29.04.2016

Wie gut dass niemand weiß ….

… was wirklich in den TTIP-Papieren steht. Das ist natürlich nur eine dunkle Ahnung, Angst vor dem Neuen, am Ende gar nationalistische Abschottung, oder? Am vergangenen Samstag waren es viele 10 tausende, die Organisatoren sprachen von 90.000, Menschen, die zur Demonstration gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA nach Hannover gekommen waren. An der Spitze des Demonstrationszuges über dreißig Traktoren, denn die Freihandelsabkommen sind auch eine massive bedrohung für die Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung in Europa. Wie neue Veröffentlichungen von Greenpeace zeigen sind die US-amerikanischen Unterhändler sehr daran interessiert mittels TTI

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21.04.2016

Obama und Merkel kommen: Wir auch!

TTIP&CETA stoppen! Für einen gerechten Welthandel!

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21.04.2016

Milchbauern ohne Unterstützung aus dem Ministerium

„Die Milchquote ist erst vor einem Jahr ausgelaufen und nach Jahrzehnten des regulierten Marktes befinden wir uns jetzt in einer schwierigen Anpassungsphase. Die Lösung der Milchkrise muss im Markt selbst und durch die Beteiligten gefunden werden. Wir haben heute die Voraussetzungen geschaffen, die Rohmilchproduktion auf freiwilliger Basis zu begrenzen. Nun haben es die Produzenten in der Hand, den Sektor Milch und Milcherzeugnisse zu stabilisieren und dem gegenwärtig bestehenden Marktungleichgewicht entgegenzuwirken.“ schreibt der Bundeslandwirtschaftsminister. Er selbst bleibt weiter in Deckung. „Die Milchbauern und Molkereien haben jetzt die Möglic

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21.04.2016

GVO-Schweine in fünf Jahren marktreif

Sich selbst Bezeichnet PIC als „das größte Schweinezuchtunternehmen der Welt und führend in der Anwendung moderner Zuchttechnologien.“ Das 1962 von sechs Landwirten in England gegründete Unternehmen gehört heute zum weltweit in der Tierzucht aktiven Mutterkonzern Genus. „Niederlassungen befinden sich in 30 Ländern verteilt über fünf Kontinente, sowie Laboratorien in Kentucky (USA) und Cambridge (UK).“ Das Unternehmen „kombiniert die klassische quantitative Genetik mit fortschrittlicher Biotechnologie in der Tierzucht. Diese Kombination ist einsetzbar bei nahezu allen Tierarten, die in irgendeiner Weise zur Zucht eingesetzt werden. Hinter dieser Techno

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07.04.2016

Gentechnik, Züchtung und Biolandbau

Da passt doch was nicht zusammen, will man sofort sagen. Gentechnik und Bio? Nein, das ist ausgeschlossen! So jedenfalls argumentiert die Biobranche, alle Verarbeiter die Verbandsfunktionäre aber vor allem die Produzenten. Bäuerinnen und Bauern, die über Jahre ihre Höfe entwickelt haben, die eine eigene Vermarktung aufbauten und mit ihrem Namen und Gesicht für gentechnikfreie, ökologisch produzierte Lebensmittel stehen. Und dann diese Diskussion, die seit geraumer Zeit und ganz aktuell in einem Interview in der TAZ von Prof. Urs Niggli angestoßen wird. Ein großes Potential hätten die neuen gentechnischen Züchtungsmethoden, gibt der Professor zur Antwo

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06.04.2016

Kanada will keine Gen-Luzerne

Die kanadische Interessenvertretung der bäuerlichen Betriebe, die National Farmers Union (NFU) hat im vergangenen Jahr mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen dafür gesorgt, das der Einzug von gentechnisch veränderter Luzerne in die kanadische Landwirtschaft zumindest vorerst abgewendet werden konnte. Mit Protesten und Verbrauchersolidarität konnte eine Art Moratorium installiert werden. Die Provinzregierung in Alberta sprach sich jüngst für ein Anbauverbot aus, mindestens bis sich eine „Markt- und Verbraucherakzeptanz eingestellt habe.“ Nun allerdings drängt Monsanto offenbar mit gentechnisch verändertem Luzernesaatgut auf den kanadischen Markt. Die NF

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05.04.2016

Vier Schweizer Volksbegehren zur Zukunftsausrichtung der Landwirtschaft

Für die Volksinititative „Für Ernährungssouveränität“ hat die Schweizer Bauernorganisation Uniterre, Mitglied der internationalen Bewegung La Via Campesina und der europäischen Milchbauernvereinigung European Milk Board (EMB), gemeinsam mit 70 weiteren Organisationen mehr als 109.000 beglaubigte Unterschriften gesammelt und in der Bundeskanzlei eingereicht. Die Initiative wendet sich gegen die derzeitige auf Wachstumsstrategien setzende Agrarpolitik, die mehr Ressourcen verbrauche als unter dem Strich produziere. Gefordert wird eine bäuerlich nachhaltige, regionale, einträgliche, klimaschonende und gentechnikfreie Landwirtschaft mit regionalen Verarbe

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01.04.2016

Solidaritätsfond für Schweinehalter

Im März trafen sich die Akteure, Vertreter aus Tierhaltung, Schlachtung, Weiterverarbeitung, den Genossenschaften und des Handels, zur konstituierenden Sitzung des einzurichtenden Solidaritätsfonds. Ausgestattet werden soll dieser einmalig mit 100 Mio Euro. Geplant ist ein Preisaufschlag der Hersteller und Verarbeiter von Schweinefleisch in Höhe von 10 Cent pro kg Produktgewicht gegenüber ihren Abnehmern. Dem Handel wiederum steht es offen den Preisaufschlag an die Kunden weiter zu geben.

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01.04.2016

Cioloş will Ausverkauf Rumäniens stoppen

Einen „umfangreichen Aufkauf von Agrarflächen durch Ausländer“ beklagte der Präsident des rumänischen Bauernverbandes (LAPAR), Laurentius Baciu. Seit der Bodenliberalisierung im Januar 2014 sei „fast die Hälfte der Agrarfläche Rumäniens“ in die Hände ausländischer Investoren gewechselt. Um eine Relativierung der Aussage war Landwirtschaftsminister Achim Irimescu bemüht. Nach seiner Aussage gehörten lediglich „mehr als 10 %“ der Ackerfläche Ausländern. Neben Italienern, Deutschen, Dänen investieren auch Niederländer, Franzosen und US-Amerikaner in Rumänien. Gegen einen Bodenverkauf an Ausländer sprach sich jetzt Rumäniens Ministerpräsident Dr. Dacian C

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01.04.2016

Gentechnik versus Fungizideinsatz

Die gute Meldung: Forschern der Universität im niederländischen Wageningen ist es gelungen eine Pytophtereresistente Kartoffel zu „züchten“ Damit könnten beim Anbau der Knolle, so die Wissenschaftler, auf bis zu 80 Prozent der eingesetzten Phytophtera-Spritzungen verzichtet werden. Der schlechte Teil der Botschaft: Erzeugt wurde die Kartoffel mit einen Verfahren der neuen Gentechnik: Cisgenese. Dabei werden Gene von miteinander kreuzbaren Pflanzen mittels Gentechnik vom einen in das andere Genom transferiert. Derzeit wird diskutiert wie mit derartigen gentechnischen Eingriffen umzugehen sei. Kritische Verbände und Organisationen fordern eine Kennzeich

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01.04.2016

DBV für A- und B-Quote bei Milch

Auch wenn er die Worte A- und B-Quote nicht benutzt so fordert der Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV) Joachim Rukwied doch genau das, wenn er fordert, dass eine Molkerei für einen bestimmten Anteil der angelieferten Milch einen auskömmlichen Preis bezahlt. Für die Restmenge, die aufgrund einer Überschusssituation am Markt nur zu schlechteren Bedingungen verwertet werden könne, müsse der Erzeuger Abschläge hinnehmen. Dieses System wird seit Jahren in der Schweiz praktiziert. Erweitert durch eine C-Quote, deren Erlös noch niedriger ist. Geprägt ist diese Form der Abrechnung durch eine noch stärkere Abhängigkeit der Milchbauern, weil nicht tran

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30.03.2016

Glyphosat scheitert im Umweltausschuss

In einer Debatte und einer abschließenden Abstimmung im Umweltausschuss des EU-Parlamentes zu Glyphosat wurde die ablehnende Haltung zur Neuzulassung des Pestizidwirkstoffes deutlich. Eine Mehrheit der Parlamentarier dort lehnte den Vorschlag der EU-Kommission ab, über den vermutlich Mitte Mai entgültig von den Mitgliedsstaaten beschlossen wird. Vornehmliche Begründung ist der mangelhafte Umgang mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Glyphosat, die keinesfalls nur positiv im Sinne des Pestzidwirkstoffes sind. Die Parlamentarier fordern die Einbeziehung industrieunabhängiger Studien und werfen der EFSA als europäische Bewertungsbehörde vor, diese e

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24.03.2016

"Wir wollen einfach nur mal informieren"

Der Bauernverband schickt seine Mitglieder vor die Discounter und die machen mit. Schon seit langem versucht der Deutsche Bauernverband den Schuldigen für zu geringe Erzeugerpreise bei den Discountern und im stark konzentrierten Einzelhandel zu finden. Jetzt hat er seine Mitglieder aufgefordert, vor die Filialen zu ziehen und dort auf die eigene Situation aufmerksam zu machen. Was aber sollen die Verbraucher tun? Sie nehmen die Information mit nach Hause, legen die Infozettel auf den Küchentisch und müssen beim nächsten mal doch wieder einkaufen ohne die Bauern direkt unterstützen zu können. Dass sie dies sogar tun würden zeigen Projekte, wie das der

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24.03.2016

Auf die Mischung kommt es an

Eine Studie der University of California in Los Angeles hat ergeben, dass die Aufsichtsbehörden die Anwendung von Pestiziden nicht streng genug kontrollieren. Die Behörden beurteilten die Sicherheit einzelner Produkte und übersähen dabei, dass die meisten Landwirte inzwischen mit einem Giftcocktail aus verschiedenen Pestiziden arbeiten. Weder auf Bundes- noch auf Landesebene habe man sich um die Wechselwirkungen gekümmert und um die Auswirkungen, die ein Sprühgang z. B. auf Erntearbeiter in benachbarten Feldern und Siedlungen haben könne.

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24.03.2016

Drogenhunde finden Unkraut

Hunde mit gut trainierten Nasen sind gesuchte Spezialisten z. B. bei der Drogenfahndung oder der Suche nach Sprengstoff. Aber Hunde, die Unkraut erschnüffeln? Das lernen jetzt Hunde im US-Bundesstaat Iowa. „Hunde können junge Kräuter finden, lange bevor sie zu blühen beginnen und sich aussamen“, sagte Trainer Jim Peters dem US Farm Journal. Derzeit arbeiten die Hunde auf Grasland und suchen nach Lespedeza striata und drei weiteren Unkräutern, das Repertoire soll stetig ausgebaut werden.

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24.03.2016

Mindestlöhne auch in GB

Die neu festgesetzten Mindestlöhne könnten Landwirte in Großbritannien in Schwierigkeiten bringen. Ab 1. April haben Arbeitnehmer ab dem 25. Lebensjahr Anspruch auf einen Stundenlohn von 7,20 £ (9,30 Euro), 70 Pence mehr als bisher. Experten fürchten, dass besonders Gemüse- und Obstanbauer mit starken Kostensteigerungen rechnen müssen. Der auf Landwirtschaft spezialisierte Anwalt Joel Woolf sagte dem BBC-Landfunk „Farming Today“, er gehe davon aus, dass die Saisonkräfte jetzt mit dem Einkommen fest angestellter Landarbeiter gleichgezogen hätten. Um qualifizierte Kräfte zu halten, müssten Landwirte in Zukunft allen Mitarbeitern mehr zahlen.

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24.03.2016

Der Milchmarkt brennt!

Ernüchternder Bericht von einer gemeinsamen Veranstaltung von Bauernverband und BDM zur Milchkrise

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24.03.2016

Mehr Omega-3 bei Bio

Bio-Milch und Bio-Fleisch enthalten etwa 50 % mehr „gute“ Omega-3-Fettsäuren als vergleichbare konventionell hergestellte Produkte. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Universität Newcastle, die im British Journal of Nutrition veröffentlicht wurde. Es ist die bislang größte, systematische Analyse dieser Art. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die in Bio-Betrieben vorgeschriebene Grashaltung für Fleisch- und Milchrinder ausschlaggebend für die Unterschiede bei Omega-3-Fettsäuren und anderen Nährstoffen ist.

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23.03.2016

Konzentration der Agrarkonzerne – Monsanto greift nach Bayer

Wenn einer zuckt oder schluckt, dann gerät der nächste unter Druck: Die US-amerikanischen Konzerne DuPont und Dow Chemical hatten 2015 ihre Fusion angekündigt. Der Geschäftsbereich für Agrarchemie soll als eigenes Unternehmen aufgestellt werden. Nun meldete das Handelsblatt unter Berufung auf Insiderinformationen, dass der US-Konzern Monsanto Interesse an Bayer Crop Science, dem Agrarbereich des deutschen Chemieunternehmens, bekundet hat. Erste Gespräche haben stattgefunden. Vorstellbar seien Übernahme oder Formen der Unternehmenspartnerschaft. Im vergangenen Jahr hatte Monsanto mit Verhandlungen zum Kauf des Schweizer Konzerns Syngenta für Aufsehen g

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23.03.2016

Gockelprojekt in Baden-Württemberg zur Aufzucht von „Bruderhähnen“

Die Werbe-Erzeugergemeinschaft "08 – Eier aus Baden-Württemberg" hat einen Versuch gestartet: Von der Legehennenlinie 'Sandy' mit cremefarbenen Eierschalen werden neben 3.000 Legehennen auch 3.000 männliche Tiere aufgezogen. Die Gockel sollen nach 12 Wochen mit etwa 1.200 Gramm Lebendgewicht geschlachtet werden. Absatzmöglichkeiten für das Hähnchenfleisch müssen noch gefunden werden. Die Hennen bleiben bis zur Legereife 20 Wochen im Aufzuchtbetrieb und werden dann an Legehennenbetriebe zur Eiererzeugung verteilt. Um den Mehraufwand der Gockelaufzucht zu finanzieren, wird der Preis pro Ei um einige Cent erhöht. Die Möglichkeit, die "

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29.06.2018

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