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17.01.2017
mn

Weiter exportorientiert

Der Raiffeisenverband (DRV) kritisiert strengere Vorgaben beim Tierschutz, wie sie Beispielsweise das von Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt in Aussicht gestellte nationale staatliche Tierschutzlabel mit sich bringen. Im Fokus der Kritik des DRV-Präsident Manfred Nüssel liegen dabei die in Folge höherer nationaler Standards steigenden Kosten für landwirtschaftliche Produkte und Lebensmittel. „Unsere Branche zeichnet ich durch hochwertige und sichere Nahrungsmittel aus und handelt weniger mit Agrarrohstoffen“, hob der DRVPräsident hervor. Sie verfüge vielmehr über eine sehr kompetente sowie innovative Leistungs- und wettbewerbsfähige Wertschöpfungskette. Deshalb würden deutsche Produkte weltweit nachgefragt. Genau diese Nachfrage aber sieht der DRV aber durch steigende Preise in Folge höherer Standards bedroht. Nach der Einschätzung Nüssels, bringt sich die Landwirtschaft „intensiv und konstruktiv in die gesellschaftspolitische Debatte um die zukunftsfähige Nutztierhaltung ein“. Offenbar als ausreichend betrachtet Nüssel die Erfolge der Initiative Tierwohl, die für die teilnehmenden Landwirte, sofern man den zusätzlichen Aufwand einbezieht, keinen finanziellen Mehrgewinn erbringt und die auch vom Kunden mangels Auslobung nicht wahrgenommen werden kann.