28.09.2017

Gentechnische Verunreinigungen gehen zurück

Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Freiburg hat 2016 insgesamt 520 Lebensmittelproben auf Bestandteile aus gentechnisch veränderten (gv) Pflanzen untersucht. In 28 Proben fanden sich Verunreinigungen. Der Anteil positiver Proben habe sich damit gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert, meldete das CVUA. Bei den positiven Proben handelte es sich ausschließlich um zugelassene gv-Soja, zumeist in sehr geringen Spuren unter 0,1 Prozent. Kennzeichnungspflichtige Anteile über 0,9 Prozent ohne entsprechende Deklaration fand das CVUA nicht. Von den untersuchten Proben waren 159 sojahaltige Lebensmittel. In 22 Fällen, das entsprach 14 Prozent, w

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28.09.2017

Kartellrechtliche Auflage: Tierwohl erkennbar machen

Die Brancheninitiative Tierwohl hat sich vom Bundeskartellamt die wettbewerbsrechtliche Zustimmung für die Weiterführung mit leicht veränderten Plänen geholt – allerdings befristeten die obersten Wettbewerbshüter ihre Zustimmung bis 2020, verknüpft mit der Forderung nach Kennzeichnung der entsprechenden Produkte. So äußerte sich Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes in einer Pressemitteilung: „Wir begrüßen Initiativen zur Förderung einer artgerechten Tierhaltung. Das Wettbewerbsrecht steht solchen Vorhaben nicht im Wege. Da mit der Initiative Tierwohl branchenübergreifend auch wettbewerbsrelevante Faktoren abgestimmt werden, müssen wir aber s

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14.09.2017

Bauernrechte stärken - Petition unterschreiben

„UN-Erklärung für die Rechte von Bauern, Bäuerinnen und anderen Personen, die auf dem Land arbeiten”

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25.08.2017

Ex-KTG-Manager sollen 218 Millionen Euro zahlen

Nach Berichten des Finanzmagazins Capital fordert der Insolvenzverwalter des Pleitekonzerns KTG Agrar von acht ehemaligen Vorständen und Aufsichtsräten eine Zahlung von 218 Mio. Euro. Begründet wird die Forderung des Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus gegen die frühere Konzernspitze um Ex-Chef Siegfried Hofreiter mit der um mindestens einjährigen Verschleppung der Insolvenz. In dieser Zeit seien noch Zahlungen geleistet worden, die zulasten der Gläubiger gingen. Wie das Magazin weiter berichtet hat die Staatsanwaltschaft Hamburg die Ermittlungen gegen Hofreiter und weitere Manager ausgeweitet. Neben möglicher Verstöße gegen das Aktiengesetz, wird mitt

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25.08.2017

Vertikale Integration bei EDEKA

Nach Berichten des Hamburger Abendblatts hat die Lebensmittelkette EDEKA in Mecklenburg-Vorpommern die Rostocker Obst GmbH gekauft. Das Unternehmen baute auf seinen Agrarflächen bisher Äpfel, Pflaumen und Erdbeeren an. EDEKA will durch den Erwerb seinen Bedarf an Bioäpfeln sicherstellen. Schon die diesjährige Ernte soll komplett in die Produktion der Tochter Sonnländer fließen, die Säfte für Edeka und den zu der Gruppe gehörenden Discounter Netto herstellt. Neben der jetzt neu hinzugekommen Obstsparte unterhält EDEKA, wie das Abendblatt anmerkt, weitere Produktionslinien. So betreibt die Regionalgesellschaft Edeka Nord ein großes Werk in Lüttow-Valluh

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25.08.2017

US-Gericht stoppt Arla-Werbung

Der US-Arm der Molkereigenossenschaft Arla hatte im April eine 25 Millionen Euro teure Werbekampagne gestartet, um Konsumenten zu vermitteln, dass Arla-Käse aus Milch von Kühen hergestellt wird, die nicht mit Wachstumshormonen behandelt wurden. In einem 30 Sekunden langen Werbespot bezeichnete ein siebenjähriges Mädchen Wachstumshormone in der Milch als „seltsames Zeug" und verglich sie mit einem „sechsäugigen Monster mit rasiermesserscharfen Zähnen". Lediglich am Bildschirmrand und in kleiner Schrift war zu lesen, dass bislang „keine signifikanten Unterschiede" zwischen der Milch mit rbST behandelter Kühe und der Milch nicht behandelte

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25.08.2017

Inzucht bei US-Bienen sorgt für Krankheitsanfälligkeit

Forscher an der Universität in Washington State (WSU) haben bei Bienenköniginnen eine extrem geringe Vielfalt im Genpool festgestellt, und das macht ihrer Ansicht nach US-Bienen besonders anfällig für Varroa. Die Bienenvölker in den USA stammen alle von ursprünglich aus Italien importierten Bienen ab, die als besonders sammelfreudig und friedlich gelten. Seit 1922 ist der Import von Bienen in die USA verboten, was bedeutet, dass US-Imker seit fast 100 Jahren bei der Vermehrung ihrer Völker de facto Inzucht betreiben. 1987 wurde der erste Befall durch Varroamilben festgestellt. Trotz der Bekämpfung mit chemischen Giften breitete sich Varroa aus und inz

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09.08.2017

Die Seuche einzäunen

Nachdem sich die Afrikanische Schweinepest in Osteuropa weiter ausbreitet und inzwischen auch in einem Kleinstbestand in Rumänien nachgewiesen wurde, überlegt man sich in Tschechien ob man das betroffene Gebiet einzäunt um so ein Abwandern von möglicherweise infizierten Wildschweinen zu verhindern. Das jedenfalls äußerte Landwirtschaftsminister Marian Jurečka nach Informationen der Interessengemeinschaft deutscher Schweinehalter (ISN) gegenüber der Deutschen Presseagentur. Agrar Europe berichtete über ähnliche Pläne zum Zaunbau an der Ostgrenze Polens zu Weißrussland und der Ukraine. Besonders die in Schwarzwildbeständen immer wieder aufflammenden Seu

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09.08.2017

Rein rechnerisch ist die Nachfolge gesichert

Zwei göttinger Agrarökonomen, Prof. Stephan von Cramon-Taubadel und Dr. Carsten Holst, haben berechnet, dass es in den kommenden Jahren keine Nachwuchslücke bei landwirtschaftlichen Betriebsleitern gibt, obwohl sie in ihrer Studie feststellen, dass im Jahr 2010 lediglich bei 37 % aller Haupterwerbsunternehmen die Hofnachfolge geklärt war und bei Nebenerwerbsunternehmen sei sogar nur die Zukunft jedes vierten Betriebes gesichert gewesen sei. Aus diesen zahlen leiten bis zum Jahr 2031 einen Personalbedarf von 3.500 einsteigenden Betriebsleitern ab. Genauer gesagt, 2 400 Geschäftsführer für Einzelunternehmen, 900 Nachfolger für Betriebsleiter von Persone

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13.06.2017

Vorfahrt für bäuerliche Betriebe bei der Stallbauförderung

Bayern bindet seine Agrarinvestitionsförderung (AFP) für Stallbauten verstärkt an die Anforderung besonders tiergerecht zu bauen – und sorgt durch eine heruntergesetzte Obergrenze der Zuschüsse dafür, dass gerade kleinere Betriebe von der Unterstützung profitieren. Es ist die Zeit, in der die Bundesländer ihre Förderrichtlinien für die mit Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) finanzierten Programme überarbeiten. Meist werden dabei nur Details angepasst, ausschlaggebend sind vor allem der Finanzhaushalt und die inhaltliche Schwerpunktsetzung. In Bayern waren die bisherigen Agrarumweltmaßnahmen

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11.05.2017

Petunien gentechnisch verändert

Petunien sind nicht zum essen, trotzdem bedürfen gentechnisch veränderte Varianten eine Zulassung. Haben sie diese nicht so müssen die Behörden einschreiten, wenn sie die Manipulierten Pflanzen erkennen. Anhand ihrer ungewöhnlichen Blütenfarbe ist dies jetzt bei Petunien in Finnland geschehen. Auch in Nordrhein-Westfalen sind gentechnisch veränderte Varianten gefunden worden. Das Landwirtschaftsministerium in Düsseldorf teilte mit, dass es in ersten Tests positive Befunde gegeben habe und man die Vernichtung mehrere Produktlinien - konkret die Linien Pegasus Orange Morn, Pegasus Orange und Pegasus Table Orange - veranlasst habe. Weitere Proben befänden

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11.05.2017

Kommt Bio demnächst aus Russland

Der Russische Agrarminister Alexander Tkatschew sieht Russland auf dem Weg zu einem der bedeutendsten Produzenten von Biolebensmitteln. Damit käme ein ganz neuer „Player“ auf das Spielfeld der Bioprodukte. Auf rund 10 Mio ha seien in den vergangenen 20 Jahren keine Mineraldünger mehr ausgebracht worden. Neben dem russischen Markt, der immer mehr Ökoprodukte nachfragt könne, so der Minister gegenüber dem Moskauer TV-Sender „Rossija 24“, der russische Weltmarktanteil auf 10 % bis 15 % gesteigert werden, was einem Umsatz von 10 Mrd $ (9,2 Mrd Euro) bis 15Mrd $ (13,7 Mrd Euro) entsprechen würde. Dass neben einer nachhaltigen Umstellung, inklusive der Schul

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11.05.2017

Weniger Pflanzenschutz ist möglich

Das zumindest ist die Meinung auf der Umweltministerkonferenz in Bad Saarow gewesen. Die Umweltminister sprachen sich für eine weitere Senkung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes zum Erhalt der Artenvielfalt und zum Schutz des Grundwassers aus. Um eine Reduzierung der, nach Aussage der Landwirtschaftsministerin Sachsen-Anhalts, Prof. Claudia Dalbert, auf hohem Niveau stagnierenden Menge an eingesetzten Pflanzenschutzmittel zu erreichen solle das Bundesumweltministerium weitergehende Maßnahmen zur Reduzierung erarbeiten und geeignete Instrumente dafür zu prüfen. Ins Gespräch kamen auch Ansätze wie der einer Verschärfung der Kontrollauflagen, ähnlich der

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11.05.2017

4,4 Milliarden Euro Umsatz mit "Ohne GenTechnik"-Lebensmitteln

Der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) ist weiter auf Erfolgskurs. Mit über 6.000 Lebensmitteln, die das staatliche "Ohne GenTechnik"-Siegel tragen, werden 2017 über 4,4 Milliarden Euro erwirtschaftet. Zudem begrüßt der VLOG mit Bunge Deutschland GmbH das 500. Unternehmen in seinen Reihen. Die Bunge Unternehmensgruppe zählt zu den drei weltgrößten Agrarhändlern. „Lebensmittel mit ‚Ohne GenTechnik‘-Kennzeichnung nehmen einen festen Platz in den deutschen Supermarktregalen ein. 4,4 Mrd. Euro Umsatz zeugen von großer Verbraucherakzeptanz und der Leistungsfähigkeit dieser Branche.“, zieht Alexander Hissting, Geschäftsführer des VLOG, zu

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05.05.2017

Bitte jetzt wählen!!!

Sehr geehrte Bäuerinnen und Bauern, Waldbesitzer, Imker und Jagdpächter, haben Sie schon Ihren Stimmzettel und Wahlausweis zur Sozialwahl bei der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) erhalten? Ja? – Dann sollten Sie die Liste Nr. 10, Freie Liste Eickmeyer, Habben, Schmid, Behring, Michel wählen, damit frischer Wind in unsere Vertreterversammlung kommt: für gerechtere Beiträge, faire Renten, transparente Entscheidungen und unabhängige Beratung. Übrigens: Die Freie Liste Eickmeyer ist die einzige, die sich aktiv dafür einsetzt, dass bei der SVLFG auch die Rentnerinnen und Rentner wählen dürfen. Die SVLFG und die Bauer

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05.05.2017

Schweinhaltung gesetzeswidrig

Die Haltungsvorschriften in der Schweinemast verstoßen gegen das Tierschutzgesetz und sind verfassungswidrig. Zu diesem Schluss kommt ein von Greenpeace beauftragtes Rechtsgutachten der Hamburger Anwälte Davina Bruhn und Ulrich Wollenteit. Die in der Nutztierhaltungsverordnung bzw. in der TierSchNutzV (Verordnung zum Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere und anderer zur Erzeugung tierischer Produkte gehaltener Tiere bei ihrer Haltung) vorgegebenen Haltungsbedingungen fügten den Tieren Schmerzen, Leiden und Schäden zu. Dadurch würde, so die Autoren des Gutachtens, geltendes Recht und das im Grundgesetz festgehaltene Staatsziel Tierschutz missachtet. Di

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05.05.2017

Klage gegen EU-Zulassung der „Giftsoja“ von Bayer & Monsanto

Testbiotech hat am Gerichtshof der Europäischen Union eine Klage gegen die Importzulassung gentechnisch veränderter Sojabohnen der Firmen Bayer und Monsanto eingereicht. Diese Sojabohnen, die unter Bezeichnungen wie „Balance GT“ oder „Roundup Ready 2 Xtend Soybeans“ verkauft werden, können mit Glyphosat in Kombination mit anderen Herbiziden wie Dicamba oder Isoxaflutol gespritzt werden. Die Kombination dieser Spritzmittel und deren Rückstände in den Pflanzen wurden nicht auf gesundheitliche Risiken untersucht, obwohl zumindest Isoxaflutol offiziell im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Die Klage ist als Fall T-173/17 registriert. Im Juli 2016 hatt

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05.05.2017

Monsanto - Bayer - Welternährung

Wir haben alles im Griff. Das will zumindest Bayer-Geschäftsführer Baumann seinen Aktionären bei der Jahreshauptversammlung im Kongresszentrum am Platz der ??? in Bonn vermitteln. Überdurchnittlich alt ist der Großteil der Anwesenden. Viele dürften ehemalige Bayermitarbeiter gewesen sein, die sich jetzt die Rede des „Neuen“ anhören wollten. Die kritischen Anmerkungen in der viele Stunden dauernden Fragerunde war für viele schon nur noch zweitrangig und stand hinter Buletten, Würstel und freien Getränken. Während in den Kongresshallen die Vertreter von Aktionären und Aktienfonds ihre Anmerkungen zu möglichen Wertverlusten der Bayeraktie in Folge der ge

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18.04.2017

Kunden wollen Fleisch artgerecht

Fleisch aus besserer, tiergerechterer Haltung wünschen sich 90 Prozent der Kunden von Lidl und Aldi von den Lebensmittel-Discountern. Dafür sind 85 Prozent der Befragten bereit, bis zu fünf Euro pro Kilogramm Fleisch mehr zu bezahlen. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage unter Kunden der beiden Discounter im Auftrag von Greenpeace. „Auch Supermarkt-Kunden wollen kein Billigfleisch auf Kosten der Tiere“, sagt Dirk Zimmermann, Landwirtschaftsexperte von Greenpeace. „Der Handel muss dem Wunsch seiner Kunden nachkommen.“ Greenpeace fordert für alle Fleischprodukte eine verpflichtende Haltungskennzeichnung. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befra

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05.11.2018

Vor fünfundzwanzig Jahren gab es in unserem Stadtteil Kasse