09.10.2020

NGOs zum Welternährungstag: Politik muss Hungernde unterstützen und einbeziehen, statt Konzerne zu hofieren

Anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober fordert ein Bündnis aus 46 Organisationen eine radikale Kehrtwende des globalen Ernährungssystems, zukünftig gerecht, agrarökologisch und demokratisch ausgerichtet, ohne alte und neue Gentechnik, ohne Ausbeutung von Landarbeitern und Landarbeiterinnen und ohne Vereinnahmung der Politik durch Konzerne.

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09.10.2020

Von der Marwitz: Wald muss von CO2-Abgabe profitieren

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) fordert die Honorierung der Klimaschutzleistung des Waldes. Der Green Deal könne nur gelingen, wenn die Senkenleistung des Waldes nicht mehr umsonst erbracht wird. Gemeinsam mit den Familienbetrieben Land und Forst hat die AGDW die Kampagne „Wald ist Klimaschützer“ gestartet.

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09.10.2020

„Heuschrecke des Jahres 2020“ an Ex-Bauernpräsidenten Dr. Klaus Kliem verliehen

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL) hat die „Heuschrecke des Jahres 2020“ an Ex-Bauernpräsidenten Dr. Klaus Kliem verliehen, weil dieser seinen Stammbetrieb an ALDI verkauft hat. Für die AbL ein weiterer Beleg dafür, endlich ein wirksames Agrarstrukturgesetz zu beschließen. Dabei verweist die AbL auf die Ankündigung von Thüringens Landwirtschaftsminister, am 14. Oktober einen Entwurf für ein solches Gesetz vorzulegen.

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09.10.2020

EMB: Ökonomische und soziale Nachhaltigkeit der ökologischen gleichstellen

Die Themen „kostendeckende Preise und ein stabiles Einkommen für die LandwirtInnen“ müssen für das European Milk Board (EMB) im Rahmen der Diskussion um den Green Deal und die Farm to Fork-Strategie „zur echten Priorität werden“. So lautet die Botschaft der jüngsten EMB-Mitgliederversammlung. „Der ökologischen Nachhaltigkeit muss die ökonomische und soziale Nachhaltigkeit unbedingt gleichgestellt werden,“ so die neue EMB-Vorsitzende Sieta van Keimpema aus den Niederlanden, „Das heißt, dass ein Rahmen geschaffen werden muss, damit die Kosten für Anforderungen im Bereich Klima und Umwelt über den Preis gedeckt sind und nicht auf die ErzeugerInnen abgewäl

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09.10.2020

„Alle Dörfer bleiben“ übt scharfe Kritik an Entscheidung der Landesregierung NRW

Das Bündnis „Alle Dörfer Bleiben“ im rheinischen Braunkohlerevier übt scharfe Kritik an dem jüngst vorgelegten Entwurf zur Leitentscheidung für den künftigen Braunkohleabbau der schwarz-gelben Landesregierung von Nordrhein-Westfalen. Die Regierung unter Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hält unter anderem daran fest, den Tagebau Garzweiler II bis zum Jahr 2038 fortzuführen und im Zuge dessen sechs weitere Dörfer zu zerstören. Des Weiteren soll das Dorf Manheim hinter dem Hambacher Forst endgültig abgerissen werden. Bei den Menschen aus den bedrohten Ortschaften stößt der Entwurf auf massives Unverständnis. Das Bündnis „Alle Dörfer Bleiben“ kündig

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09.10.2020

EuroNatur-Preis an die Gemeinde Mals: Ohne Pestizide – für eine zukunftsfähige Landwirtschaft

Der diesjährige Preis der EuroNatur - Stiftung Europäisches Naturerbe für „herausragende Leistungen für den Naturschutz“ ist an die Südtiroler Gemeinde Mals vergeben worden. Im Rahmen der Preisverleihung stellte EuroNatur-Präsident Thomas Potthast den vorbildhaften Charakter der Malser Bürgerinnen und Bürger heraus: „Als Gemeinschaft haben sich die Malserinnen und Malser bürgerschaftlich und schließlich auf Basis einer Volksabstimmung dafür ausgesprochen, keine schädlichen Pestizide mehr zu akzeptieren und sich für eine zukunftsfähige Landwirtschaft entschieden. Eine echte Gemeinschaftsentscheidung, die Mals zu einer umkämpften Ausnahme in der pestizid

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05.10.2020

Bayer: Teilweise Umsetzung des Glyphosat-Vergleichs

Im Juni 2020 einigte sich Bayer auf einen Vergleich hinsichtlich der Glyphosat- und Dicamba-Klagen. Der Vergleichsvorschlag zu Glyphosat hatte zwei Teile – einerseits die bereits eingereichten Klagen mehrerer Anwaltskanzleien – andererseits künftige Glyphosat-Klagen in den USA. Ende September hat die Bayer AG den ersten Teil rechtlich bindend abgeschlossen. Demnach gibt es für rund drei Viertel der anhängigen 125.000 Verfahren Absichtserklärungen, von denen inzwischen etwa 45.000 in rechtverbindliche Abmachungen umgesetzt wurden. Im Juni hatten sich zwei Anwaltskanzleien verpflichtend auf den Vergleichsvorschlag eingelassen (Miller und Weitz & Lu

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05.10.2020

AbL-MV 2020 wird auf 2021 verschoben

Der AbL-Vorstand hat nach Beratung mit den Ländergremien beschlossen, auf Grund der aktuellen Corona-Entwicklung die für November 2020 geplante Bundesversammlung auf 2021 zu verschieben. "Dies ist die konsequenteste und vernünftigste Lösung", so Georg Janßen, AbL-Bundesgeschäftsführer in einer Stellungnahme.  "Wir können und wollen die Verantwortung für eine Präsenzveranstaltung mit Infektionsgefahr für die zahlreichen Teilnehmenden aus dem Bundesgebiet nicht übernehmen,"so Janßen. Janßen verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass die AbL sich auf das Gesetz zur Abmi

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05.10.2020

Brasilien: So viele Brandherde wie noch nie - Naturschutz-Regeln gekippt

Seit Beginn der Amtszeit des rechtsradikalen Präsidenten Jair Bolsonaro im Januar 2019 hat die Vernichtung des Amazonaswalds durch Feuer dramatisch zugenommen. Im August gab es laut dem staatlichen Klimainstitut INPE so viele Brandherde wie noch nie für einen August seit Beginn der Messungen. Zudem wüten in diesem Jahr gigantische Brände im brasilianischen Sumpfgebiet Pantanal – das weltweit größte Binnenland-Feuchtgebiet mit einer ebenso sehr wertvollen Tier- und Pflanzenwelt. Eine heftige Dürre in der Region begünstigt die Feuer. Zuwenig Niederschlag, als dass sich die Feuchtgebiete mit Regen auffüllen konnten. Zudem loderten noch vereinzelt Feuer au

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05.10.2020

Mitmachen!

Petition zur Qualifizierung des bayerischen Qualitäts- und Herkunftssiegels

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05.10.2020

Online-Plattform für den bäuerlichen Wissensaustausch – Autoren gesucht

Wer hat Lust sein Wissen aus der landwirtschaftlichen Praxis zu teilen? Sich von den Berichten anderer inspirieren zu lassen? Neue Wege für den eigenen Betrieb zu entdecken? Auf der jungen Internetplattform terrABC.org sind erprobte innovative Ansätze wie traditionelle Methoden zu finden. Humusaufbau, artenreiche Wiesen, Klauengesundheit, Schweine auf Stroh, Hofschlachtung, clevere Vermarktungswege..... Selber schreiben, sich interviewen lassen oder einfach lesen und entdecken, mit welchen Methoden andere erfolgreich die Bodenfruchtbarkeit vermehren oder das Tierwohl verbessern und damit sozial und wirtschaftlich erfolgreich sind. Mehr Informationen

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05.10.2020

Bayer-Aktie bricht ein

Noch im April bei der virtuellen Bayer-Hauptversammlung, als die erste Welle der Corona-Pandemie über Europa rollte, fühlte sich Bayer in Sicherheit. Das Medizingeschäft liefe auf Hochtouren und auch das Geschäft mit Saatgut und Pestiziden sei robust. Nun haben sich die Wachstumsaussichten deutlich verschlechtert und auch Bayer wird mehr und mehr von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie erfasst. Das gilt vor allem für die Agrarsparte Crop Science. Diese wurde 2018 mit dem 63,5 Milliarden Dollar teuren Kauf von Monsanto stark erweitert. Eigentlich hatten Investoren auf einen Befreiungsschlag durch den Ende Juni beschlossenen milliardenschweren Ver

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05.10.2020

Nachbaugebühren-Antrag nicht beschlossen

Das Landwirtschaftsministerium in Sachsen-Anhalt hatte einen Antrag zum Thema Nachbaugebühren an die Herbstversammlung der Bund-Länder-Agrarministerkonferenz (AMK, 23.09.-25.09.2020) gestellt. In diesem Antrag  fordert das Ministerium , " einen rechtlichen und organisatorischen Rahmen, der eine vollständige Erhebung des den Züchtern zustehenden Entgeltes (Nachbaugebühren) für die Nutzung von Erntegut, das Landwirte im eigenen Betrieb erzeugen und zur Wiederaussaat im eigenen Betrieb verwenden (Nachbau), ermöglicht." Georg Janßen, AbL-Bundesgeschäftsführer und Geschäftsführer der bäuerlichen Inter

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05.10.2020

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Mitarbeiter*Innen gesucht!

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28.09.2020

AMK will Gemeinwohlprämie prüfen

Die gemeinsame Bekämpfung der Schweinepest, die Honorierung von Klimaschutz im Wald, der Einbezug des Green Deal und der „Farm to Fork- sowie der Biodiversitätsstrategie in die Ausarbeitung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und die Prüfung einer Gemeinwohlprämie, um die Landwirte zu unterstützen, wenn diese bestimmte Umweltleistungen erbringen. das sind laut einer Mitteilung des saarländischen Vorsitzenden der Agrarministerkonferenz (AMK) Reinhold Jost (SPD) die zentralen Themen und Ergebnisse der AMK in Weiskirchen gewesen. Darüber hinaus lehnt die AMK eine Unterzeichnung des EU-Mercosur-Abkommens zum gegenwärtigen Zeitpunkt ab und beschließt unter a

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28.09.2020

AbL: Klimaschutz liegt im ureigenen Interesse der Bäuerinnen und Bauern!

Der Klimastreik von Fridays for Future, bei dem weltweit in über 3.000 Aktionen Menschen auf die Straße gegangen sind, und zahlreiche Proteste im rheinischen Braunkohlerevier, haben am Wochenende erneut die Notwendigkeit politischen Handelns beim Klimaschutz eingefordert. Im rheinischen Braunkohlerevier haben Bewohner*innen der vom Kohleabbau bedrohten Dörfer an einer Aktion zivilen Ungehorsams teilgenommen. Die Aktion fand zusammen mit den “Anti-Kohle-Kidz” statt und war Teil eines vielfältigen Protestes für Klimagerechtigkeit in der Region. Zeitgleich fanden Blockaden des Aktionsbündnisses „Ende Gelände” statt, vorangegangen war eine Demonstration

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26.09.2020

EU-Agrarrat: Keine „vollumfängliche“ Einigung in zentralen Punkten und das Klima außen vor

Einen Kompromiss zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sieht EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski anlässlich des Treffens des EU-Agrarrats in der vergangenen Woche „in greifbarer Nähe“ und kann sich, wie auch Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner, eine Einigung noch im Oktober vorstellen. Dabei gibt es zu zentralen Punkten wie den Regelungen zu den Eco-Schemes (Öko-Regelungen) weder im Agrarrat noch zwischen der EU-Kommission und Ministerin Klöckner eine „vollumfängliche Einigung“. Das betrifft laut Wojciechowski zum Beispiel die von Klöckner vorgeschlagene „Lernphase“ zu den Eco-Schemes. Damit will Klöckner den Mitgliedstaaten die Möglich

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26.09.2020

Neues Bündnis fordert: Bauernhof in Hamburg muss bleiben

Vor dem Hamburger Rathaus hat ein neues Bündnis für den Erhalt des Hamburger Milchbetriebs der Familie Jaacks protestiert, der einem Reiterhof eines Immobilienmaklers weichen soll. Mit Kuh und Trecker der Bauernfamilie Jaacks aus Hamburg-Rissen und VertreterInnen des Bündnisses wurde ein entsprechender Aufruf „Bäuerinnen und Bauern vor Investoren“ an die beiden Bürgermeister, den Ersten Peter Tschentscher (SPD) und als dessen Stellvertreterin die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne), überreicht, der von René Alfeis, Leiter des Bürgerbüros des Ersten Bürgermeisters, entgegengenommen wurde. Das neue Bündnis protestiert gegen die Entscheidun

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25.09.2020

Wie die Transformation unserer Ernährungssysteme gelingt

Ein Jahrzehnt nach dem Weltagrarbericht (IAASTD) der Vereinten Nationen und der Weltbank ziehen einige Autorinnen und Autoren in einem soeben erschienenen Buch «Transformation of our food systems – the making of a paradigm shift» (Umgestaltung unserer Ernährungssysteme – die Entstehung eines Paradigmenwechsels) eine kritische Zwischenbilanz. Darin beschreiben 40 internationale Expert*innen Entwicklungen und Meilensteine seit 2009 der „Weltagrarbericht“ (IAASTD) der Vereinten Nationen veröffentlicht wurde, der einen Paradigmenwechsel in der Wahrnehmung des globalen Ernährungssystems einleitete. Die COVID-19-Pandemie bringt nach Ansicht der Herausgeber

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25.09.2020

Isofluran-Narkosegeräte: Rund 60 Prozent der Sauenhalter stellen Förderantrag

Ab 1. Januar 2021 ist die Ferkelkastration in Deutschland nur noch unter Betäubung erlaubt. Mit insgesamt 20 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Anschaffung von Isofluran-Narkosegeräten. Bei der mit der Abwicklung beauftragten Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gingen insgesamt 4.159 Anträge ein. Legt man die vom Statistischen Bundesamt für den Zeitpunkt 3. Mai 2020 ermittelte Zahl von insgesamt rund 7.000 sauenhaltenden Betrieben in Deutschland zugrunde, dann haben etwa 60 Prozent einen Antrag auf Förderung von Isofluran-Narkosegeräten gestellt. In der ersten Antragsphase gingen

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Boden ist die Grundlage allen bäuerlichen Wirtschaftens. Um