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21.06.2015
mn

Tonne statt Teller

30 bis 40 Prozent der Lebensmittel gehen verloren

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des WWF. Die Studie beginnt ihre Betrachtung zum Zeitpunkt der Ernte auf dem Feld. Möglich Verluste durch Schädlinge, Trockenheit usw. fließen nicht in die Datenerhebung ein. Schon während der Ernte gehen ca. 3 Prozent des Ernteprodukts verloren. Ähnlich hoch ist die Verlustrate bei der ersten Sichtung bzw. Sortierung des Ernteguts. Deutlich höher, nämlich ca. 5 Prozent betragen die Verluste bei Gemüse, das aufgrund optischer und anderer Qualitätsmängel teilweise gar nicht erst geerntet wird. Auch bei Tieren insbesondere bei Geflügel treten Verlust auf dem Weg in den Schlachthof von ca. 3 Prozent auf. Bei größeren Tieren liegen diese unter einem Prozent. Bis zu diesem Punkt in der Kette, so die Autoren der Studie, sind die Verluste derzeit kaum zu minimieren. Dies ändert sich in den folgenden Schritten. Die Verluste während der Verteilung, 14 Prozent, sind nahezu gänzlich vermeidbar. Auffallend ist, dass die Verluste entlang der Kette, vom Produzenten bis zum Endverbraucher, immer weiter ansteigen. Die höchsten Verluste findet man in der Folge auch bei den Großverbrauchern mit 19 Prozent und beim Endverbraucher mit 39 Prozent. Jeder Haushalt in Deutschland wirft demzufolge im Durchschnitt fast die Hälfte der gekauften Lebensmittel weg. Fasst man die Verluste entlang der gesamten Kette vom Feld zum Teller zusammen, dann gehen bei Großverbraucher in etwa 32 %, bei Kleinverbrauchern, d. h. vor allem Haushalten, 68 % der gesamten Lebensmittel verloren. Die gesamte Studie siehe unten

Dateien:
30992438_33673833_data_WWF_Studie_Das_grosse_Wegschmeissen.pdf.pdf1,63 Mi