24.03.2019

"Europas Tiere brauchen Sie"

Unter dem Motto „Europas Tiere brauchen Sie“ ruft der Deutsche Tierschutzbund (TSchB) in seinem soeben erschienenen Mitgliedermagazin „Du und das Tier“ zu einer regen Teilnahme an der Europawahl auf, denn „viele Probleme unserer Zeit sind nur noch gemeinsam zu bewältigen“. Dazu gehören für den TSchB neben den Fragen des Tierschutzes auch „Klima-und Umweltprobleme“, denn die machen „an den nationalen Grenzen keinen Halt“. Für den TSchB ist das EU-Parlament Teil der Lösung. „Es beschließt die überwiegende Mehrheit aller europäischen Richtlinien und Verordnungen gemeinsam mit dem Rat der Europäischen Union. Die Entscheidungen des EU-Parlamentes betreffe

weiter lesen...


22.03.2019

Dialog mit Verbänden In Niedersachsen

Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU nach 2020 und hier insbesondere die Umweltleistungen der landwirtschaftlichen Betriebe waren heute Thema eines Gesprächs von Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast und Umweltminister Olaf Lies mit fünf Verbänden. Der Einladung der beiden Minister gefolgt waren Vertreter des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM) und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) sowie das Landvolk Niedersachsen. Hintergrund war ein Positionspapier von NABU, BDM und AbL, das den Ministern am Rande des Januar-Plenums des nied

weiter lesen...


22.03.2019

EU-Rat macht halbherzigen Schritt bei langfristigem Klimaschutz

Einen aus Sicht von Germanwatch halbherzigen Beschluss hat der Europäische Rat heute zur Klima-Langfriststrategie der EU gefasst. Er bekennt sich zwar zum Ziel einer klimaneutralen EU und zu den Klimazielen von Paris. Aber es wird - anders als die EU-Kommission vorgeschlagen hatte - nicht klar gesagt, dass dies bis 2050 realisiert sein muss. Auf die Strategie zum Erreichen der Klimaneutralität wollen sich die Mitgliedsstaaten erst bis 2020 festlegen. Bei der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch stößt das auf Unverständnis. "Allein ein neuerliches Bekenntnis zum Pariser Klimaabkommen reicht nicht aus. Die Staats- und Regierungschefs der

weiter lesen...


22.03.2019

Otte-Kinast für gesetzliche Definition von Weidemilch

Die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) wirbt für ein europaweit gültiges Label für Weidemilch. Auf der vom europäischen Milchindustrieverband (European Dairy Association, EDA) veranstalteten „Dairy Policy Conference“ in Brüssel betonte die Ministerin, dass Verbraucher zunehmend bereit sind, einen höheren Preis für landwirtschaftliche Produkte zu zahlen, wenn diese unter besonderen Bedingungen erzeugt worden sind. Um die Weidehaltung wirtschaftlich attraktiv zu halten, habe man in Niedersachsen das Weidemilchlabel initiiert. „Wir sollten vermeiden, dass nun eine Flut von Labeln den Handel überschwemmt und für Verwirrung

weiter lesen...


22.03.2019

Zoll deckt Sozialversicherungsbetrug in der Fleischbranche auf

Das Hauptzollamt Bielefeld in Nordrhein-Westfalen hat langwierige Ermittlungen aus dem Bereich der Schwarzarbeit in der Fleischwirtschaft mit der Aufdeckung von Sozialversicherungsbetrug erfolgreich abgeschlossen. Ein deutscher Auftraggeber hatte über einen Zeitraum von über zehn Jahren polnische Unternehmen für die Fleischzerlegung in deutschen Schlachthöfen beauftragt. Die osteuropäischen Arbeitnehmer dieser Firmen wurden an die deutschen Schlachthöfe entsandt. Es wurden sozialversicherungsrechtliche Entsendebescheinigungen aus Polen vorgelegt, die bestätigten, dass die entsandten Arbeitnehmer in Polen sozialversichert waren. Die Ermittlungen des H

weiter lesen...


20.03.2019

Tönnies: „Stoppt endlich diesen Preiskrieg“

„Die Fleischbranche befindet sich im Wandel“, sagt Clemens Tönnies, geschäftsführender Gesellschafter der Tönnies Unternehmensgruppe anlässlich ihrer Jahrespressekonferenz am Stammsitz des Unternehmens im nordrhein-westfälischen Rheda-Wiedenbrück. Als Verarbeitungs- und Veredelungsbetrieb sieht er das Unternehmen zwischen landwirtschaftlicher Erzeugung und dem Lebensmitteleinzelhandel. „Wir tragen gemeinsam die Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung der Fleischbranche. Deshalb haben wir uns gemeinsam mit der Landwirtschaft auf den Weg gemacht“, sagt Tönnies. „Die großen Anstrengungen der Landwirte in den vergangenen Jahren müssen wir anerkennen

weiter lesen...


20.03.2019

AbL begrüßt Teilergebnis zu Glyphosat vor einem US-Gericht

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) begrüßt das jüngste Urteil zu Glyphosat in den USA. Dort hat der Chemiekonzern Bayer in der ersten Runde eines Gerichtsprozesses erneut eine Niederlage erlitten. Nach Ansicht der Geschworenen des Gerichts in San Francisco hat das glyphosathaltige Mittel Roundup der Bayer-Tochter Monsanto einen "erheblichen Faktor" bei der Entstehung der Krebserkrankung des Klägers Edwin Hardeman dargestellt. "Bäuerinnen und Bauern beobachten sehr aufmerksam die Glyphosat-Gerichtsverfahren in den USA gegen Bayer und Monsanto und begrüßen das aktuelle Teilergebnis. Demnach hat Roundup bzw. der Wirkst

weiter lesen...


20.03.2019

Arla Foods unterzeichnet Weidecharta des PRO WEIDELAND Programms

Die nach eigenen Angaben weltweit größte Molkereigenossenschaft, die schwedisch-dänische Arla Foods, hat im Beisein von Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht in Kiel die Weidecharta des PRO WEIDELAND Programms unterzeichnet. „Mit Einführung des Gütesiegels wollen wir die Anforderungen an unsere Weidemilch im Einklang mit unserer kürzlich veröffentlichten Nachhaltigkeitsstrategie noch einmal erhöhen. Denn Weidehaltung trägt zur biologischen Diversifizierung bei und Grünland bleibt als Kohlenstoffspeicher erhalten. Die Kriterien des PRO WEIDELAND Siegels sind ab sofort Teil unseres Arla Weidemilch Standards – sprich alle Arla

weiter lesen...


19.03.2019

Mehrheit der Bevölkerung für Insektenschutz und finanziellen Ausgleich für die Landwirtschaft

"Das Artensterben ist Fakt. Es brummt und summt immer weniger in unserer Landschaft", sagt Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), anlässlich der Vorstellung einer aktuellen Emnid-Umfrage für den BUND über das Insektensterben. "Die Lage ist dramatisch schlecht und verlangt nach wirksamen Lösungen. Und wieder einmal ist die Bevölkerung weiter, als es die Regierungskoalition ist. Eine überragende Mehrheit von 79 Prozent der Bevölkerung verlangt, dass es verbindliche Regelungen geben muss, die die Insekten schützen", so der BUND-Vorsitzende weiter. Eine Vielzahl von Studien deute darauf hin

weiter lesen...


18.03.2019

Für Wertschätzung von Mensch, Tier und Umwelt!

„Schon jetzt kann die Landesregierung einige wichtige und notwendige Maßnahmen für bäuerliche Landwirtschaft, Klima-, Natur- und Tierschutz sowie bessere Bedingungen in der Ernährungswirtschaft ergreifen.“ Das erklären in Niedersachsen Bäuerinnen und Bauern, von konventionell bis bio, von Tierhaltung bis Ackerbau, Verbraucher*innen, Imker*innen, Natur- und Tierschützer*innen, Umweltaktvist*innen, Aktive der Entwicklungszusammenarbeit, engagierte Jugendliche, Kämpfer für Arbeitnehmerrechte, Menschen aus Stadt und Land und rufen, um dem Nachdruck zu verleihen, zur Demonstration zu Fuß und mit Treckern am 23. März 2019 in Oldenburg auf. Sie wollen „klare

weiter lesen...


18.03.2019

AbL fordert Grunderwerbssteuerbefreiung für Existenzgründer statt für Investoren

In der aktuellen Diskussion um Anteilskäufe (Share Deals), mit denen Investoren grunderwerbssteuerbefreit und am Grundstücksverkehrsrecht vorbei Eigentum an Land erwerben, fordert die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) grundlegende Neuregelungen. Nicht Investoren sollen künftig von einer Befreiung der Grunderwerbssteuer profitieren, sondern junge Menschen, die sich in der Landwirtschaft eine Existenz aufbauen möchten. Egal ob Staatssekretär Hermann Onko Aeikens (CDU) im Bund oder Länderminister wie Till Backhaus (SPD) oder Claudia Dalbert (Grüne), ob Berichte von politischen Bund-Länder Arbeitsgruppen oder wissenschaftliche Studien –

weiter lesen...


18.03.2019

EU-Parlament begrenzt Handelsmacht von Supermarktketten

Die Handelsmacht von Supermarktketten gegenüber Lebensmittelproduzenten wie bäuerlichen Betrieben wird zukünftig begrenzt. Mit großer Mehrheit (589 dafür, 72 dagegen, neun Enthaltungen) stimmten die EU-Abgeordneten für die Richtlinie „Unlautere Handelspraktiken in den Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen in der Lebensmittelversorgungskette“. „In der Agrar- und Lebensmittelversorgungskette bestehen oft erhebliche Ungleichgewichte in Bezug auf die Verhandlungsmacht von Lieferanten und Käufern von Agrar- und Lebensmittelerzeugnissen. Diese Ungleichgewichte bei der Verhandlungsmacht haben mit hoher Wahrscheinlichkeit unlautere Handelspraktiken zur F

weiter lesen...


16.03.2019

Klöckner hat „ausschließlich die wirtschaftlichen Bedingungen der Großagrarunternehmer im Blick“

Deutliche Kritik am Umgang mit den Erfordernissen des Tierschutzes in der Nutztierhaltung übt der Strafrechtsprofessor Jens Bülte von der Universität Mannheim in einem Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT. Zwar reichten die gesetzlichen Regelungen zum Tierschutz wie zum Beispiel der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz oder das Verbot der Tötung von Tieren ohne „vernünftigen Grund“ im Tierschutzgesetz für Bülte im Prinzip aus. Aus wirtschaftlichen Gründen werde dem Tierschutz häufig jedoch nicht Rechnung getragen. Als Problemfelder benennt Bülte das Verordnungsrecht sowie den Vollzug. Im Verordnungsrecht werden die „abstrakten Vorgaben“ zum

weiter lesen...


16.03.2019

Junge Generation erwartet eine Politik, die ihre Zukunft sichert

Mit Protestaktionen in mehr als 100 Ländern und allein in Deutschland in fast 200 Orten haben hunderttausende Schülerinnen und Schüler an ihrem Aktionstag „Fridays for Future“ ein eindrucksvolles Zeichen für ernsthaftes Handeln gegen die Klimakrise und für eine sichere Zukunft gesetzt. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch zollt den Protestierenden großen Respekt und unterstützt die Anliegen der jungen Generation. "Die Schülerinnen und Schüler fordern ihre Grundrechte ein: Die Generation, die heute die Entscheidungen trifft, darf die Zukunft der kommenden Generationen nicht durch eine Eskalation der Klimakrise aufs Spiel setzen"

weiter lesen...


15.03.2019

AbL wirft Molkereien Preisdruck vor

Der Lebensmitteleinzelhandel steigerte seinen Milch-Umsatz 2018 durch höhere Preise. Molkereien zahlten den Bauern aber weniger. Ein neuer Appell des Bundesministeriums an die Molkereien reicht nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft nicht. Im Vorfeld der Frühjahrsverhandlungen zwischen den Molkereien und den Ketten des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) wirft die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) der Molkereibranche bewussten Preisdruck zulasten der Milchbauern vor: „Neuen Zahlen zufolge machten die deutschen Handelsketten im Jahr 2018 mit Trinkmilch und anderen Milchprodukten ein deutliches Umsatzplus von 5 Proz

weiter lesen...


15.03.2019

AbL: Klimaschutz jetzt konsequent anpacken

Bauern solidarisieren sich mit protestierenden Schüler*innen und Student*innen. Der Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL e.V.) unterstützt die Schüler*innen und Student*innen in ihrem Protest für konsequenten Klimaschutz. In einer Grußadresse an die Bewegung „Fridays for Future“ sagt Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der AbL: „Wir möchten Euch danken und ermutigen, Eure konsequenten Proteste für Klimaschutz fortzusetzen. Wie niemand anders bringt Ihr als junge Menschen glaubhaft die Sorge um die Zukunft unserer Lebensgrundlagen zum Ausdruck. Ihr macht das seit Wochen mit sehr viel Phantasie und großem Engagement. A

weiter lesen...


14.03.2019

Zertifizierte Transportrouten für den Drittlandexport

Angesichts der Diskussion um Lebendtiertransporte und der von einzelnen Bundesländern vorgenommenen Transportstopps ist für das Landesteam Schleswig-Holstein des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM) „schon jetzt für die Milchviehbetriebe in ganz Deutschland ein riesiger Imageschaden entstanden, der auch negative ökonomische Folgen haben wird“. Das BDM-Landesteam hat sich vor diesem Hintergrund „in deutlicher Form“ in fünf Punkten positioniert. 1. Das Krisenmanagement sowie die Kommunikation der handelnden Akteure muss deutlich verbessert werden.2. Die Transparenz der Transporte des Lebendviehs sowie die Schlacht- und Haltungsbedingungen in

weiter lesen...


14.03.2019

Einheitliches Vorgehen bei Tiertransporten gefordert

Nach Bayern und Schleswig-Holstein hat auch Hessen Lebendtiertransporte in bestimmte Drittstaaten der EU vorläufig gestoppt. „Tierschutz darf nicht an der Außengrenze der EU enden. Bei Tiertransporten in Drittländer kommt es leider immer wieder zu Verstößen gegen tierschutzrechtliche Mindeststandards“, erklärt Hessens Landwirtschaftsministerin Priska Hinz. Deshalb wird Hessen – zunächst befristet bis zum 14. April 2019 – Lebendtiertransporte nach Aserbaidschan, Ägypten, Algerien, Jemen, Jordanien, Kasachstan, Kirgisistan, Libanon, Marokko, Syrien, Tadschikistan, Türkei, Turkmenistan und Usbekistan aussetzen. Der Transport-Stopp ist zunächst befristet,

weiter lesen...


13.03.2019

Weidemilch tut Kühen gut. Wer bezahlt?

Handelsketten reagieren auf Druck von NGOs und fordern Weidehaltung. Die fördert die Tiergesundheit der Kühe. Aber wer bezahlt den Bauern die höheren Kosten? Um ihre Forderungen nach Veränderungen in der Landwirtschaft durchzusetzen, richten sich Organisationen (NGOs) wie Greenpeace immer stärker an die großen Handelsketten wie Rewe, Aldi, Lidl und Edeka. Einblick in diese Strategie gab Martin Hofstetter, Greenpeace-Agrarexperte, auf der Milchtagung von AbL, KLJB und Universität Kassel am Montag in Warburg-Hardehausen: „Der Lebensmitteleinzelhandel ist stark konzentriert in großen Handelsketten, die untereinander in hartem Wettbewerb stehen. Und sie

weiter lesen...


12.03.2019

Umfassender Bienenschutz in ganz Europa

Die beiden grünen Europa-Politiker Maria Heubuch und Martin Häusling haben sich heute in einem offenen Brief, der auch von Vertretern anderer Parteien wie beispielsweise der SPD-Europaabgeordneten Maria Noichl unterzeichnet wurde, an Bundeskanzlerin Merkel, Landwirtschaftsministerin Klöckner und Umweltministerin Schulze und die Bundesregierung gewandt und sie zum Handeln beim Bienenschutz aufgefordert. Anlass ist der Vorschlag der EU-Kommission, die Bienenleitlinien der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zur Zulassung von Pestiziden abzuschwächen. Damit würden bienenschädliche Pestizide am Markt bleiben oder neu zugelassen werden.

weiter lesen...


Sie sehen Artikel 41 bis 60 von 738

Kostenloser Nachrichtenbrief

Kontakt

Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: verlag@bauernstimme.de
Telefon: 02381-49-22-88
Telefax: 02381-49-22-21

Lesen Sie auch Artikel der Bauernstimme

03.04.2019

Unabhängige Bauernstimme: Bauern und Bäuerinnen haben extrem