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23.10.2016
mn

Bayer kauft Monsanto, will aber keine GVO

Jedenfalls nicht in Europa, nicht gegen den Willen der Bevölkerung. Das sagte der Vorstandsvorsitzende des Leverkusener Unternehmens, Werner Baumann, gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ Anfang Oktober (10.10.) in Düsseldorf. Bayer erfolge mit der Übernahme von Monsanto nicht das Ziel gentechnisch verändert Pflanzen auf Europas Äckern voranzutreiben. Anders als Monsanto, dass bei seinem Versuch GVO in Europa einzuführen die Widerstände ignoriert hätte, will Bayer mit den gesellschaftlichen Gruppen einen Partnerschaftlichen Ansatz verfolgen. Hat da jemand Kreide gefressen? Das könnte man meinen. Vielleicht ist es aber auch so, das der Bayer-Chef schon auf die nächste Generation gentechnisch veränderter Pflanzen schielt. Derzeit wird heftig darum gerungen ob die neuen gentechnischen Methoden wie beispielsweise Crispr/Cas als solche unter das Gentechnikgesetz fallen. Wenn die neuen Verfahren, wie es die Züchtungslobby gerne sähe, nicht als Gentechnik gekennzeichnet werden müssten, wäre auch für Bayer und Monsanto keine kritische Auseinandersetzung mit der Gesellschaft mehr nötig. Die neuen Gentechnikkonstrukte wären Aufgrund fehlender Kennzeichnung einfach nicht erkenntlich.