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15.06.2015
mn

Volksbegehren gegen Massentierhaltung startet in Brandenburg

Initaiv gegen Massentierhaltung

Vom 15. Juli bis zum 14. Januar 2016 sind alle Brandenburger ab dem 16. Lebensjahr aufgerufen sich am Volksbegehren „gegenMassentierhaltung“ zu beteiligen. Die Initiative Agrarbündnis Berlin-Brandenburg reagiert mit dem Volksbegehren auf die breite Ablehnung, die eine von 34.000 Bürgern unterstütze Volksinitiative im Potsdamer Landtag erfahren hatte. Die Volksinitiative hatte den Landtag aufgefordert zu beschließen, dass ausschließlich die artgerechte Haltung von Tieren finanziell gefördert wird. Darüber hinaus sollte das Abschneiden („Kupieren“) von Schwänzen und Schnäbeln bei Schweinen und Hühnern verboten werden. Daneben forderten die Unterzeichner ein Verbandklagerecht für Tierschutz einzuführen. Mit der Weiterverfolgung des direktdemokratischen Instrumentes des Volksbegehrens wollen die Initiatoren ihre Forderungen nach mehr Tierwohl und dem Stopp von Mega-Mastanlagen durchsetzen. Neben der direkten Stimmabgabe im Wahllokal, gibt es auch die Möglichkeit zur Briefwahl.