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17.01.2017
mn

Mehr Probleme in großen Ställen

Bezug nehmend auf die Fallstudie „Zusammenhang zwischen Bestands-, Gruppengröße und Indikatoren des Tierwohls in der konventionellen Schweinemast“, die im Rahmen der Doktorarbeit von Dr. Sophie Meyer-Hamme erstellt wurde, kritisieren die Wissenschaftler des Kasseler Instituts die nicht repräsentative Auswahl der 60 untersuchten Betriebe. Diese seien nicht unabhängig, selbständig und durch Zufallsauswahl sondern willkürlich durch Berater von Erzeugervereinigungen ausgesucht worden. Kritisiert wird auch die Größe der Betriebe: „Die Auswahl der Untersuchungsbetriebe ist durch eine nicht repräsentative Bestandsgrößenverteilung stark verzerrt. Während die Schweinemastbetriebe in Deutschland 2014 eine durchschnittliche Bestandsgröße von 678 Tieren hatten, betrug der Durchschnitt bei den 60 willkürlich ausgewählten Untersuchungsbetrieben 2.641 Tiere.“ Dennoch wiesen die Untersuchungsergebnisse der Arbeit, ganz anders als dies verschiedene Berichte in der Fachpresse suggerierten, eindeutig auf durchgängig schlechte, dringend verbesserungsbedürftige Haltungsbedingungen der Mastschweine in Betrieben mit sehr großen Bestandszahlen und mit den Haltungsformen Voll- und Teilspalten hin. Auffällig sei auch, dass bei zahlreichen Merkmalen die Betriebe mit den relativ kleineren Beständen besser abgeschnitten hätten als die größeren.

Dateien:
Arbeitsergebnisse_11_2017-01-09Schweinehaltung_Gruppengröße.pdf0,97 Mi