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22.06.2015
mn

Preis für Netzwerk Solidarische Landwirtschaft

Das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft wurde mit dem Nachhaltigspreis der Neumarkter Lammsbräu, dem „Lämmchen, ausgezeichnet. In seiner Lausdatio bezeichnete Alexander Gerber, Vorstand bei Demeter, solidarische Landwirtschaft als Modell für die Zukunft, das nicht nur eine individuelle Lösung zwischen landwirtschaftlichem Betrieb und Verbrauchern bietet, sondern auch als politisches Statement, damit Landwirtschaft eine andere Stellung in unserer Marktwirtschaft erreicht. Immer mehr Menschen wollten das Verhältnis zwischen Landwirt und Verbraucher ändern. Auch wenn die meisten an den üblichen arbeitsteiligen Handelsprinzipien hängen, entdecken immer mehr den Charme und die Chance der direkten Beteiligung. Für die Betriebe biete die solidarische Landwirtschaft die Möglichkeit einer wirtschaftlichen Zukunft. Über das im Juli 2011 gründete Netzwerk solidarische Landwirtschaft, das jetzt mit dem Lämmchen des Lammsbräu-Nachhaltigkeitspreises geehrt wurde, organisieren sich Deutschlands Solidarhöfe, Gärtnereien sowie interessierte Bürger. Mit Hilfe dieser Plattform gelingt es den vielen Initiativen und SoLaWi-Regionalgruppen in ganz Deutschland sich zu vernetzen und auszutauschen. Auf diese Weise, so Gerber, wirke das Konzept gegen die Entfremdung des Menschen von der Natur.