20.04.2018

Klarheit für Tierhalter und Verbraucher.

Forderungen an Agrarministerkonferenz auch zu Ackerbau, Milch und EU-Agrarpolitik Mit einer Gruppe munterer Schweine aus artgerechter NEULAND-Haltung hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) heute, am Freitag den 20.04, auf dem Marktplatz in Münster für die Einführung einer staatlichen Kennzeichnung von tierischen Lebensmitteln geworben. In Münster tagt nächste Woche die Agrarministerkonferenz von Bund und Ländern. „Wir fordern von den Ministerinnen und Ministern die Einführung einer verpflichtenden Haltungs- und Herkunfts-Kennzeichnung für Fleisch, Milch und Eiprodukte“, erklärte der AbL-Vorsitzende und NEULAND-Schweinehalter Mar

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20.04.2018

Für eine alternative Züchtung

In aller Munde war und ist die Fusion von Bayer und Monsanto. Durch den Zusammenschluss entsteht ein Unternehmen, dass die schon zuvor hohe Konzentration beim Saatgut der beiden Partner in einem Unternehmen vereint. Das ist Problematisch weil Abhängigkeiten von Landwirten überall auf der Welt steigen. Die Forderung die Fusion abzulehnen ist daher sehr verständlich. Aber nicht nur die Besitzverhältnisse, sondern auch die Art und Weise in der Züchtung erfolgt haben große Auswirkungen auf den Erfolg von Bäuerinnen und Bauern auf die ökologische Wertigkeit der angebauten Sorten und die Anbauverfahren. Der Ökolandbau dehnt sich immer weiter aus. Bisher jes

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20.04.2018

Grüne möchten über Gentechnik diskutieren

Die Grünen waren doch immer eine sichere Bank wenn es um Gentechnik ging. Nein, hier gab es kein durchkommen für Grüne Gentechnik. Und jetzt auf einmal kommen die beiden neuen Vorsitzenden mit ihrer Vorlage für die Erarbeitung ein neues Grundsatzprogramms und wollen ihre bisherige Position hinterfragen. „Forschung und Wissenschaft entschlüsseln in immer größerem Tempo die Geheimnisse unserer Welt. Biotechnologie, Nanotechnologie oder Gentechnik können Krankheiten ausrotten oder heilen, sie können Leben verlängern – theoretisch sogar den Tod überflüssig machen. Sie machen Prozes- se und Erfindungen möglich, die uns vor schwierige ethische Fragen stelle

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09.04.2018

Digitalisierung

Im Schwerpunkt der aktuellen April-Ausgabe befasst sich die unabhängige Bauernstimme mit der immer weiter voranschreitenden Digitalisierung in der Landwirtschaft. Viele neue Apps, Steuerungs- und Messmethoden stehen den Bäuerinnen und Bauern zur Verfügung und können sie bei der täglichen Arbeit unterstützen. Vor allem die großen Landtechnikunternehmen haben die Digitalisierung als neues Aufgaben- und Einkommensfeld für sich erkannt. Neben den technischen Lösungen sind es die von unzähligen Maschinen und Handys gesammelten Daten die das Interesse wecken. Aktuell scheint wenig klar wohin die Dantenmengen wandern, wer sie sammelt, auswertet und am Ende e

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09.04.2018

Haltungskennzeichnung

Inzwischen will sie auch der Deutsche Bauernverband (DBV). Eine verpflichtende Kennzeichnung der Haltungsbedingungen von Tieren bei Fleisch. Zumindest bei Schweinefleisch. Gestritten wird derzeit über das wie. Denn Anstatt sich an dem Erfolgsmodell und bei den Verbrauchern bekannten Kennzeichnungsschema bei Eiern zu orientieren, möchte der DBV die Klassifizierung gerne umdrehen. Statt 3 für Kafighaltung, 2 für Bodenhaltung, 1 für Freiland und 0 für Bio soll beim Schweinefleisch Stufe 3 die Prämiumstufe mit Auslauf ins Freie sein. Die 1 wäre gesetzlicher Standard und die 2 ein höherer Standard wie von der Initiative Tierwohl vorgeschrieben. Die Null bl

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09.04.2018

„Wir müssen differenziert betrachten“

Der neuen Präsident der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft DLG berichtet im Interview mit der Bauernstimme von seiner Sicht auf die anstehenden Entwicklungen in der Landwirtschaft. Neben weiteren Verbesserungen in der Tierhaltung forderte er auch ein Umdenken im Ackerbau. „Neben Fruchtfolge, Saatzeitpunkt, naturverträglichen Verfahren etc. würde ich den integrierten Pflanzenbau in der Landwirtschaft wieder stärker ins Spiel bringen.“ so Paetow, der selbst 1.300 ha in Mecklenburg-Vorpommern bewirtschaftet. Bei der zukünftigen Entwicklung der gemeinsamen Agrarpolitik möchte Paetow Messbare Größen zur Grundlage der Agrarzahlungen machen. Im Bereich Ti

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15.03.2018

Hofglück für Schweine

„Neuland war die Basis, um das Programm so auf die Beine zu stellen”, sagt Hans Schmeh über die 2015 entstandene Vermarktungspartnerschaft einer Gruppe von Bauern und Bäuerinnen mit dem Lebensmitteleinzelhändler (LEH) Edeka Südwest. „Hofglück" heißt die daraus hervorgegangene Premium-Fleischmarke, konzentriert sich auf Schweinefleisch und wird über das Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes (DTB) zertifiziert. Derzeit werden wöchentlich rund 650 Schweine von insgesamt 31 EZO-Mitgliedern von Edeka Südwest abgenommen. Das besondere ist die Preiskalkulation, die die tatsächlichen Kosten der Tierhalter zugrunde legt. So beträgt der Basispreis

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15.03.2018

Zukünftige EU-Agrarpolitik muss gesellschaftlichen Mehrwert bringen

Eine breite Verbände-Plattform aus den Bereichen Umwelt- und Naturschutz, Landwirtschaft, Entwicklungspolitik und Tierschutz wendet sich heute mit einer gemeinsamen Stellungnahme zur EU-Agrarpolitik an die frisch vereidigte Bundesministerin für Landwirtschaft und Ernährung Julia Klöckner. Von der neuen Ministerin erwarten die Verbände, dass sie sich in Brüssel für eine grundlegende Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik einsetzt.  Die 23 Verbände fordern eine Agrarpolitik, die einen echten Mehrwert für die gesamte Gesellschaft schafft. Dazu müssten die europäische Förderpolitik und die Marktregeln so ausgerichtet werden, dass die drängenden Herausf

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14.03.2018

Für eine Weideprämie

Auf nach Berlin. Zur neuen Agrarministerin, auch wenn diese erst einen Tag nach der Demonstration der Berufsschäfer in Berlin offiziell in ihr Amt eingeführt wurde. Aus dem gesamten Bundesgebiet waren Schäfer an diesem Tag nach Berlin gekommen um auf ihre finanziell prekäre Situation aufmerksam zu machen. Die Schäfer fordern zur Unterstützung ihrer Arbeit eine Weidetierprämie. Dies sei im Interesse aller EU-Mitgliedsstaaten so der Bundesverband der Berufsschäfer. Einzig in Deutschland komme dieses Instrument nicht zur Anwendung. Dabei seien es die Schäfer, die ökologisch wertvolle Lebensräume, wie Kalkmagerrasen und Borstgraswiesen vor der Verbuschung

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19.02.2018

Rückschau EU-Bioverordnung

Einen Meilenstein für das Wachstum der Bio-Branche nannte die EU-Kommission den nach zähen Verhandlungen erreichten Kompromiss zu EU-Bioverordnung. Dabei sind auf dem Weg dahin nicht wenige Gefechte ausgetragen worden. Alte Allianzen zerbrochen und überraschende Entstanden. Von einer Verweigerungshaltung vor allem der deutschen Bioverbände sprach so mancher. Sie forderten bis fast zum Schluss die neue Verordnung abzulehnen. „Ein für die Betreuung der Triloge zuständiger Beamter des Parlaments bemerkte am Ende der Verhandlungen, die deutsche Biolobby sei bisweilen aggressiver und arroganter aufgetreten als die deutsche Automobilindustrie.“ berichtet Ha

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19.02.2018

ISN für Haltungskennzeichnung

Jürgen Dierauff, Schweinehalter aus Franken und Vorstandsmitglied der ISN berichtet in der unanbängigen Bauernstimme von den Überlegungen der ISN rund um eine Haltungskennzeichnung. In den vergangenen Jahren wurden verschiedene Kennzeichnungs-, Tierwohl- und Haltungskonzepte vorgestellt, die allsamt zum Ziel hatten das Tierwohl in den Ställen zu erhöhen. Während die Initiative Tierwohl höhere Standards zwar entlohnt aber das so erzeugte Fleisch nicht individuell kennzeichnet geht das Labl des Deutschen Tierschutzbundes deutlich weiter. Schon viee Jahre am Markt besteht das Neuland-Siegel. Allen bisherigen Siegeln inklusive der Aktivitäten des Lebensmi

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19.02.2018

Nicht alles so lassen!

Im Interview in der unabhängigen Bauernstimme bekennt sich die neue Niedersächsische Landwirtschaftsministerin, Barabra Otte-Kinast, zu einem Beibehalten der zwei Säulen. Wichtig ist der Ministerin zwar zum einen auch die Mittel der ersten Säule an Gegenleistungen zu binden, diese sollten aber nicht so hoch sein. Zum Thema Glyphosat sagt sie: „Die Frage ist, wie kommen wir aus der Nummer raus?“. Tier wohl liegt ihr sehr am Herzen, die Pläne für eine Weideprämie ihres Vorgängers Christian Meyer will sie aber nicht weiter verfolgen. Hierfür sei kein Geld im Haushalt vorhanden, ist die schnelle Antwort. Ökolandbau findet Frau Otte-Kinast „spannend“ und k

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07.02.2018

Erfahrungen mit dem Ringelschwanz

Der Ringelschwanz lasse sich nicht gut halten - im gängigen Vollspaltensystem. So die Kurzfassung eines Praxisprojektes und dessen Deutung. Doch wo bleibt der Blick auf langjährige Praxiserfahrungen durch artgerechtere Haltungsverfahren, z.B. bei Neuland? Nach Abschluss der dritten Phase der Nordrhein-Westfalen-Erklärung zum Kupierverzicht zeigte sich in den insgesamt 58 Teilnehmer-Betrieben ein stark sinkender Anteil der versuchsweise unkupierten Schweine mit intaktem Ringelschwanz: Nach der Saugferkelphase hatten noch 93,5 % einen heilen Ringelschwanz. Zum Ende der Ferkelaufzucht - Knackpunkt in der Schweinehaltung - sank der Anteil auf 50,9 %. Am M

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23.11.2017

Erweiterung bei Biofleisch NRW

Am 21. November 2017 trafen sich Genossenschaftsmitglieder der Biofleisch NRW eG am Standort ihres Zerlege- und Weiterverarbeitungsbetriebes in Berkamen zur Grundsteinlegung für einen Erweiterungsbau. Bio boomt und so ist die Erweiterung eine Konsequenz der steigenden Nachfrage. Die Versorgung mit hochwertigen und regional erzeugten Biofleisch-Produkten in NRW soll so noch ausgeweitet werden. Die Erzeugergenossenschaft ist als Pionier in der Branche seit 2001 aktiv. Zu dem Erzeugerzusammenschluss gehören heute mehr als 100 landwirtschaftliche Betriebe aus Westfalen. Im Betrieb wird auch seit langem für Neuland zerlegt, das Vermarktungsprogramm für F

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08.11.2017

Der Wert vielfältiger, kleinräumiger Agrarstrukturen

Vorteile von Landwirtschaft in kleinen Strukturen für Artenvielfalt und Ökosystemleistungen Eine aktuelle Studie, die auf einen massiven Rückgang von Insekten in der Landschaft hinweist, wird von zahlreichen Medien aufgegriffen und bringt das Thema Biodiversität – und was sie gefährdet oder unterstützt – in die öffentliche Aufmerksamkeit. Neu sind die Studienergebnisse des Forschungsteams um Caspar Hallmann von der niederländischen Universität Radboud indes nicht – aber eine Konkretisierung mit selten langfristiger Betrachtung. Auf Grundlage von 96 Datensätzen des Entomologischen Vereins Krefeld aus den letzten 27 Jahren wurde ein Modell entwickelt, u

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26.10.2017

Kartoffelernte im Matsch – besonders Bio-Betriebe in der Bedrouille

Fährt man im Moment durch den Nordosten Niedersachens sieht man es immer häufiger: nicht einer wie üblich, sondern zwei Trecker ziehen den Kartoffelroder übers Feld oder besser gesagt: durch den Matsch. Allein die Tatsache, dass überhaupt um diese Jahreszeit noch nicht alle Kartoffeln in der Scheune sind ist ungewöhnlich. Der Jahresniederschlag wird wohl um die Hälfte höher liegen als die sonst üblichen rund 500 mm. Besonders betroffen sind die Bio-Betriebe von denen es gerade im Wendland einige gibt. Sie konnten schon zum Pflanzen später aufs Feld wegen des Regens, das heißt, der nötige Vegetationsvorsprung vor der Krautfäule fiel dies Jahr oft gerin

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09.10.2017

AbL legt Plan zum weiteren Umbau der Nutztierhaltung in Thüringen vor

„Die gestern beschlossene Einführung von Tierobergrenzen in der Stallbauförderung ist ein erster Schritt zum Umbau der Nutztierhaltung in Thüringen und somit zum Stopp des seit Jahrzehnten ständig voran schreitenden Rückgangs der Tierzahlen in Thüringen“, sagt Reiko Wöllert, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL) und selber Milchbauer. „Wir brauchen mehr Nutztiere in Thüringen, deshalb fordern wir die Landesregierung auf, nun endlich Maßnahmen umzusetzen, die dies unterstützen!“ „So wird mittlerweile ein Großteil der Milchkühe das ganze Jahr im Stall gehalten und mit einem Einheitsbrei aus Silage und

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09.10.2017

Schweinehaltung am Bundesverfassungsgericht

Das Land Berlin hat ein Normenkontrollverfahren für die Überprüfung der bundesrechtlichen Vorschriften zur Schweinehaltung vor dem Bundesverfassungsgericht eingeleitet. Nach Einschätzung des im rot-rot-grünen Berliner Senat federführenden Justizsenators Dr. Dirk Behrendt (Grüne) verstoßen die Bedingungen in vielen deutschen Schweineställen gegen das Tierschutzgesetz aber auch gegen die Verfassung. Natürlich werden im Stadtstaat Berlin nur vergleichsweise wenig Schweine gehalten. Gleiches gilt auch für Hamburg. Auch die Hamburger Regierung aus SPD und Grünen hatte zuvor eine Überprüfung durch ein Normenkontrollverfahren diskutiert, wart aber dann am wi

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28.09.2017

Gentechnische Verunreinigungen gehen zurück

Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Freiburg hat 2016 insgesamt 520 Lebensmittelproben auf Bestandteile aus gentechnisch veränderten (gv) Pflanzen untersucht. In 28 Proben fanden sich Verunreinigungen. Der Anteil positiver Proben habe sich damit gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert, meldete das CVUA. Bei den positiven Proben handelte es sich ausschließlich um zugelassene gv-Soja, zumeist in sehr geringen Spuren unter 0,1 Prozent. Kennzeichnungspflichtige Anteile über 0,9 Prozent ohne entsprechende Deklaration fand das CVUA nicht. Von den untersuchten Proben waren 159 sojahaltige Lebensmittel. In 22 Fällen, das entsprach 14 Prozent, w

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28.09.2017

Kartellrechtliche Auflage: Tierwohl erkennbar machen

Die Brancheninitiative Tierwohl hat sich vom Bundeskartellamt die wettbewerbsrechtliche Zustimmung für die Weiterführung mit leicht veränderten Plänen geholt – allerdings befristeten die obersten Wettbewerbshüter ihre Zustimmung bis 2020, verknüpft mit der Forderung nach Kennzeichnung der entsprechenden Produkte. So äußerte sich Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes in einer Pressemitteilung: „Wir begrüßen Initiativen zur Förderung einer artgerechten Tierhaltung. Das Wettbewerbsrecht steht solchen Vorhaben nicht im Wege. Da mit der Initiative Tierwohl branchenübergreifend auch wettbewerbsrelevante Faktoren abgestimmt werden, müssen wir aber s

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Forderungen an Agrarministerkonferenz auch zu Ackerbau, Milc