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10.01.2017
mn

Schwedische Wölfe zum Abschuss freigegeben

In Schweden sind 24 Wölfe zum Abschuss freigegeben worden. Kurz vor Jahreswechsel hatte das oberste schwedische Verwaltungsgericht Medienberichten zufolge die Einsprüche gegen die geplante Regulierung zurückgewiesen. Kritik kam vor allem von Natur- und Tierschutzorganisationen. Dem Gerichtsurteil zufolge muss die Jagd bis zum 15. Februar beendet sein. Je nach Region gibt es zusätzliche strenge Vorschriften, die einen „günstigen Erhaltungszustand“ der Wolfspopulation gewährleisten sollen. Offensichtich geht man in Schweden davon aus, den Wolfsbestand auf einem Niveau regulieren zu können, das sowohl dem Wolf als auch typischen Beutetieren und der Landwirtschaft den nötigen Freiraum erhält.Aktuell wird die Population an Wölfen von der schwedischen Regierung auf rund 340 Tiere geschätzt. In Niedersachsen trafen sich unterdessen Umweltminister Stefan Wenzel und der Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Ottmar Ilchmann, um sich über die Möglichkeiten eines Umgangs mit dem Wolf in Deutschland auszutauschen. Beide Seiten wollen den Austausch in Form eines regelmäßigen Dialog fortführen. Als Reaktion auf Rissmeldungen in einem Dammwildgatter und auf einer Schafweide zum Jahreswechsel aus Mecklenburg-Vorpommern stellte Landwirtschaftsminister Till Backhaus fest, das die Schafweide komplett ungeschützt gewesen sei. „„Egal, wie man zum Wolf stehen mag, Tierhalter müssen realisieren, dass wir heute eine andere Umwelt vorfinden als noch vor 20 Jahren“, so Backhaus. Gemeinsam mit dem Naturschutz sowie Landwirten müsse man Konzepte erarbeiten, die dazu beitrügen, dass der Wolf als Bestandteil der heimischen Fauna akzeptiert werde, so der Landwirtschaftsminister.