Artikel aus der Bauernstimme

02.01.2018

Wir sehen uns in Berlin!

02.01.2018

Es muss gehandelt werden

02.01.2018

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02.12.2016
mn

Auf zur Demo nach Berlin

Am 21. Januar um 12 Uhr Beginnt die Demonstration „Wir haben Es satt! in Berlin. Neben der Fusion der beiden Chemie- und Saatgutkonzerne Monsanto und Bayer steht im Januar die anstehende Agrarwende im Mittelpunkt. Hinter Wir haben es satt steht ein Bündnis aus 45 Umweltschutz-, Agrar-, Tierschutz- und Entwicklungsorganisationen. Jochen Fritz, Sprecher der Kampagne rief die Politik dazu auf, die „Elefantenhochzeit“ von Bayer und Monsanto sowie weitere Fusionen ähnlicher Größenordnung zu verhindern. Es müsse verhindert werden, dass derartige „Megakonzerne“ zukünftig den weltweiten Markt für Pflanzenschutzmittel aber besonders für Saatgut kontrollieren. Mit Blick auf die Bundestagswahl hat die Kampagne klare Forderungen formuliert: So sollen bis 2020 mindestens die Hälfte der von öffentlichen Institutionen genutzten Lebensmittel aus regionaler und ökologischer Landwirtschaft stammen. Der Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung soll bis zu diesem Zeitpunkt halbiert und Obergrenzen für den Viehbestand eingeführt werden. Außerdem fordert das Bündnis eine Kennzeichnungspflicht für Tierhaltungssysteme, einen Kennzeichnung von Fleisch Milch und Eiern bei deren Produktion gentechnisch verändertes Futter eingesetzt wurde, sowie eine generelle Herkunftsangabe bei Lebensmitteln. Neben einer verstärkten Förderung des ökologischen Landbaues mit jährlich 500 Mio Euro, fordert das Bündnis mehr Anreize für eine artgerechte Tierhaltung und eine Stärkung regionaler Märkte und die Förderung heimischer Eiweißfuttermittel statt des weiteren Imports von Soja aus Übersee. Das alles und noch viel mehr gibt es im Januar in Berlin. Schon jetzt gibt es unter: www.wir-haben-es-satt.de die Möglichkeit die eigenen Anreise mit Bus, Bahn oder Mitfahrgelegenheit zu organisieren. Darüber hinaus findet man hier zahlreiche weitere Hintergründe und das aktuelle Programm.