ministerium in

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28.06.2019

Ganzer Schwarm aktiver Investoren in Mitteldeutschland aktiv

Bauern und Bäuerinnen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL) haben den Schmähpreis „Heuschrecke des Jahres 2019“ an Markus Hercher, Autohausbesitzer und Agrarinvestor vergeben. Entgegengenommen hat der Agrarinvestor den Preis jedoch nicht, denn der hatte über einen Anwalt ein Betretungsverbot sämtlicher Betriebsstätten der „Hercher Die Service Familie GmbH“ erteilen lassen, so dass die symbolische Übergabe vor einer der Betriebsstätten vorgenommen wurde. Dort wurde die von der AbL angemeldete Demonstration dann aus dem Autohaus heraus massiv beschallt. „Wir wollen mit dieser Preisverleihung die Bevölkerung und die P

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26.06.2019

Erhöht der LEH den Standard für 100 % des Frischfleisches?

Tönnies und Greenpeace sehen Offenheit im Handel. Tierwohl-Kennzeichnung soll kommen. Staatliches Label bringt mehr Glaubwürdigkeit. Höhere Kosten durch mehr Platz, Arbeit und Stroh. Mehraufwand muss den Bauern bezahlt werden. Die Anhebung der Tierwohl-Anforderungen für das gesamte Frischfleisch in den Regalen des deutschen Lebensmitteleinzelhandels (LEH) auf einen übergesetzlichen Standard haben sowohl Dr. Wilhelm Jäger vom Schlachtkonzern Tönnies als auch Martin Hofstetter von Greenpeace gestern auf einer Veranstaltung zur staatlichen Tierwohl-Kennzeichnung ins Gespräch gebracht. „Warum gehen nicht alle auf Stufe 1, dann ist es durch“, fragte Jäger

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26.06.2019

Kein pauschaler Freibrief für Großbetriebe

Ein Bekenntnis auch zu Großbetrieben, egal wer der Eigentümer ist, keine Einschränkungen ihrer Handlungsmöglichkeiten durch eine Änderung des Bodenrechts, die Ablehnung von Kappung und Degression bei der EU-Agrarreform und keine Gelder für Umweltleistungen von Nebenerwerbslandwirten hat der Präsident des Sächsischen Landesbauernverbandes (SLB), Wolfgang Vogel in einem Interview mit dem Presse- und Informationsdienst Agra-Europe von der Politik gefordert. Ein entschiedener Widerspruch dazu kommt vom Präsidenten des Bauernbundes Sachsen-Anhalt, Jochen Dettmer. „Die Entwicklung ostdeutscher Großbetriebe, die aus den ehemaligen LPG‘n hervorgegangen sind,

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26.06.2019

Kriege und Klimawandel als Herausforderung für die Hungerbekämpfung

Kriege und Klimawandel sind die größten Herausforderungen für die Hungerbekämpfung. Die Zahl der Hungernden hat in den letzten Jahren ebenso zugenommen wie die Zahl der Flüchtlinge weltweit. Immer mehr Menschen fliehen vor Gewalt und verlieren in Folge des Klimawandels die Grundlage für eine nachhaltige Ernährung und sichere Existenz. Das teilt die Welthungerhilfe bei der Präsentation ihrer Jahresbilanz 2018 mit. „Viele Menschen haben keine Reserven und Widerstandskräfte mehr für die zunehmenden Wetterextreme. Dürren, Überschwemmungen und Stürme vernichten Felder und Vieh und verschärfen den Hunger. Die Ärmsten des Südens tragen die Hauptlast für ein

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Bei der Mitgliederversammlung des European Milk Board (EMB)