Artikel aus der Bauernstimme

02.01.2018

Wir sehen uns in Berlin!

02.01.2018

Es muss gehandelt werden

02.01.2018

Viel mehr als ein Vertrag

Registrieren Sie sich für den Nachrichtenbrief

Warenkorb

Ihr Warenkorb enthält keine Artikel
zum Warenkorb

Kontakt 

AbL Bauernblatt Verlags-GmbH
Bahnhofstr. 31
59065 Hamm
Tel.: 02381/492288
Fax: 02381/492221  

verlag[at]bauernstimme.de

14.07.2015
mn

„Schießen! Sofort schießen!“

Und sie leben doch, die alten Feindbilder zwischen Naturschützern und Bauern. Zu diesem Schluss jedenfalls kommt man nach dem Lesen eines Interviews, dass die tageszeitung aus Berlin mit dem Geschäftsführer des Bauernbunds Brandenburg geführt hat. Thema: Wölfe. Sobald die sich aus den Schutzgebieten wagen gibt es nach Ansicht des Bauernvertreters nur eine Lösung: „Schießen! Sofort schießen“ Dabei versuchen die Beteiligten, Naturschützer, Bauern, Schäfer und Behördenvertreter, seit vielen Jahren mit runden Tischen, Ausgleichszahlungen und vor allem viel Informationsarbeit das nicht nur unproblematische Miteinander zu gestalten. Das es weitaus mehr Möglichkeiten als den Abschuss gibt zeigen die Erfahrungen der vergangenen Jahre. Wolfsrudel sind scheu und leben zurückgezogen, sie meiden den Menschen. Andererseits beansprucht ein Rudel mehrere 10.000 ha als Revier. Schon aus diesem Grund ist die Angst von immer mehr Wölfen im gleichen Gebiet unbegründet. Seit der Wiedervereinigung 1990 stehen Wölfe unter Naturschutz und dürfen , anders als in der DDR, nicht geschossen werden. Seitdem siedelten sich verschiedene Rudel in Sachsen und Brandenburg an. Inzwischen gibt es auch Wolfsvorkommen in den westlichen Bundesländern. Das Land Sachsen informiert umfangreich über den Wolf und den Umgang mit den neuen alten Mitbewohnern.

Dateien:
Mit_W_lfen_leben_Auflage4_RZ-web.pdf1,30 Mi