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13.06.2013
Pressemeldung

Kein Glyphosat mehr vor der Ernte!

Einsatz des Pflanzenschutzmittels vor der Ernte und in Kleingärten sofort stoppen

„Auf den Einsatz des Pflanzenschutzwirkstoffs Glyphosat vor der Ernte und in Kleingärten muss umgehend verzichtet werden“, fordert Bernd Voß, Bauer aus Schleswig-Holstein und Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), auch als Reaktion auf die heute in Berlin vorgelegte europäische Glyphosat-Untersuchung des BUND.

Wie die AbL mitteilt, ist Glyphosat der Wirkstoff unter anderem des in der Landwirtschaft sowie in Kleingärten weit verbreiteten Herbizides „Roundup Ready“, das alle grünen Pflanzen abtötet. In den letzten Jahren wird es in einigen Regionen zunehmend vor der Ernte von Getreide eingesetzt, um die Ernte zeitlich zu steuern und zu erleichtern (so genannte Sikkation).

Voß: „Wir haben als bäuerliche Interessenvertretung Bundesministerin Aigner sowie die Länderagrarminister vor der Agrarministerkonferenz von Bund und Ländern im April dieses Jahres aufgefordert, als ersten Schritt diesen Einsatz von Glyphosat vor der Ernte zu beenden, um Rückstände in Lebens- und Futtermitteln zu vermeiden. Bislang haben die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker entweder gar nicht oder abwiegelnd reagiert.
Mehr noch: Die Bundesregierung und die EU-Kommission haben noch mal grünes Licht für eine Verlängerung der Zulassung bis 2015 gegeben. Dies ist unverantwortlich.“

„Wir Bauern wollen nicht die Handlanger der Chemiekonzerne sein, die keine Verantwortung für die Auswirkungen ihrer Produkte übernehmen. Die landwirtschaftlichen Produktionsverfahren haben sich in den letzten Jahren immer mehr auf den Einsatz von Glyphosat in verschiedenen Bereichen eingestellt. Da müssen wir raus und aktiv Auswege suchen. Wir wollen runter von der Anklagebank der Gesellschaft und wollen sichere, gesunde Lebensmittel erzeugen. Deshalb unsere Forderung an die Bundesregierung, endlich tätig zu werden.“

Kontakt für die Redaktionen: Bernd Voß: Tel.: 0173-9135092

zur BUND-Studie hier