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30.01.2017
cs

EDEKA sorgt für Unmut bei Biobauern

Um die Arbeitsbedingungen auf Großbetrieben in Lebensmittelerzeugung und -verarbeitung auch unter Berücksichtigung der sozialen Belange zu überprüfen, wurde 2013 von den Ketten des Lebensmittelhandels ein zusätzlicher Standard, GRASP, eingeführt. Dagegen hat sich besonders auf Seiten ökologisch wirtschaftender bäuerlicher Betriebe eine breite Front gebildet, da sie zwar bei einer Verpflichtung zur Teilnahme einmal mehr Kosten- und Kontrollaufwand tragen müssten, allerdings bei ihren Größenordnungen kaum für den Sachverhalt – die Arbeitsbedingungen – relevante Informationen übermittelt werden könnten. Die Art und Weise, in der die Daten eines Betriebs nichtsdestotrotz erhoben würden, wäre allerdings ein klarer Verstoß gegen den Datenschutz. In Zusammenarbeit mit allen Anbauverbänden des ökologischen Landbaus wurden daraufhin die jeweiligen Verbandsrichtlinien um entsprechende Kriterien erweitert, die in der Bio-Kontrolle nun mit abgeprüft werden. Nachdem fast alle Handelsketten diese Erweiterung der Ökostandards im Sozialbereich als gleichwertig zu GRASP anerkannt haben, kommt jetzt EDEKA mit einer erneuten Forderung nach GRASP als Standardzertifizierungsinstrument. Das sorgt für breiten Protest auf Seiten der Bauern und Bäuerinnen. Sie sind sich sicher, so ein Sprecher eines Erzeugerzusammenschlusses, dass sie gute Argumente haben, um GRASP abzulehnen und werden sich weiter nach den Sozialstandards der Verbände zertifizieren lassen.