16.05.2019

Europäisches Patentamt erteilt Patent auf Lachse

Das Europäische Patentamt (EPA) hat ein Patent auf Lachse erteilt, die mit bestimmten Pflanzen gefüttert wurden (EP1965658), das teilt die Organisation „NO PATENTS ON SEEDS!“ mit. Patentiert wurde demnach das Futtermittel, die Haltung der Fische und ihre Fütterung, die Fische selbst, sowie das Fischöl. Die Fische sollen mit herkömmlichen oder auch gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert werden. Lebensmittel, die von diesen Lachsen stammen, sollen in der Folge einen erhöhten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren aufweisen. Derartige Fettsäuren werden oft als gesundheitlich wertvoll bezeichnet. Diese Idee ist keineswegs neu: Es ist bekannt, dass beispielsweis

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16.05.2019

Europawahl: Aufbruch in ein nachhaltiges Europa

Aus Sicht des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und seiner Jugendorganisation, der BUNDjugend, ist die Europawahl am 26. Mai eine Umweltwahl. In einer repräsentativen Kantar Emnid-Umfrage für den BUND maßen 83 Prozent der Befragten dem Umweltschutz eine große bis sehr große Bedeutung für das nächste EU-Parlament bei und 81 Prozent sprachen sich für eine Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik durch eine stärkere Bindung der EU-Fördergelder an Arten-, Tier, Klima- und Umweltschutz aus. In dem Umfrageergebnis sieht der BUND-Vorsitzende die Bedeutung des Umwelt- und Naturschutzes bestätigt. „Der Schutz unserer Umwelt bewegt die Menschen. Fri

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16.05.2019

EU: Mehrheit der Agrarminister will Gentechnikrecht überarbeiten

Eine Mehrheit der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) hat sich beim Agrarrat am Dienstag dafür ausgesprochen, dass die nächste Europäische Kommission das Gentechnikrecht zeitnah entsprechend der wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen überarbeiten soll. Das sei eine Konsequenz aus dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Juli 2018, sagte EU-Agrarkommissar Phil Hogan nach dem Treffen. Die Frage, ob dabei neue gentechnische Verfahren wie Crispr-Cas9 als Gentechnik reguliert bleiben sollen, ist in Europa wie in Deutschland weiter umstritten. Während etwa Holland auf das Potential neuer Züchtungstechniken verwies und die Re

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16.05.2019

„Bitte gehen Sie zur Wahl!“

„Bitte gehen Sie zur Wahl der zukünftigen EU-Abgeordneten und nutzen Sie Ihr Wahlrecht!“ Diese Bitte äußert der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM), denn „wir brauchen deutliche Veränderungen in der EU-Agrarpolitik, das geht nur mit Abgeordnet*innen, die in die Zukunft denken und für Lösungen offen sind, die den Menschen dienen und nicht nur den Konzernen“, so der BDM. Dabei gilt für den BDM: „Protestwahl hilft genauso wenig wie Wahlverzicht!“ Für den BDM ist die Europawahl wichtig für die Landwirtschaft, daher lohne sich ein Blick auf die unterschiedlichen Positionen der antretenden Parteien, wie sie beispielsweise Wahlprüfsteine darstellen

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13.05.2019

Fläche für Logistikzentrum besetzt

Teile der 80 Hektar für ein Logistikzentrum bei Neu-Eichenberg im Werra-Meißner-Kreis/Hessen sind von Umweltaktivisten der „Aktionsgruppe Acker bleibt“ besetzt worden. Sie bauten Zelte auf und pflanzten Gemüse. Das Land Hessen will die Besetzung laut Medienberichten zunächst dulden. Das Ziel der Aktivisten ist es unter anderem, der Dietz AG, die das Logistikzentrum plant, wie auch den für die Genehmigung zuständigen Behörden und Institutionen sowie Parteivertretern zu zeigen, dass es Menschen gibt, die sich gegen den Bau des Logistikgebiets und die damit verbundene Versiegelung von Ackerflächen und Zerstörung von Lebensgrundlagen stellen. Neben der

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13.05.2019

BUND begrüßt die Forderung der Umweltministerkonferenz

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) begrüßt die von den Umweltministerinnen und Umweltministern der Bundesländer geforderte Verschärfung des Düngerechts. "Der BUND begrüßt den Beschluss der Umweltministerkonferenz für mehr Gewässerschutz und die Verschärfung des Düngerechts“, erklärt der Leiter Agrarpolitik beim BUND, Christian Rehmer. „Während sich die Agrarlobby und Teile der Agrarpolitik immer noch gegen die überfälligen Verschärfungen von Vorschriften für das Düngen mit Gülle oder Kunstdünger wehren, thematisiert die Umweltministerkonferenz die Versäumnisse. Sie weist auf die enormen Umwelt-Auswirkungen der Belastung durch Nitrat und P

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13.05.2019

Umweltminister für verstärkte Anstrengungen beim Düngerecht

Die in der vergangenen Woche in Hamburg stattgefundene Umweltministerkonferenz (UMK) stellt fest, „dass der hohe Eintrag von Stickstoffverbindungen in Boden, Wasser, Luft und schützenswerte Lebensräume eines der großen Umweltprobleme darstellt und in einigen Regionen die Trinkwasserversorgung verteuert und gefährdet“. Die Umweltministerinnen und -minister von Bund und Ländern bekräftigen daher ihre Forderung nach einer integrierten Stickstoffstrategie. Die Wirkung der derzeitigen Düngeverordnung hält die UMK „für nicht ausreichend, um die sich aus Wasserrahmenrichtlinie, Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie und Nitratrichtlinie ergebenden Gewässerschutzzi

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13.05.2019

Frankreich: Monsanto ließ Listen über Kritiker erstellen

Die französische Justiz ermittelt gegen die Bayer-Tochter Monsanto. PR-Agenturen sollen im Auftrag des Unternehmens 2016 illegale Listen von kritischen Politikern, Wissenschaftlern und Journalisten angelegt haben. Bayer entschuldigte sich für dieses Verhalten. „Zweihundert Namen. Politiker und Beamte, Journalisten, Leiter von Berufs- und öffentlichen Organisationen und sogar Wissenschaftler. Zeile für Zeile werden ihre Identitäten und Meinungen zu Glyphosat, Pestiziden oder GVO in zwei sorgfältig ausgefüllten Tabellen dargestellt.“ Mit diesen Worten beginnt die französische Tageszeitung Le Monde ihren Bericht. Ihr und dem Sender France 2 waren USB-Sti

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10.05.2019

Gentechnik durch die Hintertür ist undemokratisch

Aus Anlass des Streites über die Bewertung der neuen Gentechnik-Verfahren zwischen dem Bundeslandwirtschaftsministerium und dem Bundesumweltministerium fordert die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft die Anwendung der Gentechnik-Regulierung auf die neuen Techniken. „Die neuen Verfahren wie CRISPR & Co. sind wissenschaftlich klar als Gentechnik einzustufen. Sie sind nach dem Gentechnikrecht zu regulieren, dies hat auch der Europäische Gerichtshof EuGH in seinem Urteil vom 25. Juli 2018 eindeutig bestätigt. CRISPR & Co. sind noch sehr junge Techniken, mit denen es keinerlei Erfahrungen auf dem Acker gibt, geschweige denn eine systemati

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10.05.2019

Isoflurannarkose ist kostengünstig und praktikabel

Der Vorstandssprecher von NEULAND, dem Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung, Jochen Dettmer begrüßt die Entscheidung des Bundeskabinetts zur Ferkelbetäubungssachkundeverordnung und weist gleichzeitig die Kritik einiger Bundestagsabgeordneter und Verbände an der Isoflurannarkose für die Ferkelkastration entschieden zurück. „Schon bei der Anhörung des Ernährungsausschuss des Deutschen Bundestages zur Ferkelkastration am 26.11.18 habe ich aus den 10-jährigen Erfahrungen im NEULAND-Qualitätsfleischprogramm darauf hingewiesen, dass bei Förderung und der Durchführung der betäubten Kastration durch den Landwirt das Verfahren sehr koste

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10.05.2019

„Mit einem starken europäischen Parlament den Systemwechsel einleiten!“

Die Wahlen zum Europaparlament sind für die Agrarpolitik und für die Ausrichtung des Ernährungssystems von zentraler Bedeutung. Für den Vorstand des AgrarBündnisses – einem Zusammenschluss von Organisationen aus Landwirtschaft, Umwelt- und Tierschutz, Verbraucher- und Entwicklungspolitik – geht es bei dieser Wahl um den Erhalt bäuerlicher Betriebe, um eine weitere Ökologisierung der gesamten Landwirtschaft, um den Ausbau artgerechter Tierhaltung, um fairen Handel, um mehr Klimaschutz und nicht zuletzt um gutes Essen. Dazu gehört auch die Anpassung des Fleischkonsums an die nachhaltige Leistungsfähigkeit des Ernährungssystems. Das AgrarBündnis ruft an

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10.05.2019

Grünes Licht für Wolfsjagd als Managementmaßnahme

Der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs hat sich laut einer Mitteilung des Deutschen Jagdverbandes (DJV) für die Genehmigung der Wolfsjagd in Ausnahmefällen ausgesprochen. Konkret geht es in dem Verfahren laut DJV um die Frage, unter welchen Bedingungen Finnland von den strengen Schutzbestimmungen der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH) abweichen darf, um eine Jagd auf Wölfe nach Artikel 16 zuzulassen. Die Stellungnahme des Generalanwalts sei zwar nicht bindend, werde jedoch normalerweise vom Gerichtshof befolgt. Das Urteil wird in der zweiten Hälfte dieses Jahres erwartet. Finnland habe unter anderem geltend gemacht, dass es Ziel der geplant

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08.05.2019

Ferkelkastration: Bundeskabinett ermöglicht Narkosemethode durch Landwirte

Künftig können auch Landwirte oder andere sachkundige Personen das Narkosemittel Isofluran bei der Ferkelkastration einsetzen. Das hat das Bundeskabinett beschlossen. Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner betont: "Mir ist es wichtig, bereits jetzt in der Übergangsfrist Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration zu schaffen. Nach der Entscheidung von Bundestag und Bundesrat habe ich daher rasch reagiert und die Isofluran-Verordnung vorangebracht, mit der sich heute das Bundeskabinett befasst hat. Nach ihrem Inkrafttreten wird es den Landwirten möglich sein, die Vollnarkose zur wirksamen Schmerzausschaltung mit diesem Mittel selbst durchz

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08.05.2019

Deutschland tritt Tropischer Waldallianz bei

Das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) haben den Beitritt Deutschlands zur Tropischen Waldallianz verkündet. Durch den Beitritt baut die Bundesregierung nach eigenen Worten „ihr aktives Engagement für entwaldungsfreie Lieferketten aus“. Bereits seit vielen Jahren unterstützten beide Ministerien „umfangreiche Maßnahmen zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung von tropischen Wäldern“. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Tropische Wälder sind von globaler Bedeutung für den Schutz des Klimas und der biologischen Vielfalt. Angesichts des dramatischen Ausmaßes der Waldzerstörung müssen wir unsere Anstrengungen

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08.05.2019

Bauernbund schreibt Merkel zur Düngeverordnung

Der Bauernbund Brandenburg hat sich in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt mit der Bitte, sich für eine ökologisch wirksame und ökonomisch angemessene Düngeverordnung einzusetzen. "Weder die Düngeverordnung 2017 noch die geplanten Verschärfungen lösen das Problem", sagte Bauernbund-Präsident Marco Hintze, der in Krielow im Havelland Ackerbau und Mutterkuhhaltung betreibt: "Das ist wie wenn man wegen einer Handvoll Raser überall Tempo 30 vorschreibt, statt an den Unfallschwerpunkten Blitzer aufzustellen." Die EU-Nitratrichtlinie schreibe die flächendeckende Gültigkeit von Düngeregeln keineswegs vor, argumenti

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05.05.2019

„Ein Europa für Alle: Deine Stimme gegen Nationalismus!“

Zu Demonstrationen „Für die Zukunft Europas, gegen Nationalismus!“ rufen europaweit zahlreiche Organisationen für Sonntag, den 19. Mai, auf. „Die Europawahl am 26. Mai 2019 ist eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der Europäischen Union. Nationalisten und Rechtsextreme wollen mit ihr das Ende der EU einläuten und Nationalismus wieder groß schreiben. Ihr Ziel: Mit weit mehr Abgeordneten als bisher ins Europaparlament einzuziehen. Wir alle sind gefragt, den Vormarsch der Nationalisten zu verhindern“, heißt es in dem Aufruf der Veranstalter unter dem Titel „Ein Europa für Alle: Deine Stimme gegen Nationalismus“. Und weiter: „Wir halten dagegen, we

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04.05.2019

Mit letztem EU-Gipfel vor der Europawahl Zeichen setzen

Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungen der EU-Staaten auf, den Gipfel in Sibiu/Rumänien zur Zukunft der EU am 9. Mai auch zu einem europäischen Klimagipfel zu machen. „Wenn Sibiu ein EU-Zukunftsgipfel werden soll, dann muss es auch ein Klimagipfel werden. Dafür sollte sich die Bundesregierung mit Nachdruck einsetzen", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Es geht darum, dass die Staats- und Regierungschefs den Schutz der Bürger vor der Klimakrise durch Klimaschutz und -anpassung als einen zusätzlichen Grundpfeiler der europäischen Zusammenarbe

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04.05.2019

Agrarimporte aus Brasilien befeuern Umweltzerstörung und Konflikte

In einem offenen Brief an die Europäische Kommission fordern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der EU sowie indigene Gruppen Brasiliens, bei den laufenden Verhandlungen der EU mit Brasilien im Rahmen eines möglichen Freihandelsabkommens mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur Umwelt- und Menschenrechtsaspekte zu berücksichtigen. Unter der derzeitigen Regierung Brasiliens sei das Pochen auf nachhaltigen Handel noch dringender geworden. Mit initiiert von Wissenschaftlern am Geographischen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), wurde die Petition bisher von mehr als 600 Forschenden aus allen Ländern der Europäischen Union sowi

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04.05.2019

Apetito schließt sich Masthuhn-Initiative an

Nach Gesprächen mit der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt hat der Tiefkühl- und Verpflegungsspezialist Apetito bekanntgegeben, künftig nur noch Hähnchenfleisch zu beziehen, das den Kriterien der Europäischen Masthuhn-Initiative entspricht. Die Albert Schweitzer Stiftung hat die Initiative gemeinsam mit knapp 30 weiteren Tierschutzorganisationen wie dem Deutschen Tierschutzbund, PROVIEH und Vier Pfoten ins Leben gerufen, um die Haltung der Masthühner zu verbessern. Die Kriterien der Europäischen Masthuhn-Initiative liegen laut Stiftung deutlich über dem tierschutzrechtlich vorgeschriebenen Niveau. Unter anderem sehen sie eine geringere Besa

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03.05.2019

Bundesregierung unterstützt mit Bürgschaften umstrittene Lebendtiertransporte

Im Zeitraum von 2013 bis heute hat die Bundesregierung 20 Einzeldeckungen, sogenannte Exportkreditgarantien oder auch Hermesbürgschaften, für Exporte deutscher Unternehmen mit direktem Bezug zu agrarindustriellen Tierhaltungsanlagen in Höhe von rund 124 Mio. Euro übernommen, darunter auch Garantien für zwei Lieferungen von Zuchtrindern nach Ägypten in Höhe von 1,5 Mio. Euro und 1,9 Mio. Euro. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor. "Es ist bestürzend, dass die Bundesregierung diese Geschäfte mit Millionenbeträgen absichert, statt die Tiere vor den tagelangen Transporten in Hitze und Enge zu schützen"

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