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09.08.2017
mn

Rein rechnerisch ist die Nachfolge gesichert

Zwei göttinger Agrarökonomen, Prof. Stephan von Cramon-Taubadel und Dr. Carsten Holst, haben berechnet, dass es in den kommenden Jahren keine Nachwuchslücke bei landwirtschaftlichen Betriebsleitern gibt, obwohl sie in ihrer Studie feststellen, dass im Jahr 2010 lediglich bei 37 % aller Haupterwerbsunternehmen die Hofnachfolge geklärt war und bei Nebenerwerbsunternehmen sei sogar nur die Zukunft jedes vierten Betriebes gesichert gewesen sei. Aus diesen zahlen leiten bis zum Jahr 2031 einen Personalbedarf von 3.500 einsteigenden Betriebsleitern ab. Genauer gesagt, 2 400 Geschäftsführer für Einzelunternehmen, 900 Nachfolger für Betriebsleiter von Personengesellschaften sowie 200 neue Betriebsleiter für juristische Personen. Das es bei vielen seit Generationen in Familienbesitz befindlichen Höfe nicht einfach mit einer Stellenbesetzung getan ist, sondern die gesamte Hofnachfolge, die Auszahlung möglicher Erben bei gleichzeitiger ökonomischer Überlebensfähigkeit des Betriebs zu realisieren ist wird nicht angesprochen. Gerade hierin liegt aber dar der gesellschaftliche Sprengstoff. Wenn Höfe nicht weitergeführt, sondern die Flächen verpachtet werden fürht dies zu immer weniger dafür immer größeren Unternehmen. Die gesellschaftliche Bedeutung landwirtschaftlicher Betriebe am kulturellen Leben nimmt immer weiter ab. Dabei ist sie eine wichtige Säule der Entwicklung ländlicher Räume.