17.01.2017

Mit dem Trecker von Schleswig-Holstein zur Demo nach Berlin

Für eine bäuerliche Zukunftslandwirtschaft und eine neue Agrarpolitik

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17.01.2017

Vogelgrippe in Südamerika

Während in Deutschland in vielen Bundesländern noch immer die Stallpflicht für Geflügel besteht und es auch immer wieder neue Fälle von Vogelgrippe in großen Geflügelhaltungen gibt, ist jetzt ein Fall in Chile bekannt geworden. Laut Angaben der nationalen Landwirtschaftsbehörde (Servicio Agrícola y Ganadero - SAG) in Santiago de Chile wurde Anfang des Monats in einer Truthahnhaltung in der chilenischen Region Valparaíso eine schwach pathogene Form der Vogelgrippe festgestellt. Dabei handelt es sich - zumindest seit rund zehn Jahren - um den ersten Fall der Seuche in Südamerika. Vor diesem Hintergrund wird der immer wieder vorgetragene Übertragungsweg

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17.01.2017

Mehr Probleme in großen Ställen

Bezug nehmend auf die Fallstudie „Zusammenhang zwischen Bestands-, Gruppengröße und Indikatoren des Tierwohls in der konventionellen Schweinemast“, die im Rahmen der Doktorarbeit von Dr. Sophie Meyer-Hamme erstellt wurde, kritisieren die Wissenschaftler des Kasseler Instituts die nicht repräsentative Auswahl der 60 untersuchten Betriebe. Diese seien nicht unabhängig, selbständig und durch Zufallsauswahl sondern willkürlich durch Berater von Erzeugervereinigungen ausgesucht worden. Kritisiert wird auch die Größe der Betriebe: „Die Auswahl der Untersuchungsbetriebe ist durch eine nicht repräsentative Bestandsgrößenverteilung stark verzerrt. Während die

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17.01.2017

Weiter exportorientiert

Der Raiffeisenverband (DRV) kritisiert strengere Vorgaben beim Tierschutz, wie sie Beispielsweise das von Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt in Aussicht gestellte nationale staatliche Tierschutzlabel mit sich bringen. Im Fokus der Kritik des DRV-Präsident Manfred Nüssel liegen dabei die in Folge höherer nationaler Standards steigenden Kosten für landwirtschaftliche Produkte und Lebensmittel. „Unsere Branche zeichnet ich durch hochwertige und sichere Nahrungsmittel aus und handelt weniger mit Agrarrohstoffen“, hob der DRVPräsident hervor. Sie verfüge vielmehr über eine sehr kompetente sowie innovative Leistungs- und wettbewerbsfähige Wertschöpfungsk

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10.01.2017

Auf nach Berlin!

Wir haben es satt! Erst mal alles Gute für 2017. Am 21. Januar 2017 ist es wieder soweit, wir demonstrieren für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft, für gesundes Essen und für fairen Handel! Gemeinsam wollen wir im Jahr der Bundestagswahl unmissverständlich klar machen, dass es ohne die Bäuerinnen und Bauern, die regionale und ökologischere Landwirtschaft und die handwerkliche Lebensmittel­erzeugung nicht geht! Die Agrarpolitik muss sich jetzt ändern, damit Agrarkonzerne nicht weiter über unser Essen bestimmen! Für die Trecker, die wieder vorweg rollen werden, bitten wir um Spenden und Treckerpatenschaften, damit wir den FahrerInnen anteilig D

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10.01.2017

Fusionswelle in Agrar- und Ernährungsindustrie

Immer weniger Konzerne bestimmen weltweit über einen immer höheren Anteil der Lebensmittelerzeugung und Ernährung - zum Nachteil von Kleinbäuerinnen und -bauern, Landarbeiterinnen und -arbeitern sowie der regionalen Lebensmittelversorgung. Das belegt der „Konzernatlas 2017“. Mit der Zusammenstellung von Fakten und Grafiken zur Agrarindustrie, warnen die Herausgeber - Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Oxfam Deutschland, Germanwatch und Le Monde Diplomatique - warnen davor, dass die laufenden Konzentrationsprozesse im Agrarsektor die 2015 beschlossenen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten

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10.01.2017

Schwedische Wölfe zum Abschuss freigegeben

In Schweden sind 24 Wölfe zum Abschuss freigegeben worden. Kurz vor Jahreswechsel hatte das oberste schwedische Verwaltungsgericht Medienberichten zufolge die Einsprüche gegen die geplante Regulierung zurückgewiesen. Kritik kam vor allem von Natur- und Tierschutzorganisationen. Dem Gerichtsurteil zufolge muss die Jagd bis zum 15. Februar beendet sein. Je nach Region gibt es zusätzliche strenge Vorschriften, die einen „günstigen Erhaltungszustand“ der Wolfspopulation gewährleisten sollen. Offensichtich geht man in Schweden davon aus, den Wolfsbestand auf einem Niveau regulieren zu können, das sowohl dem Wolf als auch typischen Beutetieren und der Landw

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10.01.2017

Kükentötung erneut vor Gericht

Das Oberverwaltungsgericht in Münster hatte entschieden, dass das töten männlicher Küken nicht gegen das Tierschutzgesetz verstoße. Vorausgegangen war dem Urteil eine Aufforderung des Düsseldorfer Landwirtschaftsministeriums an die nordrhein-westfälischen Kreisaufsichtsbehörden im Dezember 2013 den zwölf im Land ansässigen Brütereien, ab dem 1. Januar 2015 die Tötung der zur Mast nicht geeigneten männliche Küken zu untersagen. Elf Brütereien hatten geklagt geklagt und vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) recht bekommen. Das OVG argumentierte mit einem erheblichen Eingriff in die Berufsfreiheit der Betreiber von Brütereien, weshalb es einer "spezi

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15.12.2016

Wir wollen eine Zukunft auf dem Land

Als junge Bäuerinnen und Bauern / Gärtnerinnen und Gärtner / ImkerInnen / SchäferInnen und WinzerInnen sowie viele mehr sehen wir einen großen Wert darin von und mit der Landwirtschaft im weiteren Sinne zu leben. Wir wollen respektvoll mit Menschen, Tieren, Pflanzen, Boden und natürlichen Ressourcen umgehen und zu einem Lebensstil beitragen, mit dem wir den Klimawandel eindämmen und uns und unsere Kinder noch über viele Generationen mit gesundem Essen versorgen können! Wir wollen, dass viele Menschen Arbeit im ländlichen Raum haben, damit die Dörfer belebt bleiben (oder werden) und Kultur und sozialer Austausch nicht nur in den Städten stattfinden. Wi

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15.12.2016

Wieviel Wolf?

Von der Bundesregierung haben die Umweltminister der Länder gefordert zu definieren, wann ein günstiger Erhaltungszustand der Wolfspopulation in Deutschland erreicht sei. Ein entsprechender Antrag von Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus wurde am vergangenen Freitag (2.12.) auf der Umweltministerkonferenz in Berlin angenommen. Der Minister stellte sich vor dem Hintergrund der wachsenden Wolfspopulationen die Frage, wie viele Wölfe das Land vertrage. Wichtig sei es ferner, sich zum Umgang mit dem Wolf länderübergreifend auszutauschen und im Wolfsmanagement deutschlandweit einheitlich zu agieren. Der bayerische Wolfsexperte

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15.12.2016

Aleppo: Vollständiges Versagen

Hat das etwas mit Landwirtschaft zu tun? Ist hier der Platz dafür? Das bitte möge jeder selbst entscheiden. Das ich in einem Land lebe in dem ich sicher und vor politischer Willkür geschützt bin macht mich dankbar. Welchen Rahmen, welchen Raum hätten all die Überlegungen zu Tierwohl, Hofnachfolge und Milchpreisen lebten wir in Syrien? Eine Hand voll Staub in den Wind geworfen hätte mehr Bestand. Plädoyer für eine neue internationale Ordnung gegen die Barbarei. Von Thomas Seibert. Was in Aleppo geschehen ist und weiter geschieht, geschah und geschieht vor aller Augen und Ohren. Es ist nicht möglich, es ist ausnahmslos niemandem möglich, nicht zu wiss

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14.12.2016

Niederlande: Weniger flächenlose Kühe für geringeren Phosphatüberschuss

Flächengebundene Milchviehbetriebe sind von Bestandsabstockungen ausgenommen und bekommen beim düngerechtlich vorgesehenen Abbau der einzelbetrieblichen Phosphatüberschüsse Erleichterungen. Die niederländische Regierung ist dabei das Düngerecht zu verschärfen, um zukünftig wieder die auf EU Ebene vereinbarte jährliche Obergrenze für Emmissionen von 172,9 Mio kg Phosphat einhalten zu können und Sanktionen zu vermeiden. Geplant ist nun ab 2018 handelbare Emmissionsrechte für Phosphat aus der Milchviehhaltung einzuführen. Schon 2017 soll als Vorbereitung für die Ausgabe der Emissionsrechte der Milchkuhbestand entsprechend der nationalen Phosphatüberschus

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02.12.2016

Leguminosen machen satt!

Die stellvertretende FAO-Direktorin Maria Helena Semedo schreibt den Hülsenfrüchte ein großes Potential bei der Bekämpfung der Armut und Mangelernährung weltweit zu. Durch ihre Fähigkeit, Stickstoff aufzunehmen und im Boden zu fixieren seien sie zudem ein wichtiger Teil eines nachhaltigen Bewirtschaftung. Oft würden die ernährungsphysiologischen und diätischen Potentiale von Hülsenfrüchten verkannt. Dass will die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ändern und die Vorteile dieser Pflanzenfamilie stärker in den Vordergrund rücken. In Ländern wie Äthiopien und Myanmar sei es bereits gelungen durch den wechselnden Anba

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02.12.2016

Tomaten: Natürlich High Tech

Die Tomate wehrt sich gegen Nematoden, ganz allein. Es ist eine Symbiose, das Zusammenleben von in diesem Fall Pflanze und Pilz zum gegenseitigen Nutzen, dass Forscher jetzt bei der Tomate entdeckten. Im Gewebe von Tomatenpflanzen lebt ein Trichoderma-Pilz, der die Pflanze gegen den Befall mit Nematoden schützen kann. Die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena zeigen in einer aktuellen Studie wie der Pilz die Immunabwehr der Pflanze unterstützt, indem er die Produktion giftiger Substanzen bei einen Nematodenangriff ankurbelt. In der Folge dringen weniger N

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02.12.2016

Auf zur Demo nach Berlin

Am 21. Januar um 12 Uhr Beginnt die Demonstration „Wir haben Es satt! in Berlin. Neben der Fusion der beiden Chemie- und Saatgutkonzerne Monsanto und Bayer steht im Januar die anstehende Agrarwende im Mittelpunkt. Hinter Wir haben es satt steht ein Bündnis aus 45 Umweltschutz-, Agrar-, Tierschutz- und Entwicklungsorganisationen. Jochen Fritz, Sprecher der Kampagne rief die Politik dazu auf, die „Elefantenhochzeit“ von Bayer und Monsanto sowie weitere Fusionen ähnlicher Größenordnung zu verhindern. Es müsse verhindert werden, dass derartige „Megakonzerne“ zukünftig den weltweiten Markt für Pflanzenschutzmittel aber besonders für Saatgut kontrollieren.

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28.11.2016

Kirche mit konkreten Verpachtungskriterien

Die Landessynode der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) hat Mitte November einen überarbeiteten Kriterienkatalog für die Verpachtung von Kirchenland beschlossen. Ab 2017 soll dieser zur Auswahl unter mehreren Pachtbewerber dienen. Entsprechend der Kriterien werden dann interessierte Betriebe nach Punkten bewertet. Vorgesehen ist neben dem Ausschluss des Einsatzes von Gentechnik auf dem Acker auch die konkret viel bedeutendere Aufforderung, bei der Fütterung auf Gentechnik, sprich auf gentechnisch veränderte Soja, zu verzichten. Außerdem werden erstmalig Existenzgründer besonders berücksichtigt. Auch ökologischer Anbau, bodengebundene Tier

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28.11.2016

Umdeklarierte Biomöhren

410 Tonnen Biomöhren, die die zwei Zuliefererfirmen BioFrische Service GmbH und Nur Bio GmbH an die Naturland-Marktgenossenschaft im nordrhein-westfälischen Lippetal zwischen August und Dezember 2015 geliefert haben, waren mit einer falschen Herkunftsbezeichung versehen. Das stellte eine aufgrund öffentlich gewordener Vorwürfe initiierte Warenwirtschaftsprüfung durch den Raiffeisenverband Westfalen-Lippe bei der Marktgenossenschaft fest. Mehrere Bauern waren mit Lieferscheinen konfrontiert worden, laut denen sie ihre Möhren and die erwähnten Zulieferer verkauft haben sollen. Die Bauern handelten allerdings ihre Ware immer direkt mit der Marktgenossens

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28.11.2016

Gentechnik-Mais: Risiken nicht unter Kontrolle

Konzerne missachten EU-Vorschriften

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28.11.2016

Studie: Mit Seetang rülpsen Kühe weniger

Kühe auf der Prince-Edward-Insel vor der kanadischen Ostküste grasen häufig auf Weiden mit Strandzugang. Ein Farmer stellte bereits vor gut zehn Jahren fest, dass seine Tiere den dort angespülten Seetang fressen und ihnen das sehr gut bekommt. Forscher bei der Commonwealth and Industrial Scientific Research Organisation, CISRO, in Australien haben jetzt die Wirkung 20 verschiedener Seetangarten auf den Organismus von Kühen untersucht. Sie kamen zu dem Schluss, dass Seetang nicht nur Gesundheit und Wachstum fördert, sondern auch den Methanausstoß um bis zu 20 Prozent reduzieren kann, wenn es in entsprechend hohen Mengen gefüttert wird. Eine Spezies, As

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28.11.2016

CETA wird nicht geprüft

Das Europaparlament hat sich jetzt gegen eine Prüfung des Abkommens durch den europäischen Gerichtshof entschieden. Die schwarz-roten Mehrheit im Parlament hat eine Resolution einer Gruppe von 89 Abgeordneten abgelehnt, die das Handelsabkommen mit Kanada (CETA) prüfen lassen wollte. Insbesondere sollte dessen Konformität mit europäischen Recht und hier besonders die Einrichtung der vorgesehenen Schiedsgerichte geprüft werden. Schiedsgerichte gehören zu den heikelsten Punkten innerhalb des Abkommens. Ihre Einführung würde es multinationalen Konzernen ermöglichen, Staaten über Gesetze und Verordnungen zum Schutz der Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsnorm

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