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20.02.2017
mn

Klimawandel bedroht Kleinbauern

Vor allem in Entwicklungsländern müssen sich die Kleinbauern in Zukunft verstärkt an den Klimawandel anpassen, betonte der Generaldirektor der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), José Graziano da Silva. Dies sei umso Wichtiger, als den Kleinbauern eine besondere Rolle bei der Bekämpfung des Hungers und der Armut zukommt, so da Silva. Konkret nannte der Generalsekretär den Einsatz von Gründüngung, ein nachhaltiges Bodenmanagement, den Umstieg auf Agroforstwirtschaft sowie eine bessere Integration der Tierproduktion in Anbausysteme als zukünftige Ziele. Gleichzeitig beschrieb daSilva die Hindernissse auf dem Weg zu einer klimaangepasten Landwirtschaft. So kritisierte der aus Brasilisen stammende FAO Generaldirektor den mangelnden Zugang der Betroffenen zu Krediten und Märkten. Auch fehle das Wissen und bestünden in der Folge Informationsdefizite. Ein großes Problem, auch vor dem Hintergrund des zunehmenden Engageents von Agrokonzernen sind die Unsicherheiten über die Grundbesitzverhältnisse. Grundlegend ist auch der freie Zugang zu Wasser und einem nachhaltigen Wassermanagement.