18.04.2017

Ohne Bäuerinnen und Bauern kein Essen

Stärken wir gemeinsam ihre Rechte!

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17.04.2017

Tote Bienen

Wie jedes Jahr im Frühling schauen die Imker gespannt auf die erwachenden Bienenvölker. Trotz guter Betreuung und ausreichend Futter kommt es immer wieder zu unerwarteten Ausfällen. Unbefriedigend ist in den meisten Fällen, dass die Ursachen des Bienensterbens über die Wintermonate meist unklar bleiben. Besonders Hart getroffen hat es in diesem Jahr unter anderem Imker in der Region Mainz, schildert Franz Botens, dessen Bienenvölker rund um und in Mainz stehen. Nein standen muss man bedauerlicherweise sagen. Denn Botens beklagt einen nahezu 100 prozentigen Ausfall. Um Ursachen für die massiven Völkerverluste zu finden hat der Stadtimker sich an das Fac

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06.04.2017

Jetzt kommen die Briefe

In diesen Tagen bekommen alle bei der SVLFG (Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau) unfallversicherte Unternehmen Post. Insgesamt werden an die 1,5 Millionen Briefe verschickt. Ziel der SVLFG ist es sich ein klares Bild über die Betriebssituation ihrer Mitglieder zu machen. Gleichzeitig werden nur die Angeschriebenen, die den kurzen Fragebogen ausfüllen und zurückschicken an der Sozialwahl teilnehmen können. Eine Wahl wird es allerdings nur für die Betriebe geben, die keine festen Angestellten haben. Jetzt ist es deshalb wichtig den Fragebogen auszufüllen und abzuschicken, unabhängig von den im Anschreiben angegebenen Terminen z

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04.04.2017

Plastik im Fisch

Winzige Plastikpartikel lagern sich im Fleisch von Meeresfischen und Schalentieren ab. Das ergab eine Studie der Umweltabteilung der UN-Schifffahrtsorganisation. Untersucht wurden Proben aus den Fischabteilungen von Supermärkten. Die Plastikpartikel entstehen, wenn Plastikmüll durch die Einwirkung von Sonne und Salzwasser über längere Zeit zerfällt. Welche Auswirkungen der Verzehr von Plastikpartikeln auf den menschlichen Körper hat, ist bislang noch unklar. Die Wissenschaftler weisen jedoch darauf hin, dass die Partikel organische Stoffe wie PCBs, Pestizide, Flammschutzmittel und endokrine Disruptoren enthalten können. Eine Studie der Universität in

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04.04.2017

Verheerende Brände in vier US-Bundesstaaten

Mindestens sieben Menschen, tausende von Rindern und unzählige Wildtiere sind bei Präriebränden in den US-Bundesstaaten Texas, Kansas, Oklahoma und Colorado umgekommen. Nach einem vergleichsweise warmen und trockenen Winter begannen die ersten Feuer in den letzten Februartagen und breiteten sich durch anhaltende, orkanartige Winde zu riesigen Flächenbränden aus. Bisher wurde eine Fläche von 6.000 km2 von den Flammen vernichtet. Die Feuerwände breiteten sich so schnell aus, dass selbst eine Antilopenart, die Spitzengeschwindigkeiten von über 80 km/h erreichen kann, den Flammen nicht entkommen konnte. Weidezäune behinderten die Flucht vieler Rinder, noch

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04.04.2017

Hereford-Mutter und vier Töchter wohlauf

Am 19. Februar brachte eine neunjährige Kuh in der westirischen Grafschaft Clare identische Vierlinge auf die Welt. Die Chance einer solchen Vierlingsgeburt beträgt eins zu eine Milliarde. Mit Zwillingen hatten Farmer Tom Clair und sein Sohn Enda gerechnet, Zwillingsgeburten waren in der gesamten Ahnenreihe und unter den Schwestern der Hereford-Mutter immer wieder vorgekommen. „Wir hatten abends nach ihr geschaut und als mein Vater morgens in den Stall kam, hatte sie über Nacht völlig ohne Hilfe die vier Kälbchen auf die Welt gebracht", sagte Enda Clair in einem Telefoninterview. Mit je 35 kg Geburtsgewicht lagen Mia, Rosie, Fluffy und Jenny über

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14.03.2017

Zuviel Pestizide – Gar nicht nötig

Weniger Pestizide führen nicht automatisch zu schlechteren Ernten und einem geringeren Einkommen. Französische Wissenschaftler untersuchten in ihrer Studie 946 landwirtschaftliche Betrieben in Frankreich. Sie erfassten deren Verbrauch an Pflanzenschutzmitteln und berechneten wie viel davon ohne Ernte- und Einkommenseinbußen reduzierbar wäre. Über zwei Drittel der Betreibe (77%) so die Wissenschaftler, könnten den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduzieren ohne einen Ertragverlust in Kauf nehmen zu müssen. Insgesamt ließen sich dort 42 % der PSM bei gleichem Ertrag einsparen und zwar 37 % der Herbizide, 47 % der Fungizide und 60 % der Insektizide. Ve

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14.03.2017

Weniger Glyphosat bei Aldi Süd

Was auch immer an den Stammtischen der Bauern oder in der Zirkeln von Wissenschaftlern zum Thema Glyphosat und dessen Giftigkeit diskutiert wird. Aldi Süd setzt jetzt klare Schranken. Vom Ende der Vermarktungskette macht der Lebensmitteldiscounter Druck. Das jedenfalls vermeldet die Organisation Foodwatch. Der Organisation war ein Brief zugespielt worden den Aldi Süd an die Hersteller seiner Eigenmarken geschickt hatte. Demnach fordert der Discounter seine Lieferanten auf, jetzt „Maßnahmen zur Reduzierung der Glyphosatgehalte in den an Aldi Süd gelieferten Eigenmarken zu ergreifen“. Schon jetzt gibt es in der EU Grenzwerte für Glyphosat-Rückstände – A

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14.03.2017

Containern ist kein Verbrechen!

In Deutschland vergammeln jährlich 11 Millionen Tonnen genießbare Lebensmittel auf Feldern, Transport oder im Müll. Bis zu 50% der produzierten Lebensmittel werden auf ihrem Weg vom Feld bis zu Verbraucher_innen vernichtet.Den Lebensmittel- und Handelskonzernen geht es um möglichst großen Profit. Das beudetet Umweltzerstörung, Ausbeutung von Menschen, Tierleid und vieles mehr. Gerade angesichts der fortschreitenden Klimaveränderung wäre ein schonender Umgang mit Ressourcen dringend geboten. In der Lebensmittelproduktion passiert das Gegenteil. Dagegen wehren sich Menschen - auf vielfältige Weise.Manche Menschen gehen "Containern", das heißt,

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09.03.2017

Klage gegen Massentierhaltung

Am Mittwoch den 15.3. kommt es zur ersten Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht in Greifswald gegen die Sauenhaltungsanlage im Mecklenburg-vorpommerschen Alt Tellin. Ein breites Bündnis aus der Bürgerinitiative vor Ort, Umwelt- Tierschutzorganisationen haben gegen die vom Land erteilte Genehmigung für die Anlage mit über 10.000 Muttersauen und 35.000 Absetzferkeln Klage eingereicht. Seit 2012 wurden dort von den Gegnern der Anlage Verstöße gegen Tierschutzrecht dokumentiert. Dazu zählen zu kleine Kastenstände und Buchten, Überbelegungen, fehlendes Beschäftigungsmaterial, sowie die in dieser Art von Tierhaltung üblichen eigentlich nur per Ausnahmerege

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08.03.2017

Bauen statt ackern

Das Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen REWE baut ein neues Logistikzentrum in Mittelhessen. 40 Hektar bester Acker in der Wetterau werden hierfür benötigt. Das ist die Fläche eines bäuerlich wirtschaftenden Betriebs. Für immer verloren! Das Unternehmen REWE wirbt gerne mit seiner Regionalität und seiner Nähe zu den Bauern. Dass diese auch gutes Land zum bewirtschaften brauchen scheint zweitrangig zu sein. Natürlich muss für die Bebauung auch Ausgleich geschaffen werden. Das könnte abermals zu einem Verlust landwirtschaftlicher Fläche führen. Für den oder die Besitzer der Flächen vor Ort dürfte das Bauvorhaben ein „Glücksfall“ sein. Zwar sind die Flä

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08.03.2017

NRW fordert europaweite „Ohne Gentechnik“-Kennzeichnung

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat erneut gefordert, eine europaweite Kennzeichnung für Lebensmittel ohne Gentechnik einzuführen. Der Parlamentarische Staatssekretär im Landwirtschaftsminister, Horst Becker (Grüne), meint: „Verbraucher müssen in allen europäischen Staaten die Möglichkeit haben, gentechnikfrei erzeugte Lebensmittel zu erkennen und diese Information bei ihrem Einkauf zu berücksichtigen.“ Becker ist zudem Präsident des Europäischen Netzwerks Gentechnikfreier Regionen. Anfang Dezember hatte er zu einem Workshop nach Brüssel eingeladen. Dort wurde über die Kennzeichnung und über den grenzüberschreitenden Handel mit gentechnikfr

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08.03.2017

Schweinefleisch ohne Gentechikfutter in Dänemark

Lidl Dänemark verkauft jetzt Schweinefleisch, das ohne Gen-Pflanzen im Futtertrog und ohne den Einsatz von Antibiotika produziert wurde. Entsprechend gekennzeichnete Waren wie zum Beispiel Schweinebraten, Koteletts und Hackfleisch sollen vom Start weg in allen 105 Lidl-Filialen unseres Nachbarlands erhältlich sein, verkündete die Discounterkette. Sie stammen von dänischen Landwirten, die nach dem System von „Wiking Meat“ in Jütland arbeiten. Hier ein Auszug aus dessen Nachhaltigkeits- und Tierwohlkriterien: Das Futter muss sowohl in der Ferkelzucht als auch in der kompletten Mast gentechnikfrei sein und zu 90 Prozent aus eigenem Anbau stammen (anvisier

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21.02.2017

Dicamba und 2,4-D: Gruppenklage und Sorge bei der Industrie

Farmer im US-Bundesstaat Missouri haben eine Gruppenklage gegen Monsanto angestrengt. Es geht um die Abdriftschäden, die im vergangenen Jahr in zehn Staaten durch den illegalen Einsatz von Dicamba-haltigen Herbiziden entstanden. Dicamba ist ein wirksamer Bestandteil des im Vietnamkrieg eingesetzten Entlaubungsmittels Agent Orange, es ist leicht flüchtig und bildet eine giftige Wolke, die vom Wind über weite Flächen getrieben werden kann und bei allen nicht gegen Dicamba resistenten Pflanzen starke Schäden anrichtet. Monsanto hatte Farmern „Xtend"-Baumwoll- und Sojasaatgut verkauft, das durch genetische Veränderung resistent gegen Dicamba ist. X

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20.02.2017

Sozialwahl- es geht los!

Eine erste Hürde auf dem Weg zur ersten freien Wahl innerhalb der Landwirtschaft ist genommen. Die freie Liste der Selbständigen ohne familienfremde Arbeitskräfte ( Eickmeyer u.a.) ist zur Wahl zugelassen. Dagegen werden sich mit der Ablehnung der freien Liste der Arbeitgeber mit festen Angestellten die Gerichte beschäftigen. DIes kann lange dauern und wird die aktuelle Wahl höchsens im Nachhinen tangieren. Jetzt Anschreiben ausfüllen! Alle Versicherungspflichtigen weden jetzt in einem ersten Schritt von der Agrarsozialversicherung angeschrieben, um ihren Betriebsstatus und damit auch die Zugehörigkeit zu den unterschiedlichen Wahlgruppen festzustell

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20.02.2017

40 Jahre Gorleben

Unter dem Titel“Rückbau statt Rückschau“ erinnert die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg in dieser Woche an den Beginn der Diskussionen und des Widerstands gegen ein Atomendlager im Salzstock von Gorleben. Vor vierzig Jahren verkündete der damaligen niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht, Gorleben als Standort für den Atommüll aus den Deutshcen Atommeiler ausbauen zu wollen. Geplant war abe noch viel mehr. Im Wald hinter Kiefern versteckt, in unmittelbarer Nähe zur Grenze mit der damals noch existierenden DDR, in dieser Ausbuchtung der BRD nach Osten, im Wendland sollte neben dem Atommüll auch eine Wiederaufbereitungsanlage und eine Brennel

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20.02.2017

Klimawandel bedroht Kleinbauern

Vor allem in Entwicklungsländern müssen sich die Kleinbauern in Zukunft verstärkt an den Klimawandel anpassen, betonte der Generaldirektor der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), José Graziano da Silva. Dies sei umso Wichtiger, als den Kleinbauern eine besondere Rolle bei der Bekämpfung des Hungers und der Armut zukommt, so da Silva. Konkret nannte der Generalsekretär den Einsatz von Gründüngung, ein nachhaltiges Bodenmanagement, den Umstieg auf Agroforstwirtschaft sowie eine bessere Integration der Tierproduktion in Anbausysteme als zukünftige Ziele. Gleichzeitig beschrieb daSilva die Hindernissse auf dem Weg zu

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20.02.2017

Kleinbauernkongress

Vom 7.-10. März 2017 findet in Schwäbisch-Hall der internationalen Kongress zum Themenfeld „ Rechte von Kleinbauern“ statt. Zahlreiche Vertreter von Kleinbauern aus der ganzen Welt, Vertreter internationaler Organisationen und zahlreiche Stakeholder werden hier teilnehmen. Informieren wird der Kongress über die die Situation von Kleinbauern und der Bevölkerung des ländlichen Raums weltweit. Er hat zum Kern, die Bedeutung der Kleinbauern für nachhaltige lokale und regionale Erzeugung von Nahrung in nachhaltigen, agrarökologischen Strukturen aufzuzeigen. Gleichzeitig vermittelt er die Notwendigkeit für den Schutz ihrer Rechte und ihres indigenen Wissens

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20.02.2017

Radio fürs Land

„AudioAgrar - Bringt die Welt auf Feld“ das haben sich Beatrice und Daniel Bohe zum Ziel gemacht. Sie hat Agrarwissenschaften in Kassel/Witzenhausen Studiert und er hat einen Abschluss als Techniker im Ökolandbau. Fachliche Kompetenz ist also vorhanden für das Projekt in dem landwirtschaftliche Themen aufbereitet und den Interessierten, auch unabhängig von der Sendezeit über Podcasts zur Verfügung gestellt werden sollen. Noch steckt das Projekt jedoch in den Kinderschuhen und such Unterstützer. Bis jetzt gibt es eine ausführliche Homepage, die über die Ziele und die geplanten Inhalte des zukünftigen Radioprogramms informiert. „Wir berichten aus der ge

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31.01.2017

Trägt Geflügelindustrie zu Vogelgrippe bei?

Seit Wochen besteht wegen Geflügelpestfällen in Deutschland eine fast flächendeckend verhängte Aufstallungspflicht für Geflügel. Eine seit vielen Jahren immer wiederkehrend in den Wintermonaten auftretende Situation. Bäuerliche NutzgeflügelhalterInnen mit Freilandsystemen stellt dies vor große, existentielle Probleme, sie sind nicht auf reine Stallhaltung ausgelegt und müssen ihre Bestände z.T. schlachten. Auslöser für die scharfe Vorgehensweise ist die vom zuständigen Friedrich-Löffler-Institut (FLI) vertretene Hypothese, dass das hochpathogene Vogelgrippevirus H5N8 von Wildvögeln verbreitet wird. Doch zunehmend werden Zweifel an der These laut. „T

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17.06.2018

Weil der Export für die Agrar- und Ernährungsbranche „eine z