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16.07.2015
mn

Milchpreistief

Bei der Handelsplattform Global Dairy Trade ist der Preis über alle Milchprodukte vom ohnehin niedrigem Niveau noch einmal um über 10 % gefallen. Mit 566 Punkten unterschreitet der Price-Index den bisherige Tiefstand des Krisenjahres 2009 mit 573 Punkten. Auch für die Entwicklung des Milchpreises in Deutschland werden dieser Entwicklung Folgen haben. Für die Anfang August mit dem Einzelhandel abzuschließenden neuen Butter-Kontrakte werden diese Preisvorgaben eine der Grundlagen bei den Verhandlungen sein. Die Entwicklung zeigt, wie hoch die aktuelle Milchanlieferung weltweit ist. Dass deutsche Molkereien mit zuletzt vom Bauernverband ins Spiel gebrachten Exportoffensiven bei diesen Preisen konkurrieren können ist fraglich. In jedem Fall werden sie dies nur dann können wenn die Rohstoffpreise in für die Milcherzeuger ruinöse tiefen fallen. Wenn die Molkereien mit ihren Produkten nicht in den Exportmarkt gelangen können bleiben sie aber dem Preisdiktat der Discounter ausgesetzt, ebenfalls zu Lasten der Milchbauern. Eine aktuelle Stellungnahme des Bundesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft zum Milchpreis, siehe unten.