18.02.2016

Gentechnik-Lachs ausgebremst

Die US-Lebensmittelbehörde (FDA) hat die erst im November erteilte Importerlaubnis für den gentechnisch veränderten Aquadvantage-Lachs ausgesetzt. Das wurde am Freitag bekannt. Grund ist die politische Auseinandersetzung über eine Gentechnik-Kennzeichnung. Der Kongress will, dass der gentechnische Fisch erst dann verkauft werden darf, wenn es Vorgaben für die Kennzeichnung gibt. Diese müssen von der FDA erarbeitet werden – laut Washington Post kann das Jahre dauern. Die Behörde hat angekündigt, sich an den politischen Auftrag zu halten. Vorangetrieben hatte die Kennzeichnungsregelung die republikanische Senatorin Lisa Murkowski  aus Alaska, die i

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18.02.2016

EU-Tierarzneimittelrecht soll neu geordnet werden

Aus insgesamt drei Verordnungsvorschlägen der Kommission besteht das derzeit zur Diskussion stehende EU-Tierarzneimittelpaket. Zu erkennen ist das Ansinnen den Einsatz von Antibiotika weiter zu reglementieren. So soll der Einsatz von Reserveantibiotika der Behandlung bei Menschen vorbehalten bleiben. Der prophylaktische Antibiotikaeinsatz beleibt verboten. Darüber hinaus soll ein Einsatz von Antibiotika auf klinisch kranke Tiere beschränkt werden. Die Halter sollen auf robuste Rassen setzen, Tierdichten verringern oder die Herden teilen, um Erkrankungen vorzubeugen. Strenger dokumentiert werden soll die Abgabe und der Einsatz von Antibiotika. Eine Hürd

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11.02.2016

Handliche Infos und Aktionsmaterial zur Milchkrise

Die Aktion Agrar e.V. hat ein „Hausaufgabenheft für die Agrarwende“ herausgegeben – mit knackig zusammengefassten Infos zu einem möglichen Wegwerfstopp in Supermärkten und zur Milchpreiskrise. Kreativ, bunt und aufmüpfig geht es zu in dem Heft. Sollen die enthaltenen kleinen runden Kuh-Aufkleber als Warnung auf billigen Milchprodukten im Supermarkt hinterlassen werden? Die Broschüre ist Teil der von Aktion Agrar zusammen mit Attac ins Leben gerufenen Kampagne „Kühe und Bauern nicht verpulvern!“ Diese richtet sich gegen den Export- und Wachstums-Wahn der Bundesregierung und der EU, und ruft Agrarminister Schmidt dazu auf, auf Regionalität und Qualität

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11.02.2016

FAO: Vielfalt der Nutztierrassen wichtig für widerstandsfähige Landwirtschaft

Im „Zweiten Bericht zum Status der Tiergenetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft“ wird die zentrale Bedeutung der Nutztiervielfalt herausgestellt - insbesondere für die Anpassungsfähigkeit landwirtschaftlicher Produktionssysteme an die Auswirkungen des Klimawandels und um weltweiten Herausforderungen wie dem steigenden Hunger nach tierischem Protein begegnen zu können. Herausgeber des Berichts ist die Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Auf Grundlage der Feststellung, dass die Vielfalt der Nutztierrassen global weiterhin bedroht ist, werden verstärkte Anstrengungen zum Erhalt des existierenden Pools tiergenetische

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11.02.2016

Zweifelhaftes Angebot

Mit einem befristeten Angebot zur Selbstauskunft über möglichen Nachbau über die vergangenen vier Wirtschaftsjahre meldet sich gerade die Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH (STV) bei vielen Bauern und Bäuerinnen. Man werde von einer juristischen Verfolgung absehen, wenn die Auskunft bis Ende März darauf eingegangen werde. Die Begründung für das Angebot ist die vermeintlich vollständig geänderte Situation in Bezug auf die Zahlung der Nachbaugebühren seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom vergangenen Sommer. Dieser hatte entschieden, dass die Nachbaugebühren bis zum Ende eines Wirtschaftsjahres gezahlt werden müssen, sonst können von den Pflan

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10.02.2016

Bioskandal mit Ansage

Viele hundert Tonnen konventioneller Sonnenblumenkuchen wurde vergangenen Herbst an deutsche und niederländische Bio-Tiere verfüttert. Angebaut worden waren die Sonnenblumen angeblich vom rumänischen Agrarunternehmen Agrocov. Schon im Herbst 2014 wurde nach Aussagen von Rudolf Joost-Meyer zu Bakum gegenüber bio-markt.info deutlich, dass es zwischen der gelieferten Menge und der vom Unternehmen gemeldeten Anbaufläche deutlich Diskrepanzen gab. Meyer zu Bakum, selbst Biobauer und Geschäftsführer der Futtermühle Meyerhof zu Bakum ist auch noch Vorsitzender der Gesellschaft für Ökologische Tierernährung (Goete). Bei Goete sind zehn der dreizehn Futtermühl

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04.02.2016

Immer mehr Kühe im Norden

Trotz der auch in Dänemark spürbaren schlechten Milchpreise stocken die dortigen Milchbauern ihre Bestände auf. Das geht aus einer Erhebung des nationalen Statistikamtes hervor. Zum Ende des vergangenen Jahres wurden in Dänemarks Ställen demnach 4,4 Prozent mehr Tiere gehalten. Die Behörde rechnet diese Entwicklungen dem Auslaufen der Milchquote zu. Erst seit deren Ende hätte die Entwicklung Fahrt aufgenommen. Neben der Aufstallung von Kalbinnen würden auch die Altkühe länger im Bestand gehalten.

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04.02.2016

Kein Genlachs für Europa

Gegen eine Zulassung des jüngst in den USA zugelassenen gentechnisch veränderten Lachs mit dem Namen „AquAdvantage“ hat sich das österreichische Parlament ausgesprochen. Die Gesundheitsministerin Sabine Oberauer soll sich in Brüssel dafür einsetzen, dass der Lachs nicht auf den europäischen Markt kommt. Das österreichische Parlament beweist damit einmal mehr seine kritische Haltung gegenüber gentechnisch veränderten Pflanzen und Tieren. Bisher liegt in Brüssel allerdings noch kein Zulassungsantrag des Unternehmens AquaBounty, dem Hersteller des gv-Lachs vor. Der von der US-Behörde für Lebensmittelsicherheit (FDA) für den amerikanischen Markt zugelasse

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04.02.2016

Mit Kräutern gegen Methan

Im Rahmen der Klimadiskussion werden immer wieder auch die Kühe, bzw. das von ihnen Ausgestoßenen Methan, in den Fokus gerückt. „Kühe als Klimakiller“ wird da schon mal reißerisch getitelt. Nicht auf der argumentativen sondern auf der wissenschaftlichen Ebene versuchen jetzt Forscher von der dänischen Universität Aarhus sich dem Thema zu nähern. Während es schon gelungen ist den Methanausstoß von Kühen durch die Gabe von Fett oder Nitraten zu minimieren bestanden bisher keine Möglichkeiten für ökologisch wirtschaftende Betriebe. Die dänischen Wissenschaftler setzen bei ihren Untersuchungen deshalb auf ökologisch angebauten Oregano. Sie erhoffen sich v

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04.02.2016

Im Sinne der Molkereiindustrie

Auf den ersten Blick wundert man sich über sie Gelassenheit der Teilnehmer des diesjährigen milchpolitischen Frühschoppens des Milchindustrieverbands (MIV) in Berlin. Der Moderator, Anselm Richards, ist erfreut der überraschend positiven Stimmung. Dem Unternehmensvertreter von Zott, Christian Schramm, hängen die Diskussionen über Lieferverträge zu Hals raus. Der MIV-Vertreter erwartet für das gesamte Jahr keine Verbesserung der Lage am Markt und damit auch keine Verbesserung der Erzeugerpreise. Auch Theo Müller von der Molkerei Müller ist nicht zimperliche mit kernigen Sprüchen: „Wem der Preis nicht genügt, der muss eben aufhören.“ Allein Bauer Willi,

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04.02.2016

20 Jahre Saatgutfonds

Vor 20 Jahren hst die zukunftsstiftung Landwirtshcaft in der GLS Treuhand begonnen ökologische Pflanzenzüchtung zu fördern. Zum Jubiläum trafen sich Ende Januar rund hundert Züchterinnen, Landwirte, Spenderinnen und Verbraucher in Kassel, um auf das bisher Geleistete zurückzublicken und einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen zu unternehmen. Die beiden Gründungsväter des Saatgutfonds, Albert Fink und Dirk Lücke, wurden von Oliver Willing, dem Geschäftsführer der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, begrüßt und für ihr vorausschauendes Engagement gewürdigt. 1996 startete der Fond mit 140.000 DM, durch zunehmende Spenden hat er inzwischen eine jährl

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28.01.2016

Bauernproteste in Griechenlands

Mit mehr als 6.000 Traktoren haben griechische Bauern nach Berichten der jungen Welt strategisch wichtige Punkte im ganzen Land blockiert und legten für mehrere Stunden den Autoverkehr lahm. An der Grenze zu Bulgarien, in Promachona, wurden den Berichten zufolge am Donnerstagmorgen 1.300 Traktoren gezählt. Dass sie von Stundenweisen Blockaden auf dauerhafte Sperren umschwenken könnten, machte ein Gewerkschaftsvertreter deutlich. Die Bauern wehren sich gegen eine im Zuge der von der Troika verhängten Sparauflagen, geplante »Rentenreform«, durch die ihre Sozialversicherungsbeiträge in den kommenden Jahren um teilweise mehrere hundert Prozent erhöht werd

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28.01.2016

Milchbauern beim Papst in Rom

Am 27. Januar namen 140 Mitglieder des European Milkboard (EMB) an einer Audienz des Papstes in Rom teil. Die Milchbauern aus ganz Europa - von Frankreich bis Litauen – waren nach Rom gekommen um sich von Franziskus den Segen für sich, ihre Familien und ihren Berufsstand zu erbitten. „Der Papst spricht uns Milchbauern aus dem Herzen“, so Romuald Schaber, Präsident des European Milk Board. „Bescheidenheit, Nachhaltigkeit und Respekt vor dem, was die Natur dem Menschen gibt, sind Tugenden, die wir leben. Der Segen von Papst Franziskus bedeutet uns sehr viel und hat uns in unserer Aufgabe bestärkt.“ Seit Jahren kämpfen die Milchbauern für faire Preise un

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28.01.2016

AbL-Fotoausstellung von Landwirtschaftsminister eröffnet

Johannes Remmel eröffnete die neue Fotoausstellung des AbL-NRW Projektes „Vom Acker in den Futtertrog“ in Düsseldorf. Ziel der Ausstellung, die auf großen Fotos Akteure und die zum Anbau kommenden Leguminosen darstellt, ist es auf die besondere Bedeutung dieser Pflanze für eine bäuerlich, nachhaltige Landwirtschaft hinzuweisen. Bernd Schmitz, Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), erklärte, dass die heimischen Leguminosen eine „Alternative für die überwiegend gentechnisch veränderten Sojabohnen beziehungsweise Sojaextraktionsschrote aus Südamerika“ seien. Allerdings, so der Landesvorsitzende, gebe es trotz steigend

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28.01.2016

Gläsere Molkerei geht an die Schweiz

Die im nordosten Deutschlands beheimatete Gläserne Molkerei wurde am 20. Januar vollständig von der schweizerischen Emmi übernommen. Seit 2012 bestand eine Minderheitenbeteiligung von den Schweizern, die 2014 auf 76 % erhöht wurde. Emmi übernimmt mit der Gläsernen Molkerei einen Biomilchverarbeiter mit einer Jahreskapazität von ca 120 Mio Litern Milch, die von Biobetreiben unterschiedlicher Bioverbände geliefert werden. Neben Bioland, Naturland, Demeter, Biopark, Gäa gehören sie dem Verbund Ökohöfe an. An den Standorten in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern arbeiten rund 100 Mitarbeiter. Da einige Betriebe auch nach dem strengren US amerikanischen

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18.01.2016

Volksabstimmung gegen Massentierhaltung erfolgreich

Fast 24.000 Stimmen mehr als benötigt hat das Bündnis Agrarwende in Brandenburg gesammelt und damit das Volksbegehren gegen Massentierhaltung erfolgreich abgeschlossen. Eigentlich hatten die Initiatoren, so Sprecher Michael Wimmer, mit einem knappen Ergebnis gerechnet. Umso erfreuter zeigten sich die 60 Aktivisten, die in Erwartung des Ergebnis im Haus der Natur in Potsdam zusammengekommen waren. Zentraler Punkt in den Forderungen des Bündnis Agrarwende ist eine Beschränkung der staatlichen Förderung von Mastställen. Zukünftig sollen nur noch Betrieb mit bis zu 40.000 Tieren bei Geflügel und bis zu 2.000 Schweinen gefördert werden. Darüber hinaus ford

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15.01.2016

Mehr als 50 Prozent der Milchbauern machen Mengensteuerung von Friesland Campina mit

Kurz vor Weihnachten hatte sich der Vorstand eines der größten europäischen Molkereiunternehmens, der niederländischen Friesland Campina, entschlossen; zwischen den Jahren ging die Information an Lieferbetriebe und Öffentlichkeit: Für gleichbleibende oder reduzierte Milchanlieferung bekommen die Milchbauern kurzfristig von Anfang Januar bis Mitte Februar einen Aufschlag von 2 Cent pro Kilogramm Milch ausgezahlt. Begründet wurde dieser Schritt mit stark gestiegenen und weiter steigenden Liefermengen parallel zur verzögerten Fertigstellung von passenden Verarbeitungskapazitäten. In Deutschland zeigten sich die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtsc

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14.01.2016

Bundesagrarminister Schmidt mit 80-prozentigem Erhalt von Standards zufrieden

Das war neu im Rahmen der Pressekonferenzen zur Grünen Woche: Der Termin des Bundeslandwirtschaftsministers Christian Schmidt mit Agrarjournalisten wurde in die des Bauernverbandspräsidenten Joachim Rukwied integriert. Schmidt hatte während der für ihn vorgesehenen Fragestunde Bundespräsident Joachim Gauck die Sonderschau des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) auf der Messe gezeigt. Rukwied begann und stellte die existenzbedrohende wirtschaftliche Lage der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland nach vorne: „Wir gehen davon aus, dass die Betriebseinkommen im kommenden Jahr nochmal zweistellig rückläufig sein werden, 15 bis 20 Prozent Einb

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12.01.2016

Potato Initiative in Afrika

Neben Mais gehören Kartoffeln südlich der Sahara zu den Hauptnahrungsmitteln. Es gibt regionale Sorten, die in den kleinbäuerlichen Strukturen angebaut werden. Der Kartoffelanbau ist in der Regel Handarbeit. Im Rahmen der vom Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) ins Leben gerufenen Initiative German Food Partnership (GFP) finaziert das BMZ ein Pilotprojekt in Kenia mit ca. 700.000 Euro. Auf der Homepage der GFP ist zu lesen: „Mit Kleinbauern und Projektpartnern werden neue Kartoffelsorten und Technologien, wie z.B. Landmaschinen, getestet. Im Fokus stehen moderne Anbau- und Weiterverarbeitungsmethoden und gute landwirtschaftliche Praxis.“ Projektpartne

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05.01.2016

Wachstum wohin?

Der kritische Agrarbericht 2016 ist da!

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29.06.2018

Die Gentechnikindustrie und die ihr nahestehenden Wissenscha